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So blogge ich

  Dies ist eine aktuelle Aktion von Daniela bzw. dem Blog “Familie Pusteblume“.  Weil im Moment in der Bloggerlandschaft eher ein Sommerloch als besonders viel Betrieb herrscht und ich auch gerade nix anderes zu tun habe, mache ich doch gerne mal mit.

Daniela möchte wissen, wie es “hinter den Kulissen” abläuft. Ob man vorbloggt, ob man Bilder bearbeitet und wenn ja, womit und vermutlich noch manches mehr.

Also – dann will ich mal.

Im Moment habe ich drei aktive Blogs und eine Homepage online. Alle laufen unter WordPress.de und werden selbst gehostet. So habe ich die größtmögliche Gestaltungsfreiheit und auch Sicherheit, dass mir niemand etwas in die Blogs einbaut, was ich nicht haben will. WordPress ist für mich die perfekte Basis. Früher habe ich schon viele andere Anbieter ausprobiert, in den ersten Jahren auch teilweise kräftig auf WP geschimpft, aber inzwischen läuft das System praktisch reibungslos.

Weil ich unheimlich gerne fotografiere, gerne gestalte und zudem auch noch gerne schreibe, ist das Bloggen für mich ein tolles Hobby. Vorgebloggt wird so gut wie nie, es sei denn, ich habe ein eigenes Projekt laufen, dann muss ich am Abend vorher vorbloggen, weil ich morgens nicht aus den Federn komme *lach* – und die Leute müssen ja wissen, wo sie sich verlinken sollen.

Mein Hauptblog ist dieser hier: MainZauber – der Blog! Seine Vorgänger gehen gut eineinhalb Jahrzehnte zurück, wie sie alle hießen, weiß ich schon selbst nicht mehr. Die längste Zeit war ich mit dem “Mondscheinportal” online.  Tja – Daniela möchte natürlich auch Fotos. Ich mach mal fix eine Collage aus etwas älteren Bildern, die neuen kann man ja hier im Blog angucken.

Collage aus alten BildernZum Vergrößern auf 800 x 800 Pixel bitte ins Bild klicken

Das älteste Foto ist das unten links in der Ecke, das war auf der vom Monsun überschwemmten Insel Ko Samui um die Jahreswende 1998/1999 (glaube ich jedenfalls). Oben links das ist auch schon ziemlich alt – von der Malediveninsel Fesdhu 2003.  Diese Bilder sind auf externen Festplatten gespeichert, einige davon wurden eingescannt, andere waren früher erst noch auf Floppy Discs, dann auf CDs abgelegt . . . die Technik hat ein wahnsinniges Tempo inzwischen. Auf das Sichern und Aufheben meiner Bilder lege ich großen Wert, auf das Abspeichern meiner Bloginhalte weniger. Deshalb gibt es auch nur noch einen älteren Blog aus den Jahren 2008/2009 im Netz. Alles andere wurde wieder gelöscht. Mal abgesehen davon, was “Big brother in der Datencloud” selbst noch alles gespeichert hat. Neulich bin ich völlig überraschend auf Relikte von Elkes Elbenhain gestoßen *gg*.

Mein zweiter aktiver Blog ist der Mainzauber-Gartenblog. Hier gibt es immer wieder Fotos und Berichte aus unserem Garten, von Spaziergängen durch die Natur und hin und wieder von unseren und anderen Katzen. Dann also mal fix eine Collage vom Gartenblog.

Collage GartenblogZum Vergrößern auf 800 x 800 Pixel bitte ins Bild klicken

Der Garten ist seit einigen Jahren ein weiteres intensives Hobby und da kann man garteln, fotografieren und bloggen auch prima verbinden. – Diese Collagen habe ich jetzt mit dem kostenlosen Programm PhotoScape erstellt, das ich sehr schätze. Mein Hauptbildbearbeitungsprogramm ist jedoch Photoshop Elements, derzeit in der Version 10. Ich bearbeite die meisten meiner Fotos, meistens in dem ich einen Bildausschnitt wähle, manchmal durch Aufhellen oder Verstärken des Kontrastes. Und wenn ich zuviel Zeit habe *lach*, dann wird auch mal experimentiert.

