Und schon wieder geht es nach Eschborn. Während ich euch gestern Abend noch Natur gezeigt habe, gibt es heute die Kunst dazu. “Kunst aus dem Museum holen, sie dahin bringen, wo die Menschen sind” , das war das Anliegen der Stadt Eschborn, als man die Skulpturenachse schuf, zu der auch der Skulpturenpark im Ortsteil Niederhöchstadt gehört (ihr erinnert euch vermutlich).
Phönix heißt die erste Skulptur aus Bronze, die ich euch zeigen will. Sie steht auf einem Kreisel, an dem es zu einem neuen Gewerbegebiet aber auch zum Arboretum geht. In Eschborn dachte ich noch, dass es schade ist, dass die Skulptur auf so einem hässlichen Kreisel steht. Aber manchmal bin ich halt schwer von Begriff. Die schwarzen Steine und der Staub – eben ist es mir gedämmert – gehören zum Kunstwerk. Schließlich entstieg der mythologische Phönix ja auch aus der Asche *pling*. Fotos der spektakulären Feuerenthüllung habe ich auch im Internet gefunden. Guckst du HIER.
Die Skulptur stammt von Oliver Ritter, einem Künstler aus Düsseldorf und
wurde hier 2008 aufgestellt.
Vom Kreisel aus gelangt man zu den Wiesen rund um ein noch neues Büro- und Gewerbegebiet, das lt. Ortsschild eigentlich zu Schwalbach / Ts. gehört. Aber hier läuft die Skulpturenachse weiter. Eines der ersten Kunstwerke war 2003 “Travel a head” ein überdimensionaler Kopf, der durch die ganze Welt gereist ist. Ich habe ihn vor ein paar Jahren in einem älteren Blog schonmal gezeigt.
Der Kopf wurde von Florian Borkenhagen aus Frankfurt am Main 2001 geschaffen und steht seit 2003 in Eschborn.
Ganz in der Nähe und mitten auf der grünen Wiese steht eine Pappel in einem überdimensionalen Blumentopf. Das Kunstwerk nennt sich “Versatzstück” – was auch immer damit gemeint ist. Geschaffen wurde diese Werk von Timm Ulrichs aus Berlin.
„Fulcrum“, das Kunstwerk des amerikanischen Bildhauers John Raymond Henry, ist der Angelpunkt der Skulpturachse Eschborn.“ So beschreibt das Volksbildungswerk Eschborn die Skulptur, die seit 2002 im Kreisverkehr Frankfurter Straße, Ecke Mergenthalerallee zu finden ist – direkt vor der neuen Deutschen Börse. Diese Kreiselfigur befindet sich in einem der großen Gewerbegebiete von Eschborn, wo sich ein Glaspalast neben dem anderen in die Höhe schraubt. Obwohl ich mit diesem Kunstwerk nichts anfangen kann, denke ich schon, dass es dorthin passt. Wobei ich außerdem sagen kann, dass mir einige dieser Hochhäuser von ihrer Architektur wirklich gut gefallen.
Vor einem der Glaspaläste fand ich noch diesen Mann, der es offenbar sehr eilig hat:
Diese Figur gehört nicht zur Skulpturenachse sondern vermutlich eher zum Gebäude selbst.
Mir ist auch nichts weiter darüber bekannt.
So, das war’s dann mal wieder von meiner Seite. Ich freue mich auf eure Beiträge! Ach ja – und das Wetter hat auch nicht gehalten. Kaum war ich wieder zu Hause, fing es auch wieder an zu schütten.


