Das „T“ in die neue Woche interessiert unsere kleine Maus vermutlich nur insofern, als dass ihr das Tor zum Vogelfutter nicht verschlossen wird. Wie ich schon erwähnt habe, hat sich bei uns ein Graufellchen einquartiert, das ich für eine Spitzmaus gehalten habe. Das Mauseloch könnte eines sein, das mir schon vor ein paar Wochen an der Hecke aufgefallen ist, aber möglicherweise wohnt das Mäuschen auch unter der Terrasse. Und ob es nur eine ist, ist auch fraglich. Jedenfalls konnte ich sie schon mehrfach beobachten, wie sie ganz frech auf  Bänkchen und Kisten hochspringt und dann plötzlich im Karton verschwindet, der noch Reste vom Vogelfutter enthält. Einen Teil habe ich immer in gut verschlossenen Plastikdosen, aber es gibt auch immer eine oder mehrere Tüten mit Restbeständen. Auf die hat Mausi es abgesehen.

Einige von euch haben Zweifel an der Spitzmaus angemeldet – ich selbst hatte sie durchaus auch. Deshalb habe ich den Titel mit „Spitzmaus“ noch mal abgeändert. Ich will ja keine falschen Informationen verbreiten. Leider beinhalten auch meine Fotos den vermutlich falschen Begriff. Das ist ärgerlich, denn so werden sie bei der Googlesuche unter Spitzmaus erscheinen. Aber weil das hier keine biologische Abhandlung ist, werde ich die Fotos nicht austauschen. Die Informationen zur Spitzmaus selbst entferne ich nicht. Die sind ja trotzdem interessant.


Ich behaupte einfach mal, dass es sich um Crocidura suaveolens, die Gartenspitzmaus handelt. Sicher bin ich mir da nicht, aber eine Feldmaus hat doch irgendwie einen runderen Kopf oder nicht? Auf dem nächsten Foto sieht man den langen Schwanz. Er ist oben dunkler als unten und am Ende weiß. Auch das deutet auf eine Spitzmaus hin. Aber – wie gesagt – ich bin kein Mausexperte.


Spitzmäuse sind übrigens keine „echten“ Mäuse.
Trotz der äußeren Ähnlichkeiten mit den Mäusen gehören sie nicht zu den Nagetieren, sondern zur Ordnung der Insektenfresser. Sie sondern ein unangenehmes Sekret ab, das verhindert, dass sie auf dem Speiseplan der Katzen stehen. Deshalb werden sie zwar immer wieder von Katzen erbeutet, aber nie gefressen. Auch unsere Katzen haben uns in jungen Jahren immer mal wieder unangenehme Überraschungen dieser Art beschert. Vor allem Jeanie war eine große Jägerin.

Ja, das war nun also meine Alternative zum Osterhasen und mein Beitrag zu Novas Projekt „T“ in die neue Woche.

Falls hier trotz Ostern noch wer liest … Frohe Ostern euch Allen. Und vielen Dank an Alle, die mich mit Osterpost bedacht haben. Ich habe mich sehr gefreut, zumal ich selbst dieses Jahr sehr schreibfaul war. Unser Frankfurtwetter ist nicht besonders schön, aber auch nicht allzu unangenehm. Es ist reichlich kühl und hin und wieder etwas nass.