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Rucksack eingeweiht

Nach einem kalten und nebligen Morgen kam am Nachmittag die Sonne zum Vorschein und es wurde wieder richtig schön warm. Na dann . . . nix wie raus. Der neue Rucksack will eingeweiht werden. Mein Weg führte mich heute wieder einmal durch die Streuobstwiesen und an Kleingärten entlang in die Schwanheimer Düne. Und was ich nun nicht mehr verleugnen kann:

Herbstlaub und EichelnYep – definitiv!

Da hilft auch kein Tagpfauenauge an den letzten Sommerfliederblüten drüber hinweg.

Tagpfauenauge

Und stürmisch war es heute! Der kleine Flattermann war kaum zu fotografieren.

Die Kandelaber der mehr oder weniger verblühten Königskerzen stehen auf den Wiesen wie Säulenkakteen
in Arizona:

Königskerzenkandelaber

Äpfel

Es gibt auch schon wieder “Süßen” – die Vorstufe zum Apfelwein.

KrüppelkieferVon den Streuobstwiesen in die Düne – ich liebe diese Landschaft!

Heute stand ich eine ganze Weile auf dem Bohlenweg zwischen zwei Krüppelkiefern, in denen sich ein Schwarm Schwanzmeisen aufhielt. Ich habe sie beobachtet und ihrem Gezwitscher gelauscht. Fotografieren war allerdings nicht drin. Die Kerlchen waren fast zur Gänze in den immer noch dichten Nadeln verborgen. Aber schön war das trotzdem.

TaubenDiese Tauben sehen ganz anders aus als die in unserem Garten.
Das sind offenbar weder Ringeltauben noch Türkentauben.

Feuerdorn

So – das war’s für heute. Ich wünsche allerseits einen schönen Abend und ein schönes Wochenende.

Ach so – beinahe vergessen. Der kleine Rucksack ist ganz prima, wirklich superleicht, man vergisst ihn ganz schnell. Er ist allerdings nicht gepolstert. Man sollte nicht unbedingt kantige Dinge darin transportieren wollen. Aber was so in einer Damenhandtasche herumgeistert, dazu eine Flasche Wasser und solche Dinge, dafür ist er perfekt.

Schwanheimer Himmel

# 23 – Wie jeden Mittwoch ab 18 Uhr – ein Projekt von Tina

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Natürlich habe ich gestern bei meinem Spaziergang über die Schwanheimer Düne auch an das Projekt “Ein Stück Himmel” von Tina gedacht. Und da der Himmel heute wieder eher bedeckt als blau und sonnig ist, bin ich froh noch ein paar Fotos von gestern präsentieren zu können.

Vom Parkplatz zur Düne

Das hier ist sozusagen der “Einstieg”, wenn man von Unterliederbach kommend über die Leunabrücke fährt und das Auto gegenüber auf dem großen Parkplatz vom Industriepark ganz hinten abstellt. Das geht ganz gut, auch wenn man sich dann etwas durch’s Gebüsch hangeln und die zeitweise vielbefahrene Leunastraße überqueren muss.  Besser ist es, man kommt von vornherein mit dem Fahrrad oder von Schwanheim aus und stellt das Auto an den Schrebergärten ab. So oder so – es ist im Grunde keine offizielle Parkmöglichkeit vorgesehen und das ist vielleicht ganz gut so. Hier geht es zunächst an Streuobstwiesen entlang, linker Hand erhebt sich ein Hügel, hinter dem der einzige zugängliche See liegt. Alle anderen Seen (ehemalige Baggerseen/Kiesgruben) haben irgendwelche Anglervereine gepachtet.

WildroseNeben den vielen, teils seltenen Wildblumen auf den Magerwiesen blühen auch überall Wildrosen

DünenlandschaftHier befinden wir uns schon im Naturschutzgebiet der Schwanheimer Düne

Himmel pur mit SchäfchenwolkenFür’s Projekt ein bisschen Himmel pur ;-)

Blühender HolunderBlühender Holunder und ein abgestorbener Baum recken sich gen Himmel

VogelbaumHier sitzen gerne Vögel drauf: Krähen, Bussarde oder Tauben

Elster vor blauem Himmel

Wenn sich Elstern so gar nicht verscheuchen lassen oder zumindest erst sehr spät wegfliegen, dann hat das seinen Grund. Gestern lag ein totes Kaninchen auf dem Weg, eine willkommene Mahlzeit für Krähen und Elstern.

Meine Bilder von der Schwanheimer Düne stelle ich auch wieder auf die Homepage. Da gibt es ja schon einige zu sehen. Ein paar mehr habe ich noch. Oh, das stimmt gar nicht. Ich habe die Bilder von der alten Homepage nicht übertragen – Schande über mich. Aber ich habe sie alle im Archiv.

Schwanheimer Düne

Dann löse ich doch mal auf und gebe diesem Beitrag auch eine richtige Überschrift: Es war mal wieder die Schwanheimer Düne, diese erstaunliche Binnendüne aus urzeitlichem Mainsand – einer meiner Lieblingsorte im Frankfurter Westen.

Rätsel zum Feierabend: Wo war ich heute wohl mal wieder unterwegs? Das Wetter war am Nachmittag plötzlich erstaunlich schön, und da hielt mich nichts mehr im Haus. Zumindest meine langjährigen Leser müssten die Gegend erkennen. Ich sag nur zum ersten Bild: Südfrankreich ist es nicht ;-)

Sand und Krüppelkiefern, das ist . . .

Kaninchen und ihre HöhlenImmer auf den Wegen bleiben, sonst bricht man leicht ein . . .

Buntspecht. . . auch wenn man mit der Kamera eher nach oben gucken will.

WildblumenwieseDie Wiesen blühen, Gräser vor allem aber auch Wildblumen -

Mohnwiese – Mohnwiese -

Weiher mit FroschUnd am verwunschenen See quaken die Frösche

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Zum guten Schluß noch ein Fundstück, wie man es sonst eher auf Kerstins (Träumerle) Blog gewohnt ist:

Bemooster Schuh