So, der dritte aktive Blog ist mein Fotoblog RheinMainArts. Fotoblogs hatte ich immer mal wieder und habe sie auch immer wieder aufgeben. Das Problem ist, dass im Grunde jeder meiner Blogs ein Fotoblog ist. Und je mehr Blogs man hat, um so mehr verzettelt man sich. Und meistens kommen Besucher eh nur auf den Hauptblog. RheinMainArts.de sollte ursprünglich Mainpics heißen, aber die URL war weg.  Das mit dem “Arts” klingt etwas hochtrabend, aber mir blieb kaum was Anderes übrig, als ich nach einer griffigen URL gesucht habe. Dieser Blog präsentiert sowas wie die “best of’s” meiner Fotos und verzichtet fast ganz auf Text, außer bei den (bisher noch wenigen) Tutorials. Da ich in diesem Jahr auch schonmal das Glück hatte, ein paar Fotos verkaufen zu können, soll er auch eine Art Portfolio sein. Im Prinzip würde ich dort gerne täglich ein gutes Foto präsentieren, aber das schaffe ich nicht. Wirklich gute Fotos macht man halt nicht jeden Tag. Teilweise sind in diesem Blog inzwischen auch schon wieder Bilder gelandet, die nicht so wirklich reingehören.  Nun ja – nobody is perfect. Nun also noch eine Zusammenstellung einiger Bilder aus dem Fotoblog RheinMainArts:

Collage FotoblogZum Vergrößern auf 800 x 800 Pixel bitte ins Bild klicken

Wer sich dafür interessiert, womit ich fotografiere, findet die Antwort darauf unter “Kameras” – ein Menüpunkt, der euch hier im Blog zu einer statischen Seite führt.

Ja – das sollte es gewesen sein. Wollt ihr noch was zum Namen der Blogs wissen? Eigentlich ist es ja klar – ich wohne in Frankfurt am Main, daher “Mainzauber”.  Frankfurt-Unterliederbach ist ein westlicher Vorort, der an den Main-Taunus-Kreis grenzt und somit liegt auch der Rhein schon in unmittelbarer Nähe. Deshalb kam ich beim Fotoblog dann auf RheinMainArts.de.  Man spricht beim Großraum Frankfurt ja auch immer vom Großraum Rhein-Main. Falls ihr noch weitere Fragen habt, dann fragt ruhig :-)

Es gibt noch einen Reserveblog bei Google – falls WordPress oder mein Server mal komplett abstürzen sollten, was ich nicht hoffe. Der ist wirklich nur für Notfälle:

Mein NotfallblogMein Blog für Notfälle

Unser Gehör

. . .  ist doch ein seltsam unzuverlässiges Sinnesorgan. Ich höre sehr gut, manche behaupten, ich höre das Gras wachsen ;-)  Aber heute Nachmittag/Abend habe ich wieder einmal festgestellt, dass es mir öfter mal nicht möglich ist, eine Schallquelle genau zu orten. Ab dem späteren Nachmittag bis eben gegen 21 Uhr wurden wir von irgendwoher mit Rockmusik beschallt – mal lauter, mal leiser – wohl je nachdem, wie der Wind den Schall verblies. Aber ich konnte definitiv nicht sagen, wo es her kam. Mal schien es mir von irgendwoher den Heimchenweg aufwärts, mal im Gegenteil den Heimchenweg abwärts zu kommen. Stefan meinte, es könne auch von der Ballsporthalle kommen – wieder eine andere Richtung. Früher hätte ich gesagt, dass Riesenhubers ihr Sommerfest feiern, aber ich glaube, für diese Art von Musik sind sie nicht mehr jung und der Herr Riesenhuber auch nicht mehr prominent genug. Egal – aber es ist schon so: wenn ich etwas sehe, dann ist die Richtung klar, wenn ich etwas höre, noch lange nicht.

Weg zum Main

Der Tag heute war richtig schön – vor allem nicht zu heiss. Am frühen Nachmittag bin ich ausgiebig am Mainufer zwischen FF-Griesheim und dem Gutleutviertel spazieren gegangen. Erinnert ihr euch an die krachenden Eisschollen im Winter? Heute sah es dort ganz anders aus – jede Menge Yachten lagen am Ufer, einige Angler waren zu sehen und sogar zwei Leute, die verbotenerweise dort im Main schwimmen waren. Das heißt, ich weiß nicht, ob es definitiv verboten ist, aber es wird immer wieder vor gefährlichen Unterströmungen gewarnt. Man kann im Main baden, aber nicht unbedingt hier.

Yacht Martinique

Am Main - Collage

Die Grünanlagen hier sind nicht unbedingt der letzte Schrei verglichen mit denen der Innenstadt oder dem Flair das FF-Höchst mit Schloß und Stadtmauer zu bieten hat, aber trotzdem zum Laufen ganz schön.

