GEO “L”
. . . und andere Projekte.
Ein Projekt von Quizzy
Für das GEO ABC-Projekt – inzwischen beim Buchstaben “L” angekommen, bin ich heute mal ein bisschen an unserem Liederbach entlang marschiert bzw. nach (Ober-) Liederbach gefahren. Ihr wisst ja, dass ich im nordwestlichsten Stadtteil Frankfurts in Unterliederbach wohne (auch wenn ich oft von Höchst rede). Direkt an unseren Stadtteil grenzt die Gemeinde Liederbach, bestehend aus dem alten Oberliederbach und Niederhofheim. Sowohl der Frankfurter Stadtteil als auch die Main Taunus Gemeinde haben ihren Namen vom Liederbach, der bei Königstein im Taunus entspringt oder sich bildet oder Beides ;-) Eine echte Quelle gibt es wohl nicht. Es sind die beiden am Gr. Feldberg entspringenden Bäche “Rombach” und “Reichenbach”, die sich schon bald zum Liederbach vereinigen.
Wo Weiden stehen, findet man gemeinhin Wasser, beim Liederbach ist das meistens Glückssache.
Auch wenn das Schild der Regionalparkroute davon erzählt, dass der Liederbach in kürzester Zeit zum reißenden Fluß werden kann, so ist das meistens Wunschdenken. Den größten Teil des Jahres liegt er eher trocken, zumindest bei uns in Unterliederbach. Früher war das mal anders, davon zeugen Hinweise auf ehemalige Mühlen entlang seines Laufes.
Hinweisschild auf die Untermühle in Oberliederbach
Noch immer recht idyllisch gelegen: die renovierten Gebäude der Untermühle.
Ich kann euch aber ein Winterbild mit Wasser (und Eis und Schnee) vom Liederbach anbieten:
Soviel erstmal für’s GEO “L”. Der Liederbach und die Gemeinde Liederbach bekommen noch ausführlich Platz auf der neuen Homepage, eine Seite über Unterliederbach gibt es bereits. Übrischens!- bei dene ganz aale Leut heißt der Liederbach ganz einfach “die Bach” un ferdisch.
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Ein Projekt von Falk
Und wie es der Zufall so will, bin ich auf meinem Spaziergang auch noch für Falks Projekt fündig geworden:
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Theoretisch hätte ich auch noch reichlich Motive für Katinkas “Schöne Momente” anzubieten, aber das Wochenende ist ja noch nicht rum. Also zum Abschluß erst nur mal zwei Bilder zum Thema:
Zuschlag
Mal den Liederbachfotos noch schnell ein Mini-Video hinterher geschoben – sozusagen die Alternative zum Kaminvideo vom Dezember 2010 (wir sind ja schließlich nicht “alternativlos“.)
Könntet ihr es nochmal probieren? Jetzt müsste es funktionieren.
Eipott und
. . . kein Ende. Ich glaube, man muss schon ziemlich speziell gestrickt sein, um an dem Eierkram wirklich Gefallen zu finden. Seit gestern versuche ich das neue Hörbuch, das mir auf CDs vorliegt auf den ipod zu kriegen. Klar, ich besitze auch noch einen ganz normalen CD Player, aber nachdem ich das Eierding schon mal habe, möchte ich es ja auch nutzen. Ganz offensichtlich ist aber die Eierfabrik darauf aus, dass man nur Hörbücher auf den ipod bekommt, die man im itunes store kauft oder bei audible. Ich schätze inzwischen, dass audible eine Lizenz dafür erworben hat. Ich kann zwar die Hörbuch CDs überspielen, aber sie werden nicht als Hörbuch sondern unter Musik abgelegt. Gestern ist es mir dann zudem noch passiert, dass ich im ipod eine zufällige Musikwiedergabe eingeschaltet hatte, was dazu führte, dass ich prompt nach dem Kapitel 1 das Kapitel 5 usw. zu hören bekam – ganz toll! Ich musste mir erstmal im Internet ein ipodhandbuch suchen – wird natürlich nicht mitgeliefert – um heraus zu finden, wie man diese zufällige Wiedergabe ausschaltet.
