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KBKM #14

Das Projekt KbkM in der 14. Woche – auf geht’s

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Als ich neulich mein Auto in Höchst am Mainuferparkplatz abstellte und ein bisschen durch die Stadt schlenderte, fiel mir mal wieder auf, dass es doch noch reichlich schön verzierte Häuser gibt, an denen man oft achtlos vorbei läuft. Höchst hat eindeutig seine Sahneschnittchen wie den Bolongaropalast, die beiden Stadtschlösser und einige andere bekannte Gebäude. Leider haben wir aber auch so manche herunter gekommene Ecken und dazwischen den typischen baulichen Mischmasch der Städte,  bei denen im Krieg eine Menge zerstört worden ist. Aber zwischen vielen langweiligen Fassaden gibt es auch immer wieder die Hingucker.

Dieser Bergmann mit Grubenlampe steht auf einem Giebel eines Hauses aus der Gründerzeit,
das der Firma Bayer & Cie gehört. Sie liefert heute weniger Kohle als Mineralöle, Erde, Dünger und Torf.
Aber der Bergmann ist nach wie vor auch das Logo dieser Firma. Die Skulptur war 1908 direkt auf dem Giebel
modelliert worden und wurde 2011 restauriert. Dazu hat man sie allerdings vom Dach herunter geholt.

Sieht doch richtig toll aus, finde ich.

Gegenüber am Mainberg befindet sich das Hotel “Höchster Hof”. Wirklich attraktiv ist das Eckhaus mit modernem Anbau von außen kaum noch. Aber es hat einen Erker, der mit drei Bildern aus der griechischen bzw. römischen Mythologie verziert ist.

Es dürfte sich um den Faun (Pan) und die Nymphen handeln, wobei mich die drei weibliche Gestalten
auch an eine Darstellung von drei Tänzerinnen in einem ägyptischen Grab erinnern. Die lustvolle,
fröhliche, erotische Bedeutung der Darstellungen ist aber in allen Kulturen die Gleiche.