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Uhren . . .

. . . gibt es überall. Meine heutige Freitagsuhr habe ich aus dem Treppenhaus der Augenarztpraxis heraus fotografiert. Es ist die sehr schlichte und noch recht neue Turmuhr von St. Joseph in Höchst. Die evangelische Stadtkirche habe ich euch schon ganz zu Anfang von Anettes Uhrenprojekt gezeigt, nun also die der katholischen Stadtkirche – Stadtkirche immer auf die frühere Selbständigkeit des heutigen Frankfurter Stadtteils “Höchst am Main” bezogen.

Am kleinen Bild im Bild sieht man, dass die Basis des Baus sehr rustikal aus Bruchsteinen gemauert wurde.

Das aufgrund langer Zugehörigkeit zu Kurmainz traditionell katholische Höchst verzeichnete im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts durch die Industrialisierung einen starken Bevölkerungsanstieg. Die Justinuskirche, die bisher als Pfarrkirche diente, reichte daher nicht mehr aus, die wachsende Zahl der Besucher der Gottesdienste aufzunehmen. Daher wurde des Bau einer größeren Kirche beschlossen (1907). So hat Höchst heute zwei altehrwürdige katholische Kirchen, wobei in St. Justinus die Gottesdienste nur im Sommer abgehalten werden. St. Josef ist also die “Winterkirche”.

Heute habe ich irgendwie Kopfschmerzen. Das kann vom Wetter kommen, aber auch von den Augen. Das waren ja jetzt innerhalb kürzester Zeit doch ein Reihe von Umstellungen, die auch das Gehirn erstmal verkraften muss. Ich werde hier sicher noch eine Weile langsamer machen. Im Großen und Ganzen sehe ich auf die Ferne und im mittleren Bereich sehr gut, etwas problematisch ist wirklich der Nahbereich. Ich habe mir zwar heute noch so eine preiswerte konfektionierte Lesebrille mitgebracht, aber die ist auch nicht besser als meine alte von früher, die ich zusammen mit den Kontaktlinsen getragen habe. Da muss ich wohl nun doch die drei bis vier Wochen abwarten, bis alles verheilt ist und mir vom Optiker dann wieder eine individuelle Lesebrille machen lassen, die die unterschiedlichen Werte der beiden Augen berücksichtigt. Autofahren kann ich bald wieder, denke ich. Die Fernsicht ist toll und ich kann auch im Bereich des Armaturenbrettes alles erkennen. Noch laufe ich aber fast alle Wege, das tut mir auch mal gut.

Vorhin habe ich doch tatsächlich im Liederbach einen Erpel entdeckt – erstaunlich. Habe ich dort vorher noch nie gesehen. Und im Garten ist mir die erste Schwanzmeise in diesem Jahr aufgefallen. Fotografieren ist übrigens auch noch so ein kleines Problem. Da bin ich noch am Experimentieren. An der Bridge habe ich bisher den eher mittelmässigen Sucher nie benutzt, aber den kann ich von der Dioptrienzahl immerhin einstellen. Beim Monitor muss ich nun ohne Nahbrille die Kamera ganz schön weit weg halten. Aber dank Autofocus ist es ja kein so großes Problem, solange ich die grünen Kästchen erkennen kann. Mit dem Makroobjektiv dürfte es allerdings Schwierigkeiten geben, da gibt es keinen Autofocus.

So, nun werde ich mal wieder eine Weile Hörbuch hören und die Augen zu machen.