Kameras & Zubehör

Dies ist keine Werbung trotz Namensnennung!

Ich werde immer mal wieder gefragt, welche Kamera(s) ich benutze. Deshalb mal ein kleiner Überblick. Ich habe die Seite neu gestaltet und die “Historie” nach hinten verlagert. Euch interessiert vermutlich eher, womit ich aktuell fotografiere – was ich außer Kameras noch benutze und eventuell auch, wie ich meine Fotos bearbeite.

 

Meine Kameras – Sony Alpha 6100 & A7 III

Die Sony Alpha 6100 ist eine spiegellose Systemkamera mit einem APS-C Sensor. Was das ist, erkläre ich später. Sie ist leicht, passt mit einem nicht allzu großen Objektiv auch noch in eine (nicht allzu kleine) Damenhandtasche und technisch in vieler Hinsicht auf dem neusten Stand. Hier im Foto ist sie mit dem Kit-Objektiv abgebildet, das ich allerdings nie benutze. Es ist nicht schlecht, aber ich habe bessere. Ich mag diese Kamera gern, nutze sie aber hauptsächlich mit einem großen Tele-Zoom-Objektiv für die Tierfotografie. Die Alpha 6100 hat keinen Bildstabilisator, das 70-350mm Telezoom von Sony schon. Praktisch alle Eichhörnchen- und Vogelfotos sind mit dieser Kombination gemacht. Mehr zur Kamera hier: www.sony.de/Alpha 6100

Die große Schwester: Die Sony A7M3 ist eine Vollformatkamera und immer noch die aktuellste der 7er-Reihe (Stand 7.10.21) Sie bietet neben dem Vollformatsensor einiges mehr an Einstellmöglichkeiten, ist stabilisiert (IBIS), sodass man sie auch mit nicht stabilisierten, meist günstigeren Fremdobjektiven bestücken kann. Sie hat einen größeren Akku als die 6100, was sehr angenehm ist. Sie ist natürlich schwerer und etwas größer, aber zusammen mit dem Tamron Reisezoom 28-200mm meine Lieblingskombi auf meinen alltäglichen Fotospaziergängen. Ich habe sie gebraucht gekauft und bin damit sehr zufrieden. Mehr zu dieser Kamera hier: www.sony.de/A7III

Während das also zwei spiegellose Systemkameras sind – anders ausgedrückt: Kameras mit Wechselobjektiven – Nachfolger des Spiegelreflexsystems – ist die nächste Kamera eine Kompaktkamera mit Zoom und einem 1-Zoll-Sensor. Ich habe die Panasonic Lumix TZ202 eigentlich immer in der Handtasche, sofern ich nicht eine der Großen dabei habe.

Lumix TZ 202

Die kleine Lumix TZ 202 macht hervorragende Bilder. Trotz des 1-Zoll-Sensors (für Kompakte schon eine tolle Sensorgröße) kann sie bei Fotos fürs Internet absolut mithalten. Über die Sensorgrößen schreibe ich später noch etwas. Was der Kleinen fehlt, das ist ein klappbarer Monitor – sehr schade, denn das war ich früher von allen Lumixkameras gewöhnt. Aber sie hat einen Sucher – brauche ich unbedingt! – einen eingebauten Blitz (brauch ich weniger) und eine Panoramafunktion (finde ich ab und zu praktisch). Da ich ungern Fotos mit dem Smartphone mache, ist sie meine “Immer-dabei-Kamera”. Und begleitet mich auf so manchem Fotospaziergang, wenn ich einfach mal keine Lust habe, die Großen zu schleppen. Der Brennweitenbereich 24 – 360 mm wird wie bei den Kompakten üblich als 15-fach Zoom bezeichnet. Immerhin hat mir die TZ 202 mal das Foto eines Eisvogels möglich gemacht, als ich “nur” mit der Alpha 6100 und einem 50mm Objektiv unterwegs war. Der Vogel war so nett und blieb sitzen, bis ich die Kleine aus der Tasche gefummelt hatte. Mehr zur Kamera hier: www.panasonic.com/de


Nikon Zfc

Soweit, so gut … Aber da wäre noch die Nikon Zfc, die hübsche kleine System-Kamera im Retrolook, die ich unbedingt haben musste *schockverliebt*. Und die leider schon beim ersten Fotospaziergang kaputtgegangen ist. Das Einstellrädchen für die Belichtungskorrektur ist gebrochen – weiß der Geier warum. Umgetauscht wurde sie mir zunächst nicht. Ich musste sie auf eigene Kosten einschicken und habe im Moment keine Ahnung, wie sich die Sache entwickeln wird. Ich werde berichten.