Mein Mann, der sich schon früher wegen der ipods unserer Söhne mit itunes beschäftigt hat, hasst den ganzen Eierkram wie die Pest. Langsam kann ich ihn verstehen. Klar, was so ein echter Yuppie ist, der lebt inzwischen ganz und gar von Eiern und Äppeln aller Art, egal ob Handy, Musik oder PC. Ich hingegen bevorzuge eigentlich Geräte und Software, die möglichst mit vielen anderen Marken kompatibel ist. Wetten, dass auch in den Apfel-Eiern irgendwo Dioxin drin steckt? Gut vermischt mit einer ultimativen “muss-ich-unbedingt-haben-um-”in”-zu-sein” – Droge. Man muss es mit Vorsicht genießen.
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Zeitweise hatten wir heute ganz nettes Wetter, vor allem am Vormittag, am Nachmittag schlug es dann in Aprilwetter um – Regenschauer, Schneeregen, Sonne – alles vermischt. Aber über Mittag habe ich mich warm angezogen und meinen Erkältungskopf ins Freie transportiert. Immerhin sind die Muskelschmerzen in den Beinen wieder weg. Das war echt eklig. Offenbar blüht nun alles, was mit “Kätzchen” blüht. Diese auffällig rosafarbenen Kätzchen fand ich am Liederbach. Eine Schwarzerle kann’s nicht sein, die hat gelbe Kätzchen. Also hab ich mal gegoogelt und bin auf die Grau-Erle gestoßen (auch als Weiß-Erle (Alnus incana) bezeichnet. Sicher bin ich mir allerdings nicht. Auch nicht bei den anderen Kätzchen tragenden Bäumen, die mir heute begenet sind.
Hier scheint es sich um eine Baum-Hasel (Corylus colurna) zu handeln
und ich dachte bisher immer es gäbe nur Haselnusssträucher.
Unser im Sommer meist ausgetrockneter Liederbach hat viel Wasser
Von den ausgedehnten Schneeglöckchenfeldern ist aber noch nichts zu sehen.
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Aaaaber – eine Maus musste ich heute fangen und nach draußen befördern. Ich hab’s gar nicht gleich mitbekommen, dass unsere Katzen was mit rein gebracht hatten, bis es plötzlich irgendwo quietschte. Los ging die wilde Jagd durch Wohnzimmer, Wintergarten, Küche und Flur . . . 2 Katzen, eine Maus und ich! Schließlich konnte ich sie mit der bewährten Einmachglasmethode fangen und nachdem ich eine Handschaufel darunter geschoben hatte, auch wieder ins Freie befördern. Sie lebte noch und sah auch einigermaßen unverletzt aus.
Luft schnappen
. . . musste heute endlich mal wieder sein. Es zeigt sich zwar seit Tagen keine Sonne mehr, aber irgendwie musste ich endlich mal raus. Es war dann zwar schon reichlich spät, als ich mich auf den Weg machte, aber für ein Stündchen spazierengehen reichte das Tageslicht noch. Ich bin einfach am Liederbach entlang diesmal in Richtung Höchst, eine Strecke die ich sehr selten gehe. Der Liederbach ist in Richtung Alt-Unterliederbach einfach schöner. Diesmal habe ich aber den Philosophenweg genommen, gegenüber dem Leibnizgymnasium dann die Straße gequert und dem Liederbach wiederum Richtung Bahnhof Nordausgang gefolgt. In dieser ganzen Ecke zwischen Liederbacher Straße, Peter Bied- und Gebeschussstraße stehen irgendwie recht interessante Häuser. Nur ganz wenige sind wirklich neu, die meisten irgendwo zwischen Gründerzeit, Art Deco und der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen angesiedelt. Selbst die Mietshäuser, die auf die Hoechst AG zurück gehen und die ich immer schrecklich fand, haben inzwischen schon wieder einen gewissen historischen Charme. Da müsste ich bei gutem Wetter nochmal fotografieren gehen, bevor die Bäume und Sträucher wieder alles verdecken.
Sofort ins Auge fallen immer die schnuckeligen Häuser im Jagdhausstil, denen man immer wieder begegnen kann – übrigens auch noch am Rande der Höchster Innenstadt. Den Bereich, in dem ich heute spazieren gegangen bin, kann ich sowieso immer schlecht Unterliederbach oder Höchst zuordnen. Irgendwo auf dem Philosophenweg steht man mit einem Fuß in Unterliederbach und mit dem anderen schon in Höchst. – Nun ist es schon wieder dunkel. Ich hoffe, dass irgendwann in den nächsten Tagen sich die Sonne mal blicken lässt. Es ist zwar gleich halb Sechs, aber ich brauch jetzt mal ‘nen Kaffee!
