. . . und immer noch keine Heide, liebe Jutta. Die ist hier in Frankfurt kaum anzutreffen ;-)
Aber ich bin heute gut zwei Stunden durch den Frankfurter Stadtwald – auf der Schwanheimer Gemarkung, wo er am schönsten ist – erst den Wiesenrundgang und dann nochmal richtig in den Wald hinein. Heute Morgen und am Vormittag war dort offenbar Jagd, insofern hielt sich mein manchmal etwas mulmiges Gefühl dort auf Wildschweine zu treffen in Grenzen. Die hatten sich bestimmt verkrochen.
Ein umgestürzter, hohler Baum wird ganz schnell zum neuen Kleinstbiotop.
Links oben – seht ihr auch den seltsamen Burschen mit dem langen Rüssel??? Ganz neugierig
guckt er in den hohlen Baum. Ich habe ihn mal vergrößert:
Ein Bogen aus Eichenblättern – hier war ich hinter Eichelhähern her, aber die haben sich immer vor mir versteckt.
Im Wald kann man zwar viele Vögel hören und sehen aber kaum mal fotografieren. Kaum nähert man sich ihnen, sind sie hoch oben in den Baumkronen verschwunden.
Mal ein Blick auf einen Teil der großen Wiesenflächen, die ich umrundet habe.
Kurz bevor ich schon wieder zum Parkplatz zurück wollte, bin ich dann doch nochmal in eine Waldschneise eingebogen und stand urplötzlich vor einem – tja- was war das eigentlich? – Tümpel, Wasserlauf (eher nicht), Graben – wie auch immer. Ein Graben, der sich mit Wasser gefüllt tief in den Wald hineinzog und gleich zu Anfang nach rechts und links erweiterte, dass ich mir fast vorkam, als befände ich mich urplötzlich in irgendwelchen südamerikanischen Sümpfen. Naja – meine Fantasie geht leicht mit durch *gg*. Im Sommer sicher ein Eldorado für Stechmücken (ich dachte mit Grausen an meine vielen Mückenstiche vom NSG Mönchbruch), aber jetzt ganz harmlos.
Nachtrag: Es könnte sich um einen ehemaligen Altarm des Mains, den Rohsee, handeln – ein Stillgewässer.
Diese sehr große Libelle kann ich nicht wirklich einordnen. Ich zeige sie gleich noch in größer, obwohl das Foto nicht gut ist. Möglicherweise hatte ich das Glück, die bei uns sehr seltene Westliche Geisterlibelle (Boyeria irene) zu sehen. Das wäre ein Volltreffer wie gestern das Taubenschwänzchen im Garten.
Vielleicht liege ich aber auch voll daneben. Nur – was ist es dann?
Dieses Gras auf dem Stamm nährte meine Fantasie. Es erinnerte mich an diese tropischen Aufsitzerpflanzen;
ihr kennt sie sicher. Der Name fällt mir nicht … ach doch – Tillandsien meine ich.
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Am Ende wieder an den Schwanheimer Wiesen angelangt, sah ich noch lange einem Turmfalken bei der Jagd zu. Sein typischer Rüttelflug ist unverkennbar.























