Mein Beitrag für Juttas Naturdonnerstag:

Kaum Sonne in diesem Monat, ziemlich kalt und nass obendrein, und trotzdem gibt es im Garten in paar schöne Farben zu bewundern. Allen voran erstrahlt der Zierahorn am Teich in einem satten Rot. Das ist ein Anblick, wie ihn nur der Herbst bietet. Zwar errötet der Ahorn auch im Frühjahr, aber nie in dieser Intensität. Im Augenblick dürfte er seinen Höhepunkt erreicht haben, ähnlich die Zaubernuss im Vorgarten. Dafür haben Kupferfelsenbirne und Magnolie innerhalb weniger Tage fast alle Blätter verloren. Das ging jetzt enorm schnell.

buntemischungDer GöGa hat gestern die Markise demontiert, sodass nun kein Gestänge mehr den Blick auf die bunte Pracht verwehrt.

zaubernuss2
Die Blätter fallen und so kann man auch zunehmend wieder die kleinen Meisen in den Sträuchern entdecken.
blaumeise
Die Pracht der Hortensien schwindet – okay, ist ein bisschen gelogen, denn mit meinen Hortensien war es in diesem Jahr gar nicht weit her. Keine Ahnung, was das da los war, aber mit Hortensien hatte ich auch noch nie so richtig viel Glück.
hortensie

zierahorn3Dasselbe Motiv wie ganz oben, nur lag der Tiefenschärfebereich diesmal auf dem Vordergrund. Die ehemals weißen Blüten wurden im Verblühen rosa bis lila.

Zum Schluß noch ein Blick vom Küchenfenster (drinnen) zur Zaubernuss im Vorgarten draußen:
fensterblickDas unscharfe Laternchen ist ein aufgeklebtes Fensterbild. Viel Blick nach draußen ist aus dieser Perspektive auch nicht zu erreichen, denn obendrüber hängt auf halber Höhe die mit bunten Herbstblättern bestickte Scheibengardine. Normalerweise guck ich ein ganzes Stück weiter oben durchs Fenster ;-)

Für mich ist dieser Oktober ein Monat zu Abhaken. Einmal hatten wir alles andere als schönes Wetter, dann die Sache mit dem Bein noch lange nicht ausgestanden, fürchte ich. Dazu momentan mal wieder ein Kreislauf Auf und Ab, irgendwie alles ziemlich blöd. Und irgendwie merk ich an allen Ecken und Enden, dass ich auch nicht mehr die Jüngste bin. Wahrlich keine neue Erkenntnis, aber irgendwie will man es ja doch nicht wahrhaben. Nun ja, wie heißt es so schön:  „Lebbe geht weider„. Ach – und eben kommt doch tatsächlich mal ein bisschen Sonne zum Vorschein.