Noch geht mir das Wort „Frühling“ nicht wirklich unbekümmert über die Lippen, denn wie oft hatten wir im März noch einmal Kälte und sogar Schnee. Aber derzeit ist es einfach wunderschön. Heute (Mittwoch) zeigte unser Thermometer gegen Mittag stolze 15°C, wobei es in der Nacht immer wieder frostig wird. Die Temperaturunterschiede sind enorm. Ich habe am Nachmittag mal nichts im Garten gemacht sondern lieber einen Spaziergang durchs Weilbacher Kiesgrubengebiet. Wie immer ist die „unbearbeitete“ Natur noch längst nicht so weit wie man vermuten könnte, wenn man die Blühwunder im Garten sieht. Aber  – siehe Beitragsheader – die ersten fleißigen Bienchen sind schon unterwegs. Am Naturschutzhaus habe ich sie an den Bienenstöcken fotografiert, aber auch bei uns im Garten besuchen sie schon die Blüten des Winterschneeballs.

Für Juttas (Kreativ im Rentnerdasein) Naturdonnerstag jetzt also ein paar Fotos:

Winterjasmin, der eindeutig Frühlingsgefühle vermittelt.

Haselkätzchen

Diese Gebilde, die jetzt am Ende des Winters wie vertrocknetes Moos aussehen, sind „Rosenäpfel“ – die Gallen der Gemeinen Rosengallwespe (Diplolepis rosae). Mit ihren haarähnlichen Auswüchsen erinnern sie allerdings weit weniger an Äpfel als die Gallen anderer Gallwespen.

Die Weiher sind zu kaum noch vereist, es gibt allenfalls noch hauchdünne Eisschichten.

Und weil ich mit Gelb angefangen habe, höre ich auch damit auf: Gemeine Gelbflechte

Das heißt, mein tägliches Eichhörnchen fehlt natürlich noch. Nicht dass hier noch jemand Entzugserscheinungen bekommt ;-)  Es war allerdings ein bisschen weit weg – also nicht unbedingt mein schönstes Eichhörnchenfoto.

 Und was ich noch erwähnen wollte: Im Rahmen des Indie-Lesefestivals gibt es meinen Krimi als e-book eine Woche lang für schlappe 0,89 Euro bei Amazon:
Mord in der Schwanheimer Düne