Spaziergänge2011

Nach einem heftigen schneereichen Dezember 2010, wie wir ihn lange nicht mehr hatten, setzte Anfang Januar die Schneeschmelze ein und kräftiger Regen kam hinzu. Hochwasser war zu erwarten, als ich am 8.1. 2011 einen ausgiebigen Spaziergang an Main und Nidda unternahm. Das Thermometer zeigte teilweise +15°C  und die Sonne lachte bis zum späten Nachmittag vom blauen Himmel. Mein Auto konte ich noch unter der Leunabrücke parken, wo der alte Industriekran aber schon mit seinen Beinen im Wasser stand. Als Erstes fielen mir recht kunstvolle neue Graffiti an den Brückenpfeilern auf. Mir gefällt das, wenn es wirklich Bilder sind und nicht nur Schmierereien.

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Hier in der Höhe des Krans standen auch schon Bänke im Wasser und Entchen tummelten sich, wo sonst Spaziergänger sich ausruhen.

Aber insgesamt hielt sich an diesem Samstag das Hochwasser noch in Grenzen, nur der Weg direkt am Mainkai war überschwemmt. Bis zur Stadtmauer war es noch nicht gestiegen. Aber das Wasser war reißend und trug entsprechend auch eine Menge mit sich. Natürlich Plastikmüll und Holz ohne Ende, aber plötzlich kam innerhalb von 2 Minuten ein gutes Dutzend Bälle an mir vorbeigeschwommen.

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Rund um die Fähranlegestelle herrschte wie immer um dieses Jahreszeit – und wenn Spaziergänger füttern -  Wasservogelhochbetrieb.

Möwen haben sowas Maritimes und erzeugen bei mir sofort Fernweh.

Ab der Wörthspitze ging es an der Nidda Richtung Nied weiter, aber vorher habe ich die Chance genutzt mal wieder die Gebäude des
Bolongaropalastes ohne belaubte Bäume davor zu fotografieren. Vor allem das mainaufwärts rechts gelegene Gartenhaus wirkt von außen
sehr viel größer, als wenn man es vom Garten her betrachtet.

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Das ist kein wirklich perfektes Panorama, aber man kann die Ausdehnung der Palastanlage ganz gut erkennen. Links im Westflügel befindet
sich das Höchster Standesamt, der Hauptteil ist zurückgesetzt, davor befindet sich der Barockgarten mit zwei Terrassen.

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Schwanensee - und der Papierkorb zeigt, dass hier normalerweise Menschen sitzen

An der Nieder Brücke über die Nidda sieht man gut, wie hoch das Wasser steht. Der Kerbeplatz dahinter ist
teilweise überflutet, Fußgänger und Radfahrer können nicht darunter durch und der folgende Niddauferweg
ist bereits gesperrt.

Es geht nur noch “ibber die Brick” nicht mehr untendurch

Also ging es nur noch am Main wieder zurück, während die “Amadeus Princess” aus Passau mainaufwärts schippert.