Keine Valentinsherz heute, hatten wir ja gestern schon ;-)  Wir haben wieder tolles Wetter, und deshalb musste ich dem Gartenarbeitsmuskelkater von gestern mit weiterer Gartenarbeit begegnen. Es ist ein wenig kühler als gestern, aber in der Sonne wird es einem beim Arbeiten schnell warm. Es glöckelt allenthalben, in der Sonne sind die kleinen Glöckchen weit geöffnet, im Schatten noch geschlossen.

Für Juttas Projekt „Ich sehe rot“ habe ich heute mal die roten Schneeglöckchen fotografiert – ein ganz neue Zucht:

Nee, Blödsinn – auch ich habe nur weiße Schneeglöckchen im Garten und das ist auch gut so.

Aber ich habe etwas anderes in Rot entdeckt, ganz versteckt im Bambus. Der Marienkäfer sieht bei genauer Betrachtung etwas seltsam aus. Ich weiß nicht, ob er sich gerade erst häutet oder ob es zwei sind – man sieht es nicht richtig. Für ein echtes Makro bin ich leider nicht nah genug rangekommen. Ich wollte ihn auch nicht stören.

Auch wenn die Schneeglöckchen neben den Christrosen (und der Zaubernuss) momentan noch die einzigen Blüher im Garten sind, so sieht man jetzt doch allenthalben schon die Spitzen von Tulpen und Narzissen aus der Erde kommen. Die Sträucher treiben, und beim Zurückschneiden von Ziergräsern habe ich heute nicht schlecht gestaunt, wie viel Grün bereits zu sehen ist.

Jetzt muss ich aber die Terrassentüren allmählich wieder schließen. Ich bekomme hier am Schreibtisch langsam kalte Füße. Es ist kurz nach 17 Uhr und die Sonne verkrümelt sich im Westen.

Bei diesem Anblick freue ich mich, dass ich die hinteren Gräser noch nicht zurückgeschnitten habe. Aber demnächst müssen sie auch dran glauben.