Dunkelrot
. . . ist in dieser Woche die vorgegebene Farbe beim Projekt “Farbe bekennen”. Das wäre natürlich die optimale Farbvorgabe für ein Rosenfoto, aber ich versuch’s mal anders und guck mich in der Wohnung um. Da gibt es relativ wenig in Dunkelrot, aber doch immerhin ein Handtuch, das ich gerade frisch ins Badezimmer getragen habe. Bei mir selbst werde ich aber auf dem Schreibtisch fündig: mein Reisepass ist dunkelrot und natürlich die beiden Lumix-Lieblingskameras. Fotografiert habe ich in diesem Fall mit der Kleinen. Und schließlich fällt mein Blick auf die vier Meter “Meyers Enzyklopädisches Lexikon” aus den frühen 1980iger Jahren. Das musste damals sein, schließlich gehörte ich ja zum Bildungsbürgertum *gg*. Ich denke, dass unsere Jungs sich bestimmt ewig an eine Mutter erinnern werden, die sonntags oder auch sonst beim gemeinsamen Mittagessen aufspringen konnte, um zum Bücherregal zu laufen und dort im “Meyers” etwas Ungeklärtes nachzuschlagen. Dafür bin ich noch heute berüchtigt *lach*. Inzwischen ist das Teil natürlich schon wieder reichlich veraltet und das Internet hat längst seinen Platz eingenommen. Das Problem der Enzyklopädie war oft, dass ich unter einem Begriff nachguckte und dann auf einen anderen verwiesen wurde, der sich in einem anderen der schweren, dicken Bände befand. Das war manchmal echt mühsam, heute klickt man sich einfach weiter. Trotzdem möchte ich diese Bände nicht missen, sie sind ein Schatz an Information und Bildern. Und es ist ja nicht alles veraltet.
Obwohl alle Gegenstände definitiv dunkelrot sind, wirken sie auf dem Foto teilweise entweder heller oder blaustichig. Am meisten fällt mir das gerade beim Reisepass auf dem Handtuch auf, obwohl ich nicht geblitzt habe. Am naturgetreuesten kommt noch die Farbe der Kamera rüber. Schon seltsam.
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Also die Variante “Zeige als Diashow” funktioniert nicht, warum weiß ich nicht, das gab’s aber vor der letzten Aktualisierung auch nicht. Aber ihr könnt ja das das erste Foto anklicken und dann geht’s per Klick immer weiter.
S/W für Laura
. . . und außerdem Impressionen aus unserer Landeshauptstadt Wiesbaden. Zunächst zwei Motive, die per se schon viel Schwarz und Weiß zeigten und von mir noch zum S/W-Bild umgewandelt wurden:
. . . und ein Denkmal für Wilhelm I. in Wiesbaden . . .
. . . womit wir auch schon bei Teil 2 angekommen wären.
Heute Morgen war’s echt hässlich. Als ich den GG nach Sulzbach zum Tennis gefahren habe, bedeckten fette Wolken den Himmel und es war reichlich kalt. Meine erste Idee eine Walkingrunde durch den nebenan liegenden Eichwald zu drehen, habe ich deshalb verworfen – zu finster. Meine Tankuhr zeigte eh blank, also erstmal Richtung MTZ zum Tanken. Und wenn man dann die nächste Ausfahrt nimmt, zeigt die automatisch Richtung Wiesbaden – also nix wie hin. Während ich dann in Wiesbaden auf Parkplatzsuche war – wenn man in kein teures Parkhaus will, dann muss man echten Sportsgeist an den Tag legen – kam die Sonne heraus. Und während ich dann munter von einer recht hoch gelegenen Ecke – ich wundere mich immer, wie hügelig Wiesbaden ist - Richtung Kurpark und Wilhelmstraße lief, kam ich an vielen, vielen tollen alten Villen vorbei. Eine der verspieltesten Exemplare, fast schon ein Märchenschloss, fand ich gleich zu Anfang:
Übrigens eine der wenigen Villen, die nicht weiß verputzt war
Ohne ein extremes Weitwinkelobjektiv habe ich bei solchen Motiven echte Schwierigkeiten
(ich habe schon mit Photoshop ein bisschen entzerrt, aber alles geht nicht)
Es gab auch tolle Jugendstilfenster, die ich gerne mal von innen beleuchtet
gesehen hätte.