Alles gut. War zwar ärgerlich, aber nun ist sie wieder in Ordnung und macht viel Freude. Die Reparatur wurde von Nikon kostenlos vorgenommen. Ich bin somit nur auf den Portokosten sitzen geblieben. Das ist nicht so tragisch, aber ich hätte mir zumindest einen Gutschein oder etwas dergleichen vorgestellt. Inzwischen habe ich sie auch mit dem SmallRig in Benutzung.

Die Nikon Zfc ist ebenfalls eine APS-C Kamera (heißt bei Nikon DX-Format). Was sie so besonders macht, das ist die Optik einer alten analogen Nikonkamera. Und nicht nur die Optik. Obwohl sie alle Einstellmöglichkeiten einer modernen Systemkamera besitzt, kann man sie auch komplett manuell bedienen. Es gibt Drehrädchen für die ISO, für die Belichtungszeiten und die Belichtungskorrektur. Die Blende wird analog am Objektiv eingestellt. Aber sie hat auch sämtliche Automatiken einer modernen DSML. Der Monitor ist in alle Richtungen klapp- und schwenkbar, auch nach vorn. Gewöhnungsbedürftig ist sicher der fehlende Handknubbel. Aber mit dem SmallRig ist sie perfekt. Mehr zur Kamera hier: www.nikon.de

Das SmallRig ist eine tolle Sache, kann ich nur empfehlen. Hier gibt es einen Blogbeitrag dazu: Unboxing SmallRig

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Eisvogel, fotografiert im November 2020 mit der Lumix TZ202

Die Objektive

Unter Fotografen heißt es, dass das Kameragehäuse – der Body – nicht halb so wichtig ist wie das Objektiv. Kein Wunder, dass die Preise mancher Objektive geradezu durch die Decke gehen. Ganz im Kontrast dazu steht die augenblickliche Lust am Retrolook, der sich mit Vintageobjektiven oder “Altglas” erzielen lässt. Ich besitze bisher nur moderne Objektive, die meisten abgestimmt auf die Automatiken der modernen Kameras. Da ich aber auch gerne mal manuelle Einstellungen vornehme, befindet sich ein rein manuelles “modernes” Objektiv in meiner Sammlung und ein Altglas habe ich mir gerade ersteigert. Die Objektive verlinke ich nicht. Die könnt ihr mit den Angaben leicht im Internet finden. Manche preiswerten Objektive sind besser als ihr Ruf. Das gilt in meinen Augen für die 50 mm Festbrennweite von Sony ebenso wie für die manuellen Weitwinkelobjektive von Walimex und TT Artisan. Die Meike Zwischenringe habe ich gekauft, bevor ich mir echte Makroobjektive zugelegt habe. Und ich muss sagen, damit kann man durchaus sehr schöne Makros machen. Die Kommunikation zwischen Gehäuse, Zwischenringen und Objektiven war hervorragend.

Zu den Formaten bzw. Sensorgrößen

Das sogenannte Vollformat entspricht der Größe des früheren Kleinbildfilms, also 36 x 24 mm.
ASP-C (Sony) entspricht 23.6 x 15.6 mm (DX von Nikon 24 x 16 mm).
Micro-Four-Thirds 17.3 x 13.0 mm
Darunter liegt dann der bei vielen Kompaktkameras benutzte 1″Zoll-Sensor (12.8 x 9.6 mm) 
Die Angaben der Brennweiten beziehen sich immer auf das Vollformat.
Vollformatobjektive lassen sich problemlos an APS-C Kameras verwenden, umgekehrt nur unter Verlust. Entweder entsteht ein kreisförmiges Bild mit starken Vignetten oder die Kamera lässt sich umstellen und es kommt zu Pixelverlust.

