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08.02.2012 :Tolles Wetter, aber ich spiele mal wieder Blindekuh-

KbkM #6

Bitte eure Verlinkungen in die Kommentare unter KBKM #6 - danke!

Wiesbaden

Kitsch & Krempel

Wie heißt das Projekt von Blechi, zu dem ich so sehr wenig beitragen konnte?  Kitsch und Krempel kamen wohl auch drin vor. Daran musste ich gestern in Wiesbaden sofort denken, als ich plötzlich völlig überrascht vor diesem Schaufenster stand:

Nee – oder? Und das in Hessens Landeshauptstadt . . .

Der Laden wäre unbedingt was für alle Dekofreaks unter den BloggerINNen. Ich glaube, da bekommt man alles (an Nippes, Kunst und Krempel), was das Herz begeht. Übrigens durchaus auch schöne Dinge wie die kleinen Seiffener Figürchen aus dem Erzgebirge und solche Sachen.

Heute ist es übrigens noch windiger als gestern und der Wind ist kalt. Als ich vorhin einkaufen war, musste ich mich auf dem Parkplatz von innen richtig gegen meine Autotür stemmen, um sie aufzubekommen. Das war echt total verrückt. Aber der Himmel ist blau, die Sonne scheint – das ist die positive Wetterseite.

Wiesbaden

Das schöne Wetter hat mich heute Nachmittag noch nach Wiesbaden gelockt. Zwar rief mich Blechi noch an und sagte, dass sie gut in Bad Nauheim angekommen ist, aber für einen ersten Besuch war’s doch schon ein wenig spät und außerdem soll sich die Dame erstmal ein wenig häuslich einrichten ;-) Den einzigen Parkplatz vor der Rehaklinik hat sie eh belegt.

In Frankfurt war’s heute reichlich stürmisch, insofern war Wiesbaden eine gute Wahl. Da war es zwar auch windig, aber der Wind hielt sich doch in Grenzen.

Vor dem Hessischen Landtag gab’s keine Demos (weder pro noch gegen Guttenberg und auch sonst keine)

Einen der in Wiesbaden allgegenwärtigen Wilhelms traf ich diesmal vor der imposanten Marktkirche.

Ich bin heute zwar auch durch den Kurpark geschlendert, dann aber mal ein bisschen Wiesbadens Flanierweile “Wilhelmstraße” hoch und runter und schließlich in die Altstadt hinein. Dort gibt es noch eine Altstadt mit engen Gässchen und fast mediterranem Charme. Überall standen schon die Tische im Freien. Da spürt man als Frankfurterin wieder überdeutlich, was uns im Zweiten Weltkrieg alles zerstört worden ist. Straßennamen wie “Grabenstraße”,  “Neugasse”, Mühlgasse  oder “Webergasse” erinnerten mich irgendwie an einen Wienbesuch kurz vor der Matura – ‘tschuldigung, dem Abitur.

Aber auch im Kurpark war’s schon ganz nett.

Hier habe ich mal kurz in der Sonne gesessen und mir vorgenommen zur Magnolienblüte wiederzukommen.

Rund um den großen See stehen große alte Magnolienbäume und ebenfalls auch viel üppige Rhododendren. Heute blühten nur die Zaubernüsse, Weiden und Haselsträucher.

Mal ein Hamamelisstrauch in Rot

Fehlen durften auch Wiesbadens berühmt-berüchtigte Sittiche nicht

Nun will ich mal gucken, dass ich noch zu einer kleinen Blogrunde komme.  Je schöner das Wetter wird, um so weniger gerne sitze ich am PC. – Draußen stürmt es aber wirklich heftig!

ABC-Tier “O”

Claras ABC- Tier Projekt

O, o, o  – was nehmen wir denn als  “O”-Tier?  Sind wir wirklich schon beim “O” ? Mir ging als erstes das Okapi durch den Kopf. Das kenne ich allerdings nur aus dem Zoo in San Diego und dort sind mir einfach keine wirklich scharfen Aufnahmen gelungen. Ich habe noch nie ein so verrückt durch’s Gelände galoppierendes Großtier gesehen, wie dieses Okapi damals. Wusstet ihr, dass Okapis zu den Giraffentieren gehören, obwohl sie optisch eher was vom Zebra an sich haben?  Aber lassen wir das verrückte Okapi – ich stelle es noch in mein Picasa-Album rein. Nein, mein Herz hab ich an die (Fisch-) Otter verloren.

