Schlagwort-Archiv: Krokus

Schwitz!

Ehrlich – glaubt es mir nur. Seit heute in der Früh lacht die Sonne wider Erwarten vom blauen Himmel und seit etwa 11 Uhr sind es draußen (in der Sonne) um die 16°C. Der GöGa ist unterwegs, also hab ich mich mangels anderer, entfernt liegender Möglichkeiten und weil’s nötig ist ans Putzen der ersten Wintergartenfenster gemacht. Es ist ein Wetterchen zum Helden zeugen. Aus dem Alter bin ich zwar raus, aber die Götter hatten vermutlich trotzdem ihren Spaß an mir. Weil ich mir die beiden schlimmsten Fenster ausgeguckt habe, musste ich draußen auf die Leiter und selbst damit komme ich nur mit einigen Tricks an das Oberlicht des einen Fensters. Es kam wie es kommen musste, beim Runtersteigen habe ich mich in der Sprosse vertan und bin mitsamt der Leiter rückwärts im Vorgarten gelandet. Mehr als einen Schrecken hab ich davon allerdings glücklicherweise nicht abbekommen, die Skimmie – ihr sei Dank! – hat den Sturz aufgefangen. Und irgendwo keckerte ein Eichelhäher – wenn ich den kriege! Aber was ich eigentlich sagen wollte: mir ist es beim Fenster putzen selbst im Freien richtig gut warm geworden. Temperaturkorrektur: es sind inzwischen 17°c.

Skimmie mit (rein kopierten) Krokussen

Das ist das Originalkrokusfoto – die blühen in der Wiese, nicht neben der Skimmie

Ich muss das Blogdesign endlich ändern!

Gelbe Schnäbel

Mal ein Nachtrag zu den Attacken der Amseln auf gelbe Krokusse (meine sind noch intakt!): Der NABU hat dafür folgende Erklärung (Zitat): “An den Reviergrenzen liefern sich Amsel-Streithähne stolzes Imponiergehabe, Drohgebärden mit aufgerissenem Schnabel, hochgerecktem Schwanz, Verfolgungen zu Fuß, kleinen Attacken und flatternden Luftkämpfen, bis sich der Unterlegene davon trollt. Trotz heftiger Kabbeleien kommt es aber kaum zu ernsten Verletzungen. Unter dottergelben Krokussen sind erfahrungsgemäß die größten Verluste zu beklagen. Vogelkundler haben eine Erklärung dafür: Liegt ein Krokusbeet im Grenzbereich zweier Reviere wirken gelbe Blüten als Auslöser für die Amselhähne und sie reagieren ihre Aggression an ihnen ab. Aufblühende Krokusse haben nämlich auffallende Ähnlichkeit mit dem gelborangen Schnabel potenzieller Konkurrenten. Das Verhalten tritt unregelmäßig auf, da es unter anderem von der Witterung und dem aktuellen Amselbestand abhängt.”

Danke an Sara für den Link.

Kalt war es heute Nacht wieder – der Teich ist erneut gefroren. Den Futtertisch für die Vögel habe ich wieder gedeckt. Die Katzen suchen  vergebens nach Wasser.

Jeanie “on the rocks”

Reichlich Vogelbilder zum Thema gibt es im Gartenblog

12 / 2010

Heute also mein Beitrag zu Janas Projekt 12 / 2010 - dem letzten Projekt, das ich weiterführen werde. Den Garten kann ich nun in Vorfrühlingsstimmung präsentieren, auch wenn für die nächsten Tage nochmals Schnee angesagt ist. Kalt ist es jedenfalls schon wieder.

Bitte anklicken für größer

. . . und hier die bisherigen Fotos:
(bitte nur ohne PicLens benutzen)

Es ist schön aber doch mächtig kalt draußen. Wenn man hier drinnen sitzt, denkt man beim Blick durchs Fenster “boah – superschön, muss doch warm sein!” – aber weit gefehlt. Sollte ich mich nochmal zu einem Spaziergang aufmachen, ist warm einmummeln angesagt. Die Sonne täuscht.

Und es zieht sich zu! Während ich noch hier sitze und Fotos sortiere, verdichten sich tatsächlich die Wolken am Himmel.

Hier zeigen sich schon die ersten Wolken, aber noch scheint die Sonne

Zu den gelben und lila Krokussen haben sich die weißen (blau-weiß) gesellt

Eine schöne bunte Mischung blüht da nun im Gras und mir gefällt der Gedanke überhaupt nicht, dass die wieder unter Schnee verschwinden sollen. Aber es wirklich sa*kalt draußen.

Ganz im Verborgenen entdeckt: Ist das Schneeglanz? Ich bin mir nicht sicher.
Wenn man genau hinschaut, hat’s was hyazinthenartiges. Ornithogalum sigmoideum,
der kleine Milchstern könnte es auch sein – aber in Blau? Ich muss das mal in den
Gartenblog stellen.