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Vögel

Heute ist mal wieder Durchatmen angesagt. Gestern Nacht hat es kräftig geregnet, draußen ist es noch nass und um die 21°C – sehr angenehm. Das Gewitter war nur ein Gewitterchen – das war auch mal ganz schön.

Bei Mathilda habe ich gestern herrliche Vogelbilder entdeckt und einen Button. Ich dachte, es sei ein Projekt direkt von ihr, aber dem ist wohl doch nicht so. Egal – ich pack da grad noch ein paar Fotos von gestern drunter.

Nicht von Mathilda *gg* – für die Projektseite bitte in den Button klicken.

Flamingos

Seht ihr die beiden Enten links unten? Zumindest die eine scheint  den Flamingos etwas sagen zu wollen.
Vielleicht sagt sie ja: Achtung aufgepasst. Ihr werdet fotografiert ;-)
Ich habe sie mal rausvergrößert:

Enten

Pelikane

Ente

Gans

Reiher

Sittich

Spatz

Mal wieder Opelzoo

Das war ein Tag der leichten Missverständnisse, aber ich hoffe, es hat niemand ernsthaft darunter gelitten. Eigentlich wollte ich mich kurzfristig mit zwei Bloggermädels treffen (Kiki und Claudia, auch Mucks genannt), nachdem mir Claudia in einer Mail mitteilte, dass Kiki (eigentlich Christa) zu Besuch käme. Angedacht waren eventuell ein Besuch im Hessenpark und ein Spaziergang durch Bad Homburgs Luisenstraße. So hatte ich das – vermutlich falsch – interpretiert. Egal, weil das alles sowieso erst am Nachmittag stattfinden sollte, für den leider Gewitter und Starkregen angesagt waren, bin ich dann doch lieber schon am Vormittag in den Opelzoo abgedüst. Dort habe ich ein paar interessante Stunden verbracht, bis dann auch prompt das Gewitter aufzog und ich mich heimwärts geflüchtet habe. Hier in Frankfurt war’s bis eben (17 Uhr) noch trocken und schwülheiss (32°), aber nun wird’s auch hier finster. Ich hoffe, die Beiden konnten Bad Homburg noch genießen, denn im Autoradio habe ich gehört, dass über dem Hochtaunuskreis und der Wetterau schwere Gewitter runterkämen.

Howdy do?

Im Opelzoo empfängt einen hinter dem alten Eingang erstmal die Riesenbaustelle der zukünftigen neuen Elefantenanlage. Da finden mächtige Erdbewegungen statt. Aber es ist ja toll, dass es nun nach Jahren des Ausharrens endlich losgeht. Die drei Elefantendamen Aruba, Wankie und Zimba haben im Moment arge Platzprobleme, aber das sind sie gewohnt und die Aussicht auf viel Platz, ein schickes neues Haus und endlich auch einen Bullen sollte das wettmachen. Wird bestimmt so toll wie die Savanne, in der sich Giraffen, Zebras und Gnus seit ein paar Jahren wohlfühlen.

Baustelle Elefantenanlage

Auch sonst gibt es im Opelzoo eigentlich immer etwas Neues. Diesmal war es die neue Anlage für die Eisfüchse und Schneeeulen. In dem alten Gehege lief jahrelang ein alter Polarfuchs ziemlich traurig durch die Gegend. Ich glaube, der lebt nicht mehr. Die beiden jungen Eisfüchse Lumi und Kattu waren nicht zum fotografiert werden aufgelegt :-(   Mehr als ein Ohr und weißes Gewuschel war nicht drin.

[Im Moment regnet es und die Sonne scheint. Das sollte doch anstandshalber wenigstens einen Regenbogen geben.]

Ich habe mal wieder weit über 100 Bilder gemacht, etliche kommen dann auf die Homepage. Was mögt ihr am liebsten? >>> Erdmännchen – stimmt’s?


*

Auch immer ein Hingucker: die Kleinen (oder Roten) Pandas

Der lief einfach frei herum, wollte aber leider kein Rad schlagen.

Der übliche Blick auf die Frankfurter Skyline – das war’s erstmal.
Wenn ich die anderen Bilder auf der Homepage habe, dann verlinke ich das noch.

Endlich ein Nerz

Nein, nein  – nicht bei mir im Kleiderschrank – i bewahre! Aber ich war gestern mal wieder im Opelzoo. Wer hier schon länger liest, der weiß, dass ich immer wieder schreibe, dass ich es spannend finde, was ich in den Gehegen überhaupt zu Gesicht bekomme. Mal habe ich Glück bei den Wildkatzen, dann mal bei den Luchsen oder den beiden neuen Geparden, aber noch nie habe ich die Europäischen Nerze zu Gesicht bekommen. Heute endlich hat’s geklappt. Dafür haben sich dann später weder Wildkatzen noch Luchse gezeigt, aber das war dann zu verkraften ;-)

Ist da wer?

Ach, Du bist’s! Jetzt freust du dich, hast mich endlich mal entdeckt.

Okay – das reicht. Sonst fordere ich Honorar.

Der Europäische Nerz (Mustela lutreola) ist in Deutschland ausgestorben und nur noch in Zoos zu finden. Der letzte freilebende Nerz wurde 1925 gefangen. Bei “Nerz” denkt man meistens an den größeren amerikanischen Nerz, auch Mink genannt, mit dem er aber nicht sehr nahe verwandt und auch nicht kreuzbar ist. Der europäische Nerz lebte am Wasser und hat deshalb auch Schwimmhäute zwischen Zehen. Er gehört zu den kleineren Raubtieren und zwar zur Familie der Marder. Es gibt noch europäische Nerze in Osteuropa. Sie bewohnen Uferdickichte und andere mit dichter Vegetation bestandene Gebiete an Flüssen und Seen und halten sich selten mehr als 100 Meter vom Wasser entfernt auf. Sie sind dämmerungs- bzw. nachtaktiv. Sicher die Erklärung, warum man sie im Zoo so selten zu Gesicht bekommt.

* * *

Schön war’s auch wieder bei den Roten Pandas. Da stand ich eine ganze Weile auch in der Hoffnung die Jungen zu sehen. Von denen hatten mir andere Zoobesucher erzählt. Leider haben sie sich nicht gezeigt. Aber ich habe wieder eine neue Jahreskarte erstanden, da kann ich wieder öfter mal ganz spontan hinfahren. Es lohnt sich. Die Jahreskarte kostet 40 Euro, die Einzelkarte inzwischen bereits 10,50 Euro – Zoobesuche sind teuer geworden. In Leipzig nimmt man inzwischen 17 Euro – Wahnsinn!  Aber auch dort gibt es eine vergleichweise günstige Jahreskarte für 65 Euro. Da ist der Frankfurter Zoo mit 8 Euro moderat. Aber den mag ich weniger als den Opelzoo in Kronberg, weil er für mich verkehrsungünstig am anderen Ende von Frankfurt liegt.

Fauler geht’s kaum noch! Aber man weiß ja aus Erfahrung: Eltern sein, das schafft.

Vielleicht sollten die Herrschaften mal bei den Vitaminen zugreifen. Also mir lief da das Wasser im Mund zusammen,
schließlich hatte ich mir nur eine Bockwurst mit Brötchen gegönnt. Die Preise im Zoorestaurant waren unanständig.
Aber es gibt glücklicherweise einige Buden mit Würstchen, was zu Trinken und Eis auf dem Gelände.

* * *

Aller guten Dinge sind DREI:

Bei den Giraffen gab es in diesem Jahr reichlich Nachwuchs _
auf dem Savannengelände ist richtig was los.