Man könnte diese Seite auch mit “Dibbdebach” überschreiben, aber das versteht zunächst kein Ortsfremder. “Dribbdebach” ist Frankfurter Dialekt und bedeutet soviel wie “jenseits des Mains” – immer vom Römerberg aus gesehen. Wenn wir uns den Stadtplan ansehen finden wir im Zentrum auf der anderen Mainseite zunächst Sachsenhausen, daran schließt sich nach Westen Niederrad an, nach Osten hin Oberrad. Oberrad grenzt dann auch schon an die Stadt Offenbach. Mehrere Brücken führen von der City über den Main auf die andere Seite, und wir finden dort zunächst auf Sachsenhäuser Gebiet den Schaumainkai mit dem Museumsufer. Einige der Brücken sind reine Fußgängerbrücken wie der moderne Holbeinsteg und der alte Eiserne Steg, andere sind für den Autoverkehr da wie die Friedensbrücke ganz im Westen, die Untermainbrücke, die Alte Brücke, die Ignaz Bubis Brücke und schließlich die Flößerbrücke im Osten.

Der Eiserne Steg im Gegenlicht – Blick nach Westen

Sachsenhausen ist der größte Frankfurter Stadtteil und eigentlich fast eine “Stadt in der Stadt”.  Ich stelle mir vor, dass der echte Sachsenhäuser sich so wenig als Frankfurter fühlt wie der echte Höchster ;-)    Der Stadtteil ist nicht nur für seine Apfelweinwirtschaften und zwei Brauereien (Binding und Henniger) bekannt sondern auch für die noble Schweizer Straße, seine schönen alten Häuser, den Goetheturm im nahen Stadtwald und eben für die Mainpromenade mit der Museumsmeile. Von westlicher in östlicher Richtung sind dies: Museum Giersch – Liebieghaus Skulpturensammlung – Städelsches Kunstinstitut – Museum der Weltkulturen – Museum für Kommunikation – Deutsches Architekturmuseum – Deutsches Filmmuseum -Museum für Angewandte Kunst – Ikonen-Museum.

Wird fortgesetzt . . .