. . . ist fast immer eine gute Sache. Und  ich begreife es bis heute nicht, warum der Bau einer Brücke über die Elbe der Stadt Dresden die Aberkennung des Status‘ „Weltkulturerbe“ gebracht hat. Auch das Mittelrheintal müsste dringend eine Brücke bekommen und auch hier wieder diese leidige Diskussion. Irgendwie kann man alles übertreiben. Ich glaube nicht, dass Dresden nun weniger Tourismus hat als vorher. Für meinen Geschmack inflationiert die Vergabe dieser Titel sowieso längst.

Aber zurück zu den Brücken. Die möchte nämlich in dieser Woche Annelie in die Box packen. Brücken gibt meine Festplatte so einige her, spektakuläre und weniger spektakuläre. Weil ja gerade unsere Nidda so unendlich viel Brückelchen hat, könnte ich die Box allein mit ihnen füllen. Aber das wär ja auch nichts. Also … schaun wir mal …

Die rostige Eisenbahnbrücke kennt ihr sicher noch aus einem Beitrag zur Rostparade.
Die Neckarbrücke habe ich im September 2015 zusammen mit Blechi und Bärbel vom Heidelberger Schloß aus bewundert.
Über die Nieder Brücke fließt mehr Verkehr als gut ist. Ihre Schönheit erkennt man nur, wenn man von Höchst kommend an der Nidda entlang Richtung Rödelheim spaziert. Direkt nach dieser Brücke kommen gleich zwei weitere. Eine davon die alte Sandstein-Eisenbahnbrücke, die ich auch schon öfter gezeigt habe.

Bei dem unteren Brückelchen rechts müsste es eigentlich Brücke über den Kalbach heißen. Der mündet nämlich in Bonames genau dort in die Nidda, bevor sie weiter nach Harheim und dann nach Bad Vilbel fließt. Okay, eigentlich fließt sie nicht dorthin, sondern sie kommt von dort ;-) Fließrichtung ist ja nach Westen, also nach Höchst, wo die Nidda an der Wörthspitze in den Main mündet. Oh je, jetzt habe ich euch sicher total verwirrt. Also – noch mal zum Mitschreiben: Die Nidda entspringt im Vogelsberg. Sie ist ungefähr 90km lang. Sie fließt unter anderem durch die Stadt Schotten. Dort gibt es einen Stausee mit der Niddatalsperre. Dann geht’s weiter nach Nidda (Stadt), sie lässt Bad Nauheim links rechts liegen, nimmt dort allerdings das Wasser von Wetter und Usa auf. Später kommt bei Bad Vilbel die Nidder hinzu, die ihr von Christas Blog kennt und so geht es munter weiter nach Frankfurt. Trotz des frühen Stausees muss man sich bei den vielen Zuflüssen also nicht wundern, dass sie dem Main immer noch gehörig Wasser zuführt.

Das war im Januar 2012 am Niddastausee. Es war sa*kalt. Wir kamen vom Taufstein (Vogelsberg), wo mein Mann gerne mal zum Skilanglauf hinfährt. Am See war alles grün, aber oben im Vogelsberg lag noch reichlich Schnee. Ich seh gerade, damals hatte ich noch meine Brille. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann die Star-OP genau war. Ich glaube, das war  im Frühjahr 2013 oder sogar erst 2014? Keine Ahnung. Müsste ich nachschaun.

Das „Gaasebrickelsche“ – von Geiß / Ziege – an der Wörthspitze, kurz bevor die Nidda in den Main mündet. Und zum Schluß eben dieser Zusammenfluss, den ich ein ganzes Jahr lang (2015) Monat für Monat von genau dieser Brücke fotografiert habe:
2015 gab es mehr Bilder von der Wörtspitze und dem Gaasebrickelsche: http://mainzauber.de/hp2012/2015/08/12-x-1-im-jahr-082015/