Da hatte ich doch gedacht, ich könnte heute mal einen Spaziergang im Trockenen machen. War wieder nichts. Aber wenigstens konnte ich ein paar Bilder vom Liederbach machen, ohne dass es mir dauernd aufs Objektiv geregnet hat. Erst auf dem Weg zum Supermarkt und nach Hause, fing es dann wieder an. Gut, dass die Winterjacke, die mir fast schon zu warm ist, eine Kapuze hat. Schirm hatte ich nämlich keinen mitgenommen. Fast 10°C + sind es heute wieder und nach wie vor alles grau in grau. Der Liederbach ist kein reißender Bach mehr, aber viel Wasser führt er schon. Ich dachte natürlich sofort an den Anfang von “Vergangen heißt nie ganz vorbei”, wo unser Bächlein im Sommer 2016 nach dem vielen Regen zum Ort der ersten Ermittlung von Kommissar Lorenz Winkler wird.
Ich bin zunächst durchs “Dorf”, am Reckenhöfchen und der alten Dorfkirche vorbei und dann am Geißspitzweg an den Liederbach.

Das Reckenhöfchen ist einer der Stammsitze der Familie Reccius, einer der alten, weit verzweigten Unterliederbacher Familien. Beim nächsten Foto habe ich – der Optik wegen – die blaue Hausnummer,  die man oben noch erkennt – retouchiert.

Der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz steht noch, ist aber abgeschmückt. Nur die Lichterkette hängt noch.

Blick auf den Liederbach von der Brücke am Geißspitzweg / Hans-Böckler-Straße Richtung Autobahn (Norden)

Auch das Motiv vom Beitragheader stammt von dieser Stelle. Dann führte mich mein Weg Richtung Süden, den schmalen Spazierpfad am Bach entlang zur Hunsrück- und anschließend Wasgaustraße.

Diese Weide war nicht mehr zu retten. Auch ein weiterer Stamm lag ein paar Meter weiter quer über dem Bach.

   Und von hier habe ich auch mein “Tor in die neue Woche” für Nova mitgebracht. Ein bisschen ulkig sieht es aus, dieses knallrote Holztor an einem Maschendrahtzaun. Übersehen kann man es jedenfalls nicht. Das Projekt ist zwar erst morgen an der Reihe – aber macht ja nichts.


Nach Winter sieht das nicht aus, wenn ich mir die Weidenkätzchen so betrachte.
Zum Schluss noch einen Blick auf die neue barrierefreie Rampe vom Liederbach zu den neuen Häusern in der Pfälzerstrasse. Gegenüber vorher definitiv ein Gewinn. Mit dem Rad war das früher echt blöd und für Rollstuhlfahrer gar nicht zu machen. Wenn das Beet – ich denke doch, es ist eins, erst mal schön begrünt ist, sieht das sicher auch ganz nett aus. Schade nur, dass der Weg zwischen der Wasgaustraße und dieser Stelle nicht verbreitert wurde. Schön ist der immer noch nicht. Ich weiß nicht, ob die Stadt vor den Baumaßnahmen irgendwas in dieser Richtung probiert hat. Aber das alte Fabrikgelände war sicher Privatbesitz.

Es nieselt und nieselt und nieselt. Wenn das als Schnee runterkäme, wären wir längst eingeschneit. So dürfte das Hochwasser weiterhin steigen. Ich wollte eigentlich noch zu Main und Nidda runter, aber heute garantiert nicht mehr. Immerhin bin ich heute schon mehr als meine bei diesem Wetter anvisierten 5000 Schritte gelaufen. Wenn es wieder netter wird da draußen, wird das Soll wieder auf 10.000 gesetzt.

Ich habe mir den FitBit Charge2 gegönnt (Achtung: Affiliate Link), der sich nun wirklich auch als Uhr tragen lässt, weil das Display endlich gut abzulesen ist. Das Teil gab es gerade im Angebot. Ist zwar nach wie vor nicht günstig, aber man gönnt sich ja sonst nichts 😉
Dann wünsche ich euch ein gemütliches oder auch aktives Wochenende – je nachdem, was ihr vorhabt und wie bei euch das Wetter ist. Habt’s fein!

 

 

 

 


8.5.2021 - Neuer Beitrag auf Elke Heinze.de: Über das Schreiben und das Bloggen: Schaut mal rein!