Originalobjektive sind gebrandet, d.h. ein Sony E-Mount Anschluss passt nicht auf eine Kamera von Nikon, Fuji oder Canon. Die großen Kamerahersteller vergeben aber teilweise Lizenzen, sodass z.B. Tamron Objektive mit ganz verschiedenen Anschlüssen anbieten kann. Manchmal helfen auch Adapter. Das funktioniert zum Teil sehr gut bei “Altglas”.

 

Objektive für Vollformat

  • Sony FE 1.8/50 mm
  • Sony FE 2.8/50 mm Macro – Verkauft Mai 2022
  • Neu: Nikkor Z MC 50mm Makro 1:2.8
  • Sony FE 2.8/90mm Macro G OSS
  • Tamron 28 – 200 mm F/2.8-5.6 Di III RXD (Sony E-Mount)

Objektive für APS-C (DX)

  • Sony E 3.5-5.6 /PZ 16-50 mm OSS
  • Sony E 3.5-5.6/18-135 mm OSS
  • Sony E 4.5-6.3/70-350 mm G OSS
  • Nikkor Z DX 16-50 mm 1:3,5-6,3 VR Silver Edition

Rein manuelle Objektive

  • Walimex pro 12 mm 1:2.0 NSC CS E für APS-C, Sony E-Mount
  • TT Artisan APS-C 35 mm F 1.4 für Sony E-Mount

“Alt-Glas” – will heißen: Analoge, alte (bis historische) Objektive

  • Asahi Pentax Takumar 1:3.5 / 28mm – M42
  • Pentacon (Meyer Görlitz Lylith) 3.5 / 30mm – M42
  • Domiplan 2.8 50mm
  • mit M42 Anschluss
  • Helios 44-2 58mm – M42
  • Jupiter 37A 135mm Tele mit 15 Blendenlamellen – M42
  • Weltblick 1:2.8 135mm Tele – M42

Diese vier alten Objektive sind ursprünglich alle für Kleinbildkameras gemacht worden, also perfekt um sie an meine Sony A7III zu adaptieren. Moderne Objektive für Vollformat sind meist sehr teuer. Hier hat mich kein Objektiv mehr als max. 80 Euro gekostet. Das Domiplan hätte ich nicht unbedingt gebraucht, da ich das Sony FE 1.8/50 mm besitze. Es war das Günstigste und mein Einstieg ins Altglasvergnügen. Diese alten Festbrennweiten sind nicht leicht, weil durchweg aus Metall, aber zierlich. Dadurch passen sie auch gut an die Nikon Zfc. Das verändert zwar durch den Crop-Faktor die Brennweite in der Bildwirkung, macht mir aber aus dem Helios ein schönes kleines Tele. Das Weltblick hat mein Mann noch irgendwo hervorgezaubert, gerade als ich das sowjetische Jupiter Tele erstanden hatte.

Zwischenringe & Adapter

  • Meike MK-S-AF3A 10 mm und 16 mm Zwischenringe für Makro / Sony E-Mount
  • Quenox M42 – Nex zum Adaptieren der Altgläser mit M42 Gewinde an Sony E-Mount
  • Megadap, ein Adapter um die Sony E-Mount Objektive an die Nikon Zfc zu schrauben
  • K & F Oncept M42 – Nikon

Neu dazugekommen ist der Megadap Adapter, mit dem ich meine Sony E-Mount Objektive auch an der Nikon Zfc benutzen kann. Das ist eine Supersache, zumal dieser Adapter so schmal ist, dass er überhaupt nicht auf und auch nicht ins Gewicht fällt.

“Swirly Bokeh” – fotografiert mit dem Helios 44-2 58mm adaptiert an Sony A7M3

Womit habe ich früher fotografiert? Folgt mir mal auf die nächste Seite . . . Fotohistorie

2 Kommentare

  1. Czoczo

    Danke …
    Tolle Equipment … tolle Ergebnisse
    👏👏🖖

    Antworten
    • Elke

      Danke. Das neue Nikkor 50 mm Macro muss ich noch nachtragen und dafür das Sony 50 mm rauswerfen. Habe ich verkauft.

      Antworten

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