Die meisten dieser wirklich aufwändigen Villen, an denen ich vorbeigekommen bin, beherbergten entweder Versicherungs- oder Rechtsanwaltsassekuranzen, hatte ich den Eindruck. Ich bin aber auch auf der Suche nach einem Parkplatz durch eine verträumte kleine Straße gekommen, da hat’s mir echt den Atem verschlagen. Wunderschöne kleinere Villen, die ganz sicher Leuten mit sehr viel Geld gehören. – Nun, wie auch immer, da das Fotografieren ganzer Gebäude recht schwierig war, habe ich mich meistens an Details gehalten. Ich zeig euch einfach ein paar Bilder – auch was Blumiges – und hoffe, ihr habt eure Freude daran.
Fries mit Füllhörnern und Göttin
Die Gründerzeit Ende des 19. Jahrhunderts muss für die Architekten und Baumeister eine wunderbare Zeit gewesen sein. Sie konnten eindeutig aus dem Vollen schöpfen. Das Bürgertum besaß inzwischen Geld genug, um sich herrschaftliche Wohnsitze bauen und auf’s Schönste verzieren zu lassen. Das Füllhorn ist ein immer wiederkehrendes Motiv.
Die Parkanlagen sind sehr gepflegt und hier blüht es auch noch
Und nun zum Schluß noch ein fast Schwarz-Weiß-Foto
Und die Sonne scheint noch immer, ich werde nochmal in den Garten gehn. Vor meiner Nase zirpt und flattert es herum und auch ein Eichhörnchen hat sich schon wieder in Szene gesetzt.
Silber-Mond
. . . oder Mond – Silber?
Gestern war wieder mal Vollmond und ich konnte nicht umhin mein obligatorisches Mondfoto zu schießen. Allerdings macht das ja nicht mehr so den richtigen Spaß, seitdem ich bei Ocean eine Aufnahme mit Astroteleskop gefunden habe *neidischguck*.
Der Himmel war absolut klar und die Nacht übrigens entsprechen kalt. Heute morgen zeigte das Thermometer 8°C an und im Moment ( kurz nach 10 Uhr) ist es mit 16°C auch nicht gerade sommerlich warm. Ob das Wetter einigermaßen hält? Ich war immer noch nicht in Bad Nauheim zur Landesgartenschau . . .
* * *
So, das war der Mond – nun zum Silber. Silber ist die Farbe, die diese Woche bei Lauras Projekt “Farbe bekennen” ansteht. Auf Schmuck hab ich keine Lust. Es geht ja auch nur um die Farbe Silber, nicht um das Material. Also sollte auch polierter Stahl durchgehen – oder? Diesen originellen “Blumentopf” fand ich gestern ebenfalls in Okriftel, wo sich knapp hinter dem alten Fabrikgeländer ein neues Gewerbegebiet auftut. Der Kontrast von teilweise richtig bunter Architektur zur alten Fabrik könnte größer nicht sein. Und vor einer der Lagerhallen stand also dieses Teil, ein ziemlich originells Recyclingprodukt, wie ich finde.
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So – und zum Schluss dieses Beitrages noch ein weiterer Blick auf den Main bei Okriftel.
Wer genau hinguckt, sieht eines der bei uns unvermeidlichen Flugzeuge am Himmel
Gold
. . . in dieser Woche bei Lauras Projekt “Farbe bekennen” vorgegeben. Schmuck wollte ich nicht schon wieder zeigen, aber mir fiel ein, dass ich neulich in Rüdesheim ein schönes Ziergitter an einer Haustür fotografiert habe.

Das ist der obere Teil der Tür, hinter dem Ziergitter befindet sich Glas.
