. . .   oder ein wunderbarer Tag!

 

Fangen wir mit den Schmetterlingen an. Als ich vorhin in den Briefkasten guckte, habe ich mir erstmal die Augen gerieben> noch eine Schmetterlingskarte! Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, weil ich selbst nur eine verschickt habe. Die tolle Klappkarte mit fotografierten Schmetterlingen kommt von Frau Sabiene und ist selbst gemacht. Deshalb kann ich die auch hier gerne zeigen. Und – als Briefmarke klebte auf dem Umschlag eine Asterixmarke *freu* – hach wie schön! Ich bin doch ein absoluter Asterixfan und wusste gar nicht, dass es diese Marken gibt. Vielen Dank, liebe Sabi(e)ne – irgendwie schreibst du deinen Namen real ja doch ohne „e“ – oder?

Eine Aktion von Bea

sabienekarteLauter schöne Schmetterlinge – aber Schneeflocken? – ach nö, bitte noch nicht! Schließlich hatten wir heute erneut ein Superwetterchen. Und damit komme ich zu Punkt 2:

Heidelberg! – es war sooo schön. Ich habe mich dort mit Brigitte und Barbara getroffen, besser bekannt als Blechi und Bärbeli. Die beiden machen dort nämlich gerade Urlaub. Das Wetter war großartig, Sonne, blauer Himmel, nur hin und wieder ein kräftiger Wind.  Wir sind Bergbahn gefahren – schon ulkig, haben wir nämlich beim letzten Treffen in Dresden auch gemacht – haben das Schloß besichtigt (absolutes „Muss sein“ aller Deutschlandtouristen vor allem aus Asien) und überhaupt einen herrlichenTag miteinander verbracht. Davon gibt es in den nächsten Tagen ein paar Bilder mehr, heute nur was Kurzes ;-)

altstadtBlick auf die Altstadt, den Neckar und die Alte Brücke. Die Alte Brücke aus Neckartäler Sandstein wurde 1788 unter Kurfürst Karl Theodor gebaut. Deshalb heißt sie auch Karl Theodor Brücke. Hat aber nichts mit dem Freiherr von und zu  . . . na ihr wisst schon . . . zu tun. Ich habe mir das gerade erst angelesen. Hätte ich es früher gewusste, hätte ich sicher angestrengt nach Karl Theodor Ausschau gehalten. Es gibt nämlich einen Schlossfassade (Friedrichsbau), die ist über und über mit Figuren der Ahnen von Kurfürst Friedrich geschmückt und mit vielen weiteren Köpfen, vermutlich auch Gelehrten und Militärs.

fassademitkoepfenDer Friedrichsbau, benannt nach Kurfürst Friedrich IV., dem Begründer der Stadt Mannheim.

Auf der Suche nach der Bergbahnstation Molkenkur begegnete uns ein Gedenkstein, auf dem zu lesen ist, dass am Platz der Molkenkur früher das erste Heidelberger Schloss stand. Das scheint inzwischen aber historisch widerlegt zu sein. Es gab wohl eine Burg an diesem Standort, die „Burg zu Berge“, die aber nicht unbedingt älter war als die Anfänge des unteren Schlosses.

burgsteinDie Molkenkur ist übrigens eine ehemalige Kuranlage auf dem Kleinen Gaisberg in Heidelberg, heute noch Gasthaus und Hotel. Es gibt dort einige Skulpturen des Künstlers Stefan Szczesny zu sehen, welche die Sinnlichkeit der Natur darstellen sollen.  So ganz sicher war ich mir nicht, ob manche der Skulpturen noch als „politisch korrekt“ angesehen werden dürfen, wenn man bei uns doch schon den Mohrenkopf als Begriff für eine Süßigkeit verbietet, und der Vater von Pippi Langstrumpf neuerdings nicht mehr Negerkönig sein darf .

frauenskulptur

Für Juttas DND #20 habe ich aus Heidelberg eine schöne Heidelibelle mitgebracht. Dutzende von ihnen tummelten sich an einem Wasserbecken im „Hortus palatinus„, dem oberen Schlossgarten.

heidelibelleGemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum), nur an der Färbung der Beine von der Blutroten Heidelibelle zu unterscheiden.