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Heute muss ich aus einem kurzen Spaziergang das Beste machen. FĂŒr das Tagesfoto Nr. 284 (hosted by Bernhard) habe ich zumindest einen spektakulĂ€ren Anblick festgehalten. Unten in Höchst, direkt am Mainufer, wird das Umspannwerk unseres Energieversorgers erneuert. Den Arbeitern in luftiger Höhe habe ich mit ein bisschen GĂ€nsehaut eine Weile zugesehen.

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FĂŒr Marius Black & White-Projekt habe ich gestern im Palmengarten Pluto aus diversen Richtungen fotografiert. WĂ€hrend mir die Farbaufnahmen alle gut gefallen haben, war die Umsetzung in Schwarz-Weiß doch schwierig.

Hiermit habe ich mich dann schließlich zufriedengegeben.

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Ich habe dann noch etwas herumgespielt und so gab es fĂŒr JuttaKs Digital-Art-Dienstag auch noch ein Bild. Das ist auch beinahe noch Schwarz-Weiß, aber eben nicht so ganz. Und gefĂ€llt mir eigentlich sogar besser als das reine Schwarz-Weiß-Foto. Bearbeitet mit 43% Smoke-Effekt von Luna-Pics.

Pluto, Gott des Reichtums und der Unterwelt: Seit fast 130 Jahren befindet sich im Palmengarten die Marmorstatue des Pluto. 1830 geschaffen, wurde sie im April 1892 von Freifrau Louise von Rothschild zusammen mit anderen Werken gestiftet. Im Palmengarten stand der Pluto zunĂ€chst an der Westseite des Gesellschaftshauses, bis er an seinen heutigen Standort auf der Wiese gegenĂŒber der Villa Leonhardi aufgestellt wurde. Über diesen langen Zeitraum konnte der römische Gott seinen Glanz jedoch nicht vollstĂ€ndig bewahren: Der Zeigefinger seiner linken Hand, der symbolisch in die Unterwelt weist, aber auch auf die SchĂ€tze der Erde wie Metalle und keimende Pflanzen, fehlt und mĂŒsste ergĂ€nzt werden. Es haben sich Risse gebildet und es sind VerwitterungsrĂŒckstĂ€nde sichtbar.

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Gemeine Weidenjungfer (Chalcolestes viridis)  – auch Große Binsenjungfer (warum nur „große“?)

ISO 125 – 1/400 Sek – f/6.3 – 50 mm (RF-S 18-150mm)

Diese wirklich zierliche Libelle hat mich Nerven gekostet. Sie war gegen den unruhigen Hintergrund kaum zu fokussieren, erst als ich von Autofokus auf manuelles Fokussieren umgestellt habe. Ich nehme an, dass es sich um das MĂ€nnchen der Gemeinen Weidenjungfer (Chalcolestes viridis) handelt, bin aber nicht sicher. Die KörperlĂ€nge betrĂ€gt 40 bis 50 Millimeter, die FlĂŒgelspannweite 50 bis 60 Millimeter. Der Körper der Jungtiere ist grĂŒnmetallisch. Mit zunehmendem Alter wandelt sich die FĂ€rbung zu Kupfer- oder Bronzetönen. Die von dunklen Adern umrandeten FlĂŒgelmale sind beim jungen Tier weiß und beim Ă€lteren einfarbig hell-ocker bis hellbraun.

So viel fĂŒr heute. Ihr bekommt auch irgendwann noch Bilder aus dem Schmetterlingshaus und aus dem Dahliengarten zu sehen. Zwei davon seht ihr ĂŒbrigens auf der Startseite, wo ich oben die Dreierkombination ausgewechselt habe. Links sieht man den Blauen Morpho (oder mehrere davon), rechts außen eine Dahlie (Quatsch) mit Bienchen. In der Mitte … na, ratet mal 😉

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