Heute muss es sein – das Aprilbild für Christas Projekt „12 x 1 im Jahr“ muss in den Kasten. Noch ist tolles Wetter, soll sich aber nicht halten. Und nach Ostern geht es ab in den Süden. Ich bin heute Vormittag losgetigert, denn schönes Wetter und Feiertag heißt bei uns immer: Es ist schwer was los. Aber wenn ein Teil der Bevölkerung sich noch ums Mittagessen kümmert, in der Kirche sitzt oder auf der Autobahn unterwegs ist, dann kann’s nicht so schlimm werden. Und so war es auch. Erst als ich dann wieder nach Hause bin, um mich nun meinerseits um den Fisch in der Pfanne zu kümmern, wurde es enger an der Nidda. Da machten die anderen Spaziergänger schon wieder den Verdauungsspaziergang ;-)

 

        Auf dem Weg zur Nidda bin ich an vielen blühenden Fliederbüschen vorbeigekommen. Vor allem der dunkellila Flieder blüht schon überall. Mein Fliederbild schicke ich zu Nick’s „FFF“ – den Floral Friday Fotos.

Flieder (Syringa vulgaris)

Einem sichtlich etwas überraschten Ehepaar mit zwei Hunden, von denen nur einer angeleint war, ist der zweite abgehauen und schwuppdiwupp in die Nidda eingetaucht.

(Klick bringt euch zur Projektseite)

Jetzt aber zum Monatsbild. Und diesmal gibt es wirklich große Unterschiede. Bei dem kleinen Bäumchen scheint es sich um eine Schwarzerle zu handeln. Ich bin mir nicht sicher, wie gut es dem Baum geht. Es gibt einen Ast mit grünen Blättern. Der Rest sieht ziemlich vertrocknet aus.

Die Erle steht auch ziemlich schief in der Gegend herum. Ich möchte am liebsten immer dran ziehen. Das ist so eine Marotte von mir, seitdem unsere kleine Zierkirsche, die nun eingegangen ist, schief gewachsen war. Ich bin gespannt, wie sich das Bäumchen weiterentwickelt – oder auch nicht. Hier noch ein Bild aus der Gegenrichtung.

In diesem Frühling sind mir schon erstaunlich viele Hausrotschwänzchen begegnet, auch auf diesem Spaziergang. Dieser hier sitzt auf den Solarpaneelen des Höchster Vereinsbades. Direkt nebenan, auf dem Grundstück des ehemaligen Tillybades (altes Niddabad), waren bereits laute Froschkonzerte zu hören.

Während ich hier meine Bilder bearbeite und meinen Blogpost vorbereite, sehe ich aus dem Augenwinkel hin und wieder eine kleine Maus umherflitzen – draußen natürlich. Die hat nämlich die letzten Vorräte an Vogelfutter entdeckt und sich schon durch die Plastiktüten geknabbert. Fotografieren konnte ich sie noch nicht.



Nun bleibt mir nur noch eins: