Ein Projekt der neugierigen nostalgischen Kerstin
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Heute zum Thema: HUND ODER KATZ’ ?
Ich bin ein 100 %iger Katzenmensch, ohne dass ich es erklären könnte, warum das so ist. Meine Eltern mochten überhaupt keine Haustiere, meine Mutter lehnte speziell Katzen ab, frei nach dem Motto, dass die in der Wohnung überall hink*cken würden. Ich weiß, dass mein Großvater Schäferhunde hatte und dass man mir erzählt hat, dass die schonmal auf den Briefträger losgegangen wären. Das war alles lange vor meiner Zeit, noch vor dem Zweiten Weltkrieg. Ich habe meine Großeltern ja nie kennengelernt. Aber ich glaube schon, dass mir eine gewisse Angst vor Hunden eingeimpft wurde. Das wurde auch nicht dadurch besser, dass Stefan und ich mal in Frankreich von verwilderten Hunden verfolgt wurden und in Spanien ein durchgeknallter Bildhauer versucht hat seine Hunde auf uns zu hetzen, als ich völlig unschuldig ein paar Masken fotografieren wollte, die außen an seinem Gartenzaun befestigt waren. Auch das ist alles ewig her. Aber ich glaube, dass die Angst vor Hunden bei mir früher schon ziemlich tief gesessen hat. In den letzten Jahren hat sich das verändert. Und das hat sicher auch was mit den Leuten zu tun, die ich hier im Internet samt ihren Hunden kennengelernt habe.
Warum ich nun aber ausgerechnet zum Katzenmenschen geworden bin, kann ich nicht sagen. Aber ich wollte immer Katzen. Und sobald wir unser eigenes Haus mit Garten hatten, war das auch keine Frage mehr. Wir hatten seit 1980 fast immer Katzen. Es gab mal eine Zeit zwischendrin, in der ich keine mehr wollte, weil die ersten drei alle nicht sehr alt geworden waren und mir Arbeit und Haus und Kinder und Katzen über den Kopf wuchsen. Und es ist auch so – obwohl meine drei Männer die Katzen durchaus mögen, bleibt die Arbeit doch grundsätzlich an mir hängen. Ich kann da auch wenig dagegen sagen, denn es sind nun mal “meine” Katzen. Mein Mann kommt mit den beiden Oldies und ihren Unarten sowieso immer schlechter zurecht. Aber für mich ist ein Haus ohne Katze nicht vollständig. Ich brauch das Schnurren um mich herum, das “begrüßt werden”, indem sie mir um die Beine schleichen, wenn ich nach Hause komme und ich finde, dass sie selbst, wenn sie älter werden, immer noch elegante Tiere bleiben, die jetzt gerade allerdings völlig dahin gegossen vor sich hin pennen und mich ganz offensichtlich überhaupt nicht brauchen *gg*.
Garfield
Jeanie . . .
. . . ups – aufgewacht!
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Die Sonne scheint – es wird gerade richtig schön draußen. Und schon . . .
. . . seh ich vom Kater nur noch ein Hinterteil im Garten verschwinden.
Mal an der Eckkneipe vorbei . . .
. . . was tut sich da drüben?
Hm – die Sonne geht und Garfield kommt schon wieder zurück – so schnell geht das in diesem April.
Na, so wie er guckt, gefällt ihm das Wetter auch nicht sonderlich.
Dann macht sich auch Jeanie auf zum Teich:

. . . bleibt aber auch nicht lange draußen.

Ich kann’s verstehen – die Sonne ist schon wieder hinter Wolken verschwunden, Zeit die Terrassentüren wieder zu schließen. Es wird sofort wieder kalt.