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Sommer? oder was

Kaum hat man aufgehört zu frieren, fängt man an zu schwitzen. Nein, ich habe nicht schon wieder Schüttelfrost, ich spreche vom Wetter. Normal ist das nicht. Das Thermometer zeigt gerade 31,8°C in der Sonne. Ich habe im Garten Wäsche aufgehängt, ein bisschen was an der Hecke außen zur Straße hin geschnippelt und schwitze wie Blechis berühmt-berüchtigtes böses Tier. Das deutsche Wetter ist ‘ne Katastrophe – jedenfalls für meinen Kreislauf. Meckern will ich trotzdem nicht, lieber so als wie es im restlichen April war. Schwitz ich halt und muss langsam machen. Dafür gibt es später Kaffee auf der Terrasse, und ich hoffe, ich kann meine Männer dazu bringen dem Autochen mal die Winterreifen abzunehmen. Gestern habe ich mir die ersten neuen Geranien mitgebracht und am Carport hinten aufgehängt. Die Überwinterten brauchen noch, aber sie kommen wieder – Blättchen für Blättchen.

Heute hat das Freibad bei uns um die Ecke geöffnet. Die wenigsten dürften das wissen, denn normalerweise ist erst am 1. Mai offen. Wer da heute schwimmen geht, hat sicher freie Bahn. Ich kann das noch nicht, so richtig fit bin ich noch nicht wieder. Aber es geht mir nun wieder sehr viel besser als die ganze letzte Woche. Ich werde noch ein bisschen was im Garten machen – Pausen zum “Abtropfen” sind eingeplant.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Sooo HOT

Puh -  ist das heiß und mich hat heute die Hitze wohl schon zum ersten Mal erledigt. Obwohl, das kann irgendwie nicht sein, aber vielleicht die Auswirkungen des Wetterwechsels insgesamt? Vollmond steht ja auch schon wieder an. Wie auch immer, heute wurde es mir gegen die Mittagszeit urplötzlich schlecht und schwindlig und ich hab mich hingelegt. Blöd sowas. Ich bin dann auch tatsächlich irgendwann eingeschlafen und erst drei Stunden später wieder aufgewacht. Jetzt geht’s aber wieder – erstaunlicherweise, hab ich mich doch grad über eine Stunde lang mit Andis Baföantrag rumgeärgert. Das ist mindestens so undurchsichtig wie die Steuererklärung – ehrlich.

Dann ist mein GöGa plötzlich an mir vorbei gestürzt … ich muss in die Firma ??? . . . irgendwie hatten die ihm am Telefon einen anderen Termin für seine offizielle Verabschiedung genannt *lol*. Aber mal ehrlich – wenn man sowas schon plant, dann schickt man dem scheidenden Mitarbeiter doch eine schriftliche Einladung – oder? Er wird heute Abend wohl einmal mehr froh sein, dass dieses Kapitel auch abgeschlossen ist. Ich frag mich nur, ob noch jemand da ist, bis er sich  im Feierabendverkehr nach Offenbach durchgeschlagen hat.  Na, wenigstens fährt er gegen den Strom.

Rasen mähen müsste ich auch schon wieder – das ist nach der Düngeraktion wirklich der Horror. Den Halmen kann man beim Wachsen zugucken. Zweimal pro Woche muss ich mähen und dreimal wäre auch nicht verkehrt, das ist völlig irre. Aber heute geht nichts mehr. Vielleicht hatte ich ja schon den ersten Sonnenstich von gestern im Schwimmbad. Ich mach’s mir gemütlich und wünsche euch ein schönes Wochenende.

Ach ja, noch ein Eichhörnchenbild, aber kein so schönes wie gestern, weil zu dunkel und zu weit oben. Es knusperte heute morgen hoch oben in der Kiefer herum. Man sieht es dann kaum, aber ständig rieseln die Schuppen von den Zapfen nach unten.

Dunkles Hörnchen in der Kiefer

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Aus der Bücherei habe ich mir mal wieder einen Skandinavienkrimi mitgebracht, eine Story um die Ermittlerin Irene Huss herum. Der Klappentext war mal wieder vielversprechend, irgendwann hat’s wohl auch schon Verfilmungen im Fernsehn gegeben, aber so richtig begeistert bin ich nicht. Die Story ist mir viel zu zäh, gegen Ende hin wirkt sie sehr konstruiert. Obwohl die skandinavischen Krimis immer so eine ähnlich düstere Grundstimmung haben, gibt es eben doch große qualitiative Unterschiede. Der Autorin ist es wohl sehr wichtig auf die sexuellen Belästigungen weiblicher Polizeibeamtinnen durch Kollegen hinzuweisen, aber mich nervt das in diesem Buch etwas. Die Figur des betreffenden Beamten ist für mich überzeichnet. Noch bin ich nicht fertig mit lesen, aber es wird immer mühsamer durchzuhalten. Da Irene Huss in jungen Jahren offenbar einen asiatischen Kampfsport betrieben hat, wird der Leser auch noch mit Begriffen traktiert, die keiner versteht, der nicht selbst mal Jiu-Jitsu oder Ähnliches praktiziert hat. Ich hab ja mal Taekwondo gemacht und hab so ein bisschen Ahnung, wovon da geredet wird, aber mich nervt es trotzdem. Also im Großen und Ganzen kann ich den Krimi nicht weiterempfehlen und werde wohl auch keinen weiteren der Autorin Helene Tursten lesen.