Geschlossen
Die “Eisbar” mit Trinkmöglichkeit ist nun auch für die Vogelwelt geschlossen. Heute mussten wir die Pumpe entgültig abstellen, die Wasserlandschaft ist durchgefroren. Das Eis hat sich inzwischen überall über die Ufer bis in den Rasen hinein ausgedehnt. So habe ich das wirklich noch nie erlebt. Aber dort, wo die Sonne hinkommt, schmilzt es etwas und nun trinken die Vögel das getaute Eis im Rasen.
Auch rund um die Findlinge, die noch aus dem Eis ragen, taut es ein bisschen. Da kann man die Vögel dann auch nach Wasser suchen sehen.
Frühlingsregen
Es regnet und ausnahmsweise bin ich mal nicht böse drüber, auch wenn es mit 6,5 °C nicht sonderlich warm ist – aber . . . besser als Schnee ist es allemal. Schönes Frühlingswetter wäre natürlich nochmal etwas anderes, aber man ist ja in diesem Winter irgendwie bescheiden geworden – oder? Zum Spazierengehen verlockt das Wetter nun nicht gerade, aber das hatte ich ja gestern.
Statt Turmfalken beobachte ich also die Meisen im Garten und durch’s Fernglas seh ich gerade, wie ulkig die abgefressenen Zapfen der Riesentanne aussehen. Wenn es wieder trocken ist und vielleicht etwas heller, werde ich mal versuchen davon Fotos zu machen. Das sieht aus wie Antennen oder auch wie die Kerzenteller mit Nagel, die man in den Adventskranz drückt. Nur dass der Nagel oder Spieß ziemlich lang ist. Gestern habe ich ganz viele Grünfinken in der großen Lärche des Nachbargrundstücks entdeckt (kann auch der übernächste Nachbar sein, ziemliche Entfernung leider). Offenbar hat hier jeder Garten sein individuelles Biotop. Viel los ist draußen nicht – scheint so, als würden Vögel und Eichhörnchen bei diesem Wetter auch lieber “zu Hause’” bleiben.

Auch zu Mittag gab es heute ein Winter-Abschieds-Essen: Entenbrüstchen à l’orange mit Brokkoli und Blumenkohl, dazu Tagliatelle und eine leichte Orangenbuttersoße. Das war lecker, wobei ich natürlich gefragt wurde, ob ich die Ente gestern am Silbersee erlegt hätte ;-) tztz, als ob man im Naturschutzgebiet Enten schießen dürfte! – Banausen! – Eben kommt die Sonne raus *freu*.
Nur nicht drängeln!
Von wegen! Da wird geschubst und krakeelt, was das Zeug hält.
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Im Naturforum wurde übrigens mein Buchfink eindeutig identifiziert. Danke an Edith für den Tipp.
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Drüben ist gerade auch alles auf einen Schlag gekommen, die SchwieMu kurz vor ihrem Krankenbett – aber im Moment ist sie ganz guter Laune. Hoffen wir, dass es so bleibt.
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