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Projekte 2012

Ab 2.1.2012 neu:



Ein Projekt von Paleica


Projekt Frau Waldspecht






Ein Projekt von Barbara

Bücher usw.

Ich lese:

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Ausgelesen:


Ich höre:
* * *
Fertig:

Rezension vorhanden


Rezension vorhanden

Tagesticker

07.02.2012 : Boah nee, was für Temperaturen! Heute Morgen hatten wir -16°C, in der Nacht war's wohl noch kälter. Aber es ist dunstig. Ob es wirklich Schnee gibt?Es schneit!

KbkM #6

Bitte eure Verlinkungen in die Kommentare unter KBKM #6 - danke!

Projekt

Hobbyfotografen

. . . aufgepasst. Erstmal ein Link zur Seite von Frau Waldspecht, deren Lightbox mich zur weiteren Recherche im Internet verführt hat. Dabei bin ich auf eine Seite gestoßen, die jede Menge Anleitungen zum Erstellen billiger aber nützlicher Hilfsmittel für den engagierten Hobbyfotografen bereit hält. Diese Seite heißt Lighting Academie.com und unter DIY (was nichts anders bedeutet als Do it yourself) findet man die Anleitungen. Wie gesagt, die meisten sind extrem einfach und billig herzustellen, aber jeder kann die Hilfsmittel auch noch für sich selbst verbessern. So würde mir eine Lichtbox aus Holz, wie Anettes GöGa sie hergestellt hat, auch besser gefallen als eine aus einem Pappkarton. Aber für auf die Schnelle oder einfach nur als Anregung ist das Pappkartonmodell so praktisch wie der Bean-Bag. Auch ein solches Teil werde ich mir garantiert die nächsten Tage herstellen. Ich denke auch schon die ganze Zeit darüber nach mir eine massgeschneiderte Fototasche selbst herzustellen. Ich habe zwei teure gekaufte Teile, aber keins davon nutze ich gerne. Viel lieber stecke ich Kamera und Objektive in meine normale Handtasche. Da sind sie allerdings nicht besonders gut geschützt. Ich stelle mit stattdessen eine selbstgenähte ganz leichte Stofftasche vor, die einen wattierten Einsatz bekommt oder eben auch einen, der z.B. mit Reis gefüllt ist. Nun bin ich ja von Natur aus keine Basteltante und Nähen ist mir eher ein Graus. Aber das wäre was, was mich mal wieder motivieren könnte. Schaun wir mal – wenn was dabei herauskommt, dann zeige ich es euch natürlich.

* * *

Oh verflixt – eben fällt mir auf, dass ich mein Maifoto für das Projekt “Zwölf 2010″ noch nicht gemacht habe, da bin ich ja nun knapp am Abgabetermin vorbei, kann’s nur mit der blöden Erkrankung entschuldigen. Na ja – ich werd’s dann morgen machen und hoffe auf etwas Sonne.

* * *

Bei Laura (Himbeermarmelade) heißt es erneut: “Farbe bekennen” und weil’s im letzten Jahr viel Spaß gemacht hat, bin ich ab nächster Woche wieder dabei. Los geht es übrigens mit der Farbe BLAU.

Spielsachen

Ein Projekt von Heuni

Bei Heuni entdeckt: Das Kind in Dir – ein Projekt, das in dieser Woche angefangen hat und mit dem ersten Thema heute auch schon endet.

In dieser Woche geht es um Spielsachen. Da muss ich nachdenken. Viele Spielsachen hatte ich nie. Das war erstens in den frühen Fünfziger Jahren nicht üblich und zweitens war auch kein Geld dafür da. Aber das soll nicht heißen, dass nicht meine Eltern im Rahmen ihrer Möglichkeiten für Spielsachen gesorgt hätten. Vielleicht erinnere ich mich auch nicht richtig, denn die meisten Puppensachen waren nicht mein Ding. Ich weiß noch, dass ich eine Puppe mit tollem Haar geschenkt bekam – die sicher auch teuer war – und ihr als Erstes die Haare abschnitt. Da war meine Mutter echt sauer.

Ich hatte eine Puppenstube. Es gibt jede Menge Fotos, die mich samt Puppenstube an Weihnachten zeigen. Mein Problem war, dass mir niemand das Spielen beigebracht hat. Das klingt komisch, aber ich wette, es ist so, dass ein Kind das Spielen auch lernen muss. Ich war quasi ein Einzelkind (ein Nachkömmling, der Bruder 17 Jahre älter), immer zu Hause, meine Mutter wollte mich nicht in den Kindergarten geben, aber sie selbst hat mit mir auch nicht gespielt. Interessiert haben mich dann eher Spielsachen, die irgendwie “funktionierten” oder das jedenfalls tun sollten: eine Mininähmaschine, ein kleiner Mixer, ein Puppenherd. Aber diese Teile funktionierten selten lange und außerdem hatte ich keine Spielkameraden. Was also sollte ich mit dem Krempel?

Spielsachen wurden bei mir sehr schnell von Büchern abgelöst. Sobald ich lesen konnte, gab’s nichts Anderes mehr. Als Erwachsene und vor allem als Mutter habe ich erst gemerkt, welche Defizite ich da habe. Man kann schlecht weitergeben, was man nicht selbst gelernt hat. Aber meine Jungs sind in den Kindergarten gegangen, auch die Tür stand bei uns immer für Freunde offen und heute haben beide nach wie vor eine langjährige Clique, in der sie fest eingebunden sind. Ich habe bis heute selten mal Spaß am Spielen (Gesellschaftsspiele), habe erst durchs Internet Freunde gewonnen und das Lesen ist neben dem Fotografieren nach wie vor meine Lieblingsbeschäftigung.

Ich habe auch keine Spielsachen aus der Kindheit aufgehoben – Bücher schon. Jetzt mit Fünfzig “+”, habe ich mir ab und an mal ein Kuscheltier im Opelzoo gekauft, einfach weil ich es niedlich finde. Diese Tiere sind natürlich auch eine ganz andere Klasse als die meiner Kindheit.

Tja – so ist das mit den Spielsachen und den Erinnerungen, vielleicht ein Grund, warum mein Herz grundsätzlich nicht an “Sachen” hängt, es sei denn, man kann damit etwas “Sinnvolles” anfangen ;-)

Mal so ein ganz typisches Foto: Papa zeigt mir die Babypuppe, doch was soll ich damit? In meiner Umgebung gibt es weit und breit keine Babies und keine jungen Mütter, die mir gezeigt hätten, wie man mit Babies umgeht. Das Bambi war gerade unglaublich “in”, aber es war alles andere als ein Kuscheltier. Der Schlitten rechts unten im Bild, das war dann schon eher nach meinem Geschmack. Aber der wurde nur benutzt, wenn Papa am Wochenende mal Zeit hatte (Schnee gab’s in meiner Kindheit eigentlich immer genug im Winter). Wenn wir im Februar/März dann zum Skilaufen fuhren, war ich dann auch eines der jüngsten Skihaserl auf der Seiser Alm oder in Davos.

Soweit mein Beitrag zum Thema “Spielsachen”. Was ist nun aber mit dem Kind in mir? Das habe ich wohl nie ausgelebt, heute ist es irgendwie zu spät. Das bedaure ich, das hat mir Depressionen verursacht, das ist wohl auch die Ursache für meine Sozialphobie, aber ich habe mich inzwischen damit arrangiert. Das Internet ist mir dabei durchaus eine große Hilfe.

Februar 2012
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