Das habe ich vorhin bei Anne (Foto der Woche) entdeckt: Beim NABU gibt es eine Vorauswahlmöglichkeit zum Vogel des Jahres 2021. Was ich daran spannend finde, das ist erstens die schiere Menge an Vögeln, die zur Wahl stehen. Und zweitens, dass dort Arten als gefährdet eingestuft werden, von denen ich das nie für möglich gehalten hätte. So zum Beispiel der Star oder der Haussperling. Hm – die sollten wirklich mal zu uns in den Garten kommen.

Andererseits gelten die Blaumeisen als nicht gefährdet. War da nicht in diesem Jahr erst was? Aber vermutlich haben sie sich wieder erholt.

Ich schwanke zwischen Eisvogel (den ich immerhin an der Nidda hin und wieder sehe), Bienenfresser (den ich gern mal sehen würde) und einigen gefährdeten Arten wie Haubenlerche oder Kiebitz.

Haubenlerche (Andalusien)

Auch als gefährdet gilt der Rotmilan, den es aber gerade in unserer Gegend auch noch häufig gibt. Erst vor ein paar Tagen flog tatsächlich im Garten einer über mich hinweg. Der Rotmilan (oder Gabelweihe) ist an ihrem stark gefächerten Schwanz gut zu erkennen. Tja – wen soll ich nominieren? Ich glaube, ich nehme den Bienenfresser. In der Hoffnung, dass ich ihn irgendwann mal zu sehen bekomme. Vor einigen Jahren hat er mal in einer Steilwand der Weilbacher Kiesgrube gebrütet.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pair_of_Merops_apiaster_feeding.jpg

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8.5.2021 - Neuer Beitrag auf Elke Heinze.de: Über das Schreiben und das Bloggen: Schaut mal rein!