Das erste Mal voll in Aktion haben wir sie übrigens auch in San Diego erlebt. Dort teilten sie sich ein riesiges Gelände mit einer Affenherde. Da war was los, sag ich euch. Aber man guckte von einer erhöhten Brücke runter in das wesentlich tiefer gelegene Gelände, so dass ich auch davon keine wirklich guten Fotos habe. Aber letztes Jahr im Spätsommer war ich dann in Wiesbaden im kleinen Tierpark “Fasanerie” Und dort konnte ich ganz in Ruhe Otter beobachten und auch fotografieren.

Ein prachtvoller Otter aus Wiesbaden

* * *

Links die Herrschaften aus den USA – rechts Otter aus Wiesbaden (unsere sind hübscher – oder? )

S/W für Laura

. . . und außerdem Impressionen aus unserer Landeshauptstadt Wiesbaden. Zunächst zwei Motive, die per se schon viel Schwarz und Weiß zeigten und von mir noch zum S/W-Bild umgewandelt wurden:

Eine Feder auf der Straße

. . . und ein Denkmal für Wilhelm I. in Wiesbaden . . .

. . . womit wir auch schon bei Teil 2 angekommen wären.

Heute Morgen war’s echt hässlich. Als ich den GG nach Sulzbach zum Tennis gefahren habe, bedeckten fette Wolken den Himmel und es war reichlich kalt. Meine erste Idee eine Walkingrunde durch den nebenan liegenden Eichwald zu drehen, habe ich deshalb verworfen – zu finster. Meine Tankuhr zeigte eh blank, also erstmal Richtung MTZ zum Tanken. Und wenn man dann die nächste Ausfahrt nimmt, zeigt die automatisch Richtung Wiesbaden – also nix wie hin. Während ich dann in Wiesbaden auf Parkplatzsuche war – wenn man in kein teures Parkhaus will, dann muss man echten Sportsgeist an den Tag legen – kam die Sonne heraus. Und während ich dann munter von einer recht hoch gelegenen Ecke  – ich wundere mich immer, wie hügelig Wiesbaden ist  -  Richtung Kurpark und Wilhelmstraße lief, kam ich an vielen, vielen tollen alten Villen vorbei. Eine der verspieltesten Exemplare, fast schon ein Märchenschloss, fand ich gleich zu Anfang:

Übrigens eine der wenigen Villen, die nicht weiß verputzt war

Ohne ein extremes Weitwinkelobjektiv habe ich bei solchen Motiven echte Schwierigkeiten
(ich habe schon mit Photoshop ein bisschen entzerrt, aber alles geht nicht)

Es gab auch tolle Jugendstilfenster, die ich gerne mal von innen beleuchtet
gesehen hätte.

Die meisten dieser wirklich aufwändigen Villen, an denen ich vorbeigekommen bin, beherbergten entweder Versicherungs- oder Rechtsanwaltsassekuranzen, hatte ich den Eindruck. Ich bin aber auch auf der Suche nach einem Parkplatz durch eine verträumte kleine Straße gekommen, da hat’s mir echt den Atem verschlagen. Wunderschöne kleinere Villen, die ganz sicher Leuten mit sehr viel Geld gehören. – Nun, wie auch immer, da das Fotografieren ganzer Gebäude recht schwierig war, habe ich mich meistens an Details gehalten. Ich zeig euch einfach ein paar Bilder – auch was Blumiges – und hoffe, ihr habt eure Freude daran.

Fries mit Füllhörnern und Göttin

Die Gründerzeit Ende des 19. Jahrhunderts muss für die Architekten und Baumeister eine wunderbare Zeit gewesen sein. Sie konnten eindeutig aus dem Vollen schöpfen. Das Bürgertum besaß inzwischen Geld genug, um sich herrschaftliche Wohnsitze bauen und auf’s Schönste verzieren zu lassen. Das Füllhorn ist ein immer wiederkehrendes Motiv.

Die Parkanlagen sind sehr gepflegt und hier blüht es auch noch

Und nun zum Schluß noch ein fast Schwarz-Weiß-Foto

Und die Sonne scheint noch immer, ich werde nochmal in den Garten gehn. Vor meiner Nase zirpt und flattert es herum und auch ein Eichhörnchen hat sich schon wieder in Szene gesetzt.

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