Eigentlich trifft man Gold überall dort an, wo es nobel daherkommen soll. Gold steht eindeutig für Wertigkeit, vor allem Gelbgold. Weißgold ist dem Silber zu ähnlich, als dass es optisch viel hermachen würde und selbst das noch wertvollere Platin ist dient selten mal als aufwertende Verzierung. Da denkt man in der Produktion wohl, dass nur Kenner es zu schätzen wissen. Wenn es um Schmuck geht, bin ich für mich selbst ein Fan von Bicolorschmuckstücken. Pures Gold steht mir nicht – denk ich jedenfalls – Silber und Platin schon eher, aber am besten gefällt mir eben die Mischung aus Gelbgold und Weißgold oder Silber.
Goldenen Wein verspricht die Drosselgasse zu kredenzen

Und auch das Feuerwerk kam am Ende noch gülden daher.
Galerie Farbe bekennen:
Projekt Farbe
. . . bekennen >>> GRÜN – ja, ich weiß, wir sind schon bei Gold, man möge es mir diesmal verzeihen.
. . . von Frl. Himbeermarmelade (Laura)
Aber ich habe mich heute Nachmittag von den trojanischen Strapazen erholt und zwar im Botanischen Garten der Frankfurter Goethe Universität. Der Botanische Garten grenzt einerseits an den Palmengarten (kostenpflichtig) und andererseits an den Grün-eburgpark (langweilig). Der Botanische Garten ist eine Fundgrube für Naturbegeisterte, kostet keinen Eintritt und ist alles andere als langweilig. Und trotzdem war ich noch nie drin! Noch nicht mal während des Studiums, als wir am Botanischen Institut Vorlesungen hörten. Damals war für uns nämlich der Eintritt in den Palmengarten auch frei und das fand ich sehr viel reizvoller. So wie mir geht es – habe ich gehört – vielen Frankfurtern. Wir wissen gar nicht, was für einen Schatz wir da haben. Ich weiß es jetzt! Anders als der Palmengarten präsentiert der Botanische Garten keine exotischen Schönheiten und besitzt auch keine Schauhäuser. Aber er ist riesengroß und beherbergt alles an Pflanzen, was halt bei uns im Freien wächst und überwintern kann, aber eben Pflanzen aus aller Welt. Man kann ihn vielleicht ein bisschen mit dem Eschborner Arboretum vergleichen, das auch nach den Landschaften der Erde aufgeteilt ist. Nur gibt es im Botanischen Garten sehr viel mehr als nur Bäume und Sträucher zu sehen.
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Ausgesprochen fasziniert hat mich auch der riesige neue Apothekergarten (auf dem Plan noch nicht eingezeichnet), da ist alles zu finden, was in unserem Kulturbereich seit den alten Römern Krankheiten und Gebrechen geheilt hat (oder hat heilen sollen).
Rizinus beispielsweise – über den medizinischen Einsatz dieser Pflanze weiß vermutlich jeder Bescheid, zumindest die etwas Älteren unter uns.
Ich habe ganz viele Fotos gemacht, aber ich will nicht schon wieder stundenlang am PC sitzen. Hier kommt noch was GELBES für Ruthie und die nächsten Tage gibt es dann noch mehr.
Johanniskraut für Rosenruthie / Projekt Farbenpracht- was Gelbes
Und nun sag mir keiner, ich hätte euch nach all dem “Ärscher” nicht wenigstens eine schöne bunte Seite beschert!
Nachtrag: Noch ganz schnell > bei BeateN. gefunden: Blogparade von Doris zu den Beatles. Hach – da gäbe es soooooo viel dazu zu schreiben. Vielleicht ein andermal. Wir sollen einen Lieblingssong benennen! wie soll das gehn, ich mag sie alle! Aber spontan fiel mir “Norwegian Wood” ein, sehr handgemacht und einer der ersten Beatlessongs an denen ich mich auf der Gitarre versuchte. HIER geht’s zum youtube Link.



























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