Na schaun an, da ist er doch – der Sommer. Und mit Macht. Die 30°C Marke haben wir schon mal wieder geknackt. Ob es das nun endlich war mit dem ewigen Hin und Her? Wär ja mal schön. Nur sooo heiß müsste ich es dann den Rest des Sommers auch nicht haben (Ja, ja – ich bin ja schon still. Hauptsache Sommer.)

Am Teich hat sich heute ein Männchen der Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula) eingefunden. In der grellen Mittagssonne sah sie zusammen mit ihrem Schatten fast aus wie zwei Libellen. Farbe war praktisch nicht zu erkennen. Erst am PC kommt das Rot wunderbar zum Vorschein und der Schatten zeigt sich auch als Schatten.

Ihren Namen hat die Libelle von den leuchtend roten Blüten des Adonisröschens (Adonis aestivalis). Sie gehört zu den roten Schlanklibellen mit schwarzen Beinen. Der Kopf und auch Teile des Thorax schimmern metallisch-kupferfarben.

Eine weitere Überraschung war der Jungvogel der Haubenmeise. Ich habe schon so lange keine Haubenmeisen mehr gesehen – Jungvögel schon gar nicht – dass ich bei der schwarz-weißen Federhaube erst einmal gestutzt habe. So intensiv gestreift hatte ich sie nicht in Erinnerung.

In der Magnolie hat sich außerdem ein Weibchen der Mönchsgrasmücke aufgehalten.

In der Katzenminze gestern zufällig einen Weberknecht entdeckt – ist ja eher nicht so mein Ding :-((  Andererseits staune ich immer, was Edith so alles an Insekten in ihrem Garten findet. Da fehlt mir normalerweise der Blick für.

Kein Vogel Strauß – auch kein Sand . . . nur einer der vielen Stare, die sich in diesem Jahr über Nachbars Kirschbaum hermachen. Bei uns suchen sie wohl etwas anderes.

Schönen Abend noch und kommt gut in die neue Woche!


8.5.2021 - Neuer Beitrag auf Elke Heinze.de: Über das Schreiben und das Bloggen: Schaut mal rein!