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Heute war die Hitze wirklich schlimm. Am Morgen ließ es sich auf der Terrasse noch gut aushalten. Beim Frühstück konnte ich im „Wäldchen“ sogar mal wieder ein Eichhörnchen beobachten. Während der Göttergatte anschließend zum Tennis verschwand, habe ich meine Badesachen gepackt und bin ins nahe Freibad geradelt. Das war eine Wohltat, denn das Thermometer ist schnell geklettert. Aber irgendwann muss man ja auch wieder raus aus dem Wasser. Bis ich dann wieder zu Hause war, war ich schon wieder verschwitzt.


Zu Mittag gab’s dann auch nur einen Salat und aufs Einkaufen habe ich erst einmal verzichtet. Das wird morgen ganz früh erledigt. Die seit gestern angedrohten Gewitter haben uns bisher verschont. Nordhessen hingegen muss es gestern schon wieder ganz heftig getroffen haben. Die Leute dort können einem wirklich leid tun. Ich hoffe ja nur, dass es hier nicht noch kommt. Regen könnten wir hingegen durchaus gebrauchen.
Den Nachmittag habe ich dann vorwiegend an einer schattigen Stelle im Garten verbracht. Im Haus, vor allem im Küche- / Wintergarten-Bereich, war es nicht zum Aushalten. Hitze und Hochdruck führen bei mir nicht nur zu Kreislaufproblemen sondern auch zu Gelenkschmerzen. Derzeit mal wieder in den Schultergelenken. Ich hasse es. Außerdem bin ich bei diesem Wetter zu nichts zu gebrauchen.
Am Teichrand blüht immer was. Eine Polsterglockenblume hat sich in die Segge gearbeitet. Eigentlich nicht erwünscht, sieht aber momentan schön aus.

Gillenia trifoliata – die Dreiblattspiere -, die ich gerne im Frühling mal als Unkraut rausreiße, hat es in diesem Jahr geschafft. Die kleinen weißen Sternchen finde ich in all dem üppigen Grün wunderschön. Weiter oben erscheinen die ersten gelben Mimulusblüten, allerdings weniger als sonst. Vielleicht habe ich da beim Teich säubern ein paar zu viel rausgerupft. Aber die kommen wieder.

Besorgniserregend finde ich, dass  in diesem Jahr wirklich so gut wie keine Schmetterlinge zu sehen sind. Unsere Ligusterhecke blüht, und zumindest dort waren immer Schmetterlinge unterwegs. Schon seltsam. Im letzten Jahr hörte man das ja öfter, aber da hatte ich das bei uns noch nicht feststellen können.
Das Wollgras verabschiedet sich allmählich. Man kann den Schirmchen beim Wegfliegen zuschaun. – So, ich werde mal gießen gehn und dann unter die Dusche.. Ich wünsche euch einen schönen Abend.