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Blütenzauber im Wohnzimmer
Unterm Dach
. . . lässt sich jetzt auch wieder besser arbeiten als in den vergangenen Wochen. Aber im Moment riecht es da oben wie im Kaninchenstall oder sagen wir mal, wie auf dem Heuboden. Der GöGa ist jetzt damit beschäftigt eine Dämmung aus ökologisch unbedenklichen, gepressten Hanfballen anzubringen. Dann ist Schluss mit den unkaschierten Glasfasermatten – ein Schrott war das. Über die Hanfmatten kommt dann noch eine Folie und wir hoffen, dass sich dann auch der Heugeruch wieder legt. Der ist nämlich ziemlich intensiv und riecht so gar nicht nach Joint, wie man bei Hanf vielleicht denken könnte
– eigentlich schade, so ein bisschen “high” sein beim Arbeiten wäre doch gar nicht verkehrt. Aber nun weiß ich auch, warum man Hasch auch als “Gras” bezeichnet.
Das Ganze ist ziemlich aufwändig und arbeitsintensiv und ich bewundere meinen Mann schon gewaltig, dass er so ein Werk ganz alleine angeht. Aber das ist typisch für ihn: Geht nicht, gibt’s nicht und er lässt sich da auch von nichts abschrecken. Gut dass er in seinem Alter noch so sportlich ist. Er muss ja auch in die Abseiten reinkriechen und in den eigentlichen Spitzboden über den Dachzimmern.
* * *
Es regnet, um nicht zu sagen, es schüttet mal wieder. Ich bin gerade hinter in den Garten zur Wäschespinne gespurtet, wo ich gerade erst Wäsche aufgehängt hatte. Geahnt hatte ich das ja schon. Allerdings sah es schon den ganzen Vormittag nach Regen aus und da hat es glücklicherweise noch gehalten, während ich einen kleinen Radlausflug durch die Felder und am Liederbach entlang gemacht habe. Mögt ihr das Himmelblau der Wegwarte auch so gerne wie ich? Überall blühen sie am Wegesrand.
Wegwarte (Cichorium intybus) – kaum zu glauben, dass sie mit dem Chicoree verwandt ist
Aus den Inulin haltigen Wurzeln hat man früher Zichorienkaffee (Kaffeeersatz) hergestellt. Bei den Bachblütenessenzen steht sie für Hingabe und bedingungslose Liebe bzw. für die Überwindung des negativen Zustandes der Aufdringlichkeit (überfürsorgliche Mütter, Stalker, nachtragende Menschen usw.)
Überall leuchten jetzt ganz intensiv die goldgelben Knubbelchen des Rainfarns (Tanacetum vulgare). Rainfarn wurde früher als Antiwurmmittel gehandelt, kann aber giftig sein. Man kann die Blüten mit dem intensiven Duft aber gegen Insekten auslegen. Vermutlich werden sie vom Inhaltsstoff Pyrethrin vertrieben. Vielleicht sollte ich Rainfarn neben meiner Lavendelheide anbauen (siehe dort).
Rainfarn – (Tanacetum vulgare)
Und jetzt müsst ihr mir bitte mal helfen. Zwischen Feldern mit Weizen, Gerste und Roggen habe ich ein seltsames Gras/Getreide/Hülsenfrucht entdeckt, das ich nicht einordnen kann. An dünnen Halmen hängen feine Schoten, die im Innern kleine dunkelbraune Körner enthalten.
? ? ? Was ist das?
Raps sagt Blechi und natürlich hat sie vollkommen recht. Danke!
Ich habe mir noch nie ein abgeblühtes Rapsfeld angeguckt *lach*.
So kenn ich den Raps dann doch eher
Zurück ging es später am Liederbach, der nur noch wenig Wasser führt (das dürfte sich aber ändern, wenn es weiterhin so schüttet! Es wird grad richtig unangenehm kalt.)
“Durch diese hohle Gasse muss sie kommen . . . “ – am Liederbach
Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera)
Auch das Springkraut / Impatiens findet man unter den Blütenessenzen von Dr. Edward Bach. Der Signatur der Pflanze folgend ist es eine Essenz für ungeduldige, nervöse “hibbelige” Menschen – bei Kindern für die typischen “Zappelphilippe”.
Wisst ihr was? Es ist kalt!!! Ich muss mal was Wärmeres anziehen – unglaublich ist das! ![]()
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