Am Main mit GrillplatzImmerhin gibt es reichlich Spielplätze, Grillplätze und Bänke.

Yachten am Griesheimer Ufer

Altes Haus am Main

FF-Griesheim gilt nicht unbedingt als schicke Wohngegend, eher ganz im Gegeneil, aber da unten am Main gibt es doch ein paar schöne alte Häuser. Und da “Wohnen am Fluß” auch wieder ganz “in” ist, werden jetzt auch immer wieder ein paar ganz schöne neue Häuser gebaut, aber keine Villen mehr. Das ist nicht mehr zu bezahlen.

Getrocknete Blüte (Angelicawurz?)

Am Wasser

* * *

Am Abend war ich dann noch bis zur Dämmerung im Garten am Werkeln. Es gibt nichts Neues, was man fotografieren könnte, nur viel Arbeit und auch reichlich Ideen, was ich verändern möchte. So manches, was ich z.B. rund um den Teich gepflanzt habe, um ihn schnell zu begrünen, muss wieder weichen, weil es nicht wirklich zusammen passt. Und im Vorgarten ist inzwischen alles viel zu dicht. Ich sehe viel Arbeit auf mich zu kommen. Und meine Idee mit dem “Ort der Sinne” lebt wieder auf – ein Platz mit Duftpflanzen und einer kleinen Feuerstelle. Mal sehn – irgendwann wird auch das noch.

Sonntagsruhe

Heute ist Durchatmen angesagt, und dank des vielen Regens in der Nacht – wozu wohl habe ich gestern noch so gründlich den Garten gewässert? -  herrscht auch draußen irgendwie Ruhe. Ist das einfach nur die typisch deutsche Sonntagsruhe oder ist  nun halb Hessen schon in den Süden geflogen? Vermutlich staut es sich auf den Autobahnen. Ein Helikopter ist vorhin mal ziemlich tief über uns hinweg Richtung A 66 geflogen. Wir haben jetzt nur noch um die 20°C – ich finde das momentan hervorragend nach der Schwitzerei der letzten Tage. Gestern am späten Nachmittag zeigt das Thermometer sage und schreibe 36°C.

Vorhin habe ich ein Eichhörnchen beobachtet, das durch den Garten wuselte und immer mal Station hinten am Carport machte, bevor es wieder in der Tanne verschwand. Ich habe mir dann mein Fernglas geholt und festgestellt, dass es das neulich von mir per Handschere abgeschnittene hohe Gras zwischen den Stäben des Rankgitters hervorklaubte, zu einem Bällchen zusammenrollte und davontrug.  Das sieht nach Nistbaumaterial aus. Aber jetzt? Vielleicht werden da schon die neuen Kobel für den Winter gerichtet. Bei Wikipedia habe ich Folgendes gelesen: Der Bau eines Kobels dauert etwa drei bis fünf Tage. Da es recht häufig vorkommt, dass die Tiere wegen Parasitenbefall oder Störungen umziehen müssen, bauen sie zwei bis acht Nester und nutzen diese stets gleichzeitig. Dabei wird unterschieden zwischen Schlafkobeln für die Nacht und Schattenkobeln für Ruhephasen am Tage.

Bisher haben die Eichhörnchen immer in den Nachbargrundstücken genistet. Ob sie zu uns umziehen? Es könnte theoretisch sein. Drüben ist vor einiger Zeit eine Familie mit zeitweise recht lauten Kindern eingezogen, die auch hinter unseren Katzen immer wie auf Kriegszug herkreischen. Der vormals verwunschene Garten wurde stark ausgedünnt und für die Kinder mit allerlei Spielgeräten ausgestattet – so wie es vor Urzeiten auch bei uns mal war *lach*. Es gibt sovieles, was Veränderungen hervorrufen kann. Ich habe neulich eine alte Vogeltränke unter die Tanne gestellt, wo sowieso kaum was wächst. Und sie wird trotz unseres überreichen Wasserangebotes auch gerne genutzt, vor allem auch vom Eichhörnchen. Es ist spannend zu beobachten, was sich im Garten immer wieder so tut und verändert. Hm – nun verändert sich gerade mal wieder der Himmel – von hellem Grau zu sehr, sehr dunklem Grau . . .  Da kommt wohl der nächste Regenguss auf uns zu :-(

* * *

Heute Mittag: mal wieder Köstlichkeiten aus dem Wok

Aus dem Wok: Thaicurry

Thaicurry mit Hühnerfleisch, Krabben und Gemüse gut gewürzt im Kokosmilchsud – dazu Basmatireis