Ja, ich habe tatsächlich auch mal wieder was. Und zwar stand mitten im Main, im Bereich der Schleuse Ost so ein rostrotes Teil herum, von dem ich annehme, dass es Kunst ist. Ich habe es mehrfach fotografiert, denn so den richtigen Blickwinkel fand ich wegen des unruhigen Hintergrundes (Osthafen) irgendwie nicht.
Hier hat mir vor allem die Spiegelung im Main gefallen.
Windrad? – Segel? – Mühle? – kann man vermutlich interpretieren wie man will. Ah – ich habe doch was gefunden:
>Der Künstler Stefan Schilling nennt es schlicht “Windskulptur”.
Wenn man von der Oberräder Seite rüber zum Osthafen schaut, sieht man in der Franziusstraße in der Hauptsache Steine, Kiese, Erden, Silos und Container. Eine Ausnahme sind die Hildebrandmühlen, besser bekannt als Auroramühlen. Wer kennt den Werbeslogan nicht: “Aurora mit dem Sonnenstern“? Irgendwie war der Teil meiner Kindheit. Die hellen Gebäude wirken aus der Ferne mal fast wie griechische Tempel oder ein Schlösschen, ein absoluter Hingucker in diesem Bereich des Hafens.


So, jetzt aber noch ein paar Bilder vom Main und von dem/den Flusskreuzfahrtschiffen, die ich dort gestern beobachtet habe.
Schaut euch das an! Das ist das Schiff, von dem ich gestern den Bug gezeigt habe: 135m lang – der Wahnsinn.
(Links, wo der Holunder ins Bild kommt, das ist der Grünstreifen, wo ich den Fuchs fotografiert habe.)

Und hier sieht man, wie wenig Platz in der Schleuse an den Seiten ist (Schiffsbreite 11,45 m).
Ozeanriesen sind natürlich nochmal eine ganz andere Nummer als diese Flusskreuzfahrtschiffe, aber beeindruckend sind sie schon. Die Passagiere müssen natürlich vom Sonnendeck runter, wenn das Schiff die Schleuse passiert. Bei dem schönen Wetter gestern hat das sicher manch einer bedauert.
Nichts als zusammengeklappte Liegestühle
Dieses kleinere Ausflugsschiff wendete gerade. Das wollte wohl nicht weiter mainaufwärts fahren.
Mainaufwärts . . . die Kaiserleibrücke von Offenbach
“Der Name Kaiserlei begründet sich auf einen großen Felsen, der sich auf dieser Höhe in einem Seitenarm des Mains befand, der unter dem Namen Großes Kayser Fach als Fischgrund bekannt war. Im Jahr 1852 wurde der Lei gesprengt, um die Fahrrinne für die Mainschiffe zu verbreitern. Lei, (auch Ley oder Lay) ist ein alter Ausdruck für Felsen oder Stein (siehe auch Loreley), demnach bedeutet Kaiserlei so viel wie Kaiserfelsen – wohl weil nach fränkischem Recht Straßen und Flüsse dem Kaiser zugeordnet waren.” Quelle: Wikipedia
Mainabwärts – Sachsenhausen mit dem Henningerturm
Und ein letztes, bevor ich anfange euch mit meinen Bildern aus dem Schleusenbereich zu langweilen:
Ein bisschen Idylle ;-)