Kameras & Zubehör

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Ich werde immer mal wieder gefragt, welche Kamera(s) ich benutze. Deshalb mal ein kleiner Überblick. Ich habe die Seite neu gestaltet. Im Anschluss schreibe ich noch etwas über meine früheren Kameras mit Fotos, die mit ihnen gemacht wurden. Stand Oktober 2022

Canon EOS R7

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal mit einer Canon fotografieren würde. Nicht, dass ich etwas gegen diese Marke gehabt hätte, aber ich kam nie auf den Gedanken, bis … Tja, bis vor ein paar Monaten die Canon R7 zusammen mit der kleineren R10 auf den Markt kam. Beides sind APS-C Kameras der neusten Generation. Mir war sofort klar, dass nur die R7 für mich infrage kam, wenn überhaupt. Sie hat wirklich alles, was mein Herz fototechnisch derzeit begehrt. Ich habe einen Blogbeitrag zu dieser Kamera verfasst. Den könnt ihr hier nachlesen: Kameraplausch – warum denn nur. Ich habe die R7 mit dem sehr praktischen Reisezoom 18-150 mm gekauft und anschließend das Telezoom 100-400 mm für die Tierfotografie. Der Tieraugenautofokus der R7 ist genial. Zur Erstausstattung gehörte auch noch ein Adapter, um alte EF-Objektive auf den R-Mount zu adaptieren. Also in erster Linie für Leute, die entsprechende Objektive besitzen. Dazu gehörte ich nicht, aber man kann diese Objektive gebraucht günstig bekommen, während es mit den nativen RP-S Objektiven noch etwas hapert. Über die technischen Daten könnt ihr euch auf der Canonseite informieren.


Nikon Zfc

Die Nikon Zfc im Retrolook hat mich im letzten Jahr begeistert und tut das immer noch, obwohl ich mit dieser Kamera etwas Pech hatte. Zweimal ist das Belichtungskorrekturrad abgebrochen, ohne dass ich mir den Defekt erklären konnte. Der Service war unterirdisch, sodass ich das Rädchen beim zweiten Mal einfach mit Sekundenkleber wiederbefestigt habe. Funktion ist jetzt gleich null, aber das ist halb so tragisch. Es gibt andere Möglichkeiten, die Belichtung zu korrigieren. Ich komme damit klar. Verkaufen werde ich diese Kamera sowieso nie, sie ist einfach ein Schmuckstück und kann technisch fast mit der Canon mithalten. Aber nur fast 😉

Die Nikon Zfc ist ebenfalls eine APS-C Kamera (heißt bei Nikon DX-Format). Was sie so besonders macht, das ist die Optik einer alten analogen Nikonkamera. Und nicht nur die Optik. Obwohl sie alle Einstellmöglichkeiten einer modernen Systemkamera besitzt, kann man sie auch komplett manuell bedienen. Es gibt Drehrädchen für die ISO, für die Belichtungszeiten und die Belichtungskorrektur. Die Blende wird analog am Objektiv eingestellt. Aber sie hat auch sämtliche Automatiken einer modernen DSML. Der Monitor ist in alle Richtungen klapp- und schwenkbar, auch nach vorn. Gewöhnungsbedürftig ist sicher der fehlende Handknubbel. Aber mit dem SmallRig ist sie perfekt. Mehr zur Kamera hier: www.nikon.de

Das SmallRig ist eine tolle Sache, kann ich nur empfehlen. Hier gibt es einen Blogbeitrag dazu: Unboxing SmallRig



Sony Alpha 6100

Die Sony Alpha 6100 ist die älteste meiner spiegellosen Systemkameras mit einem APS-C Sensor. Ich mochte diese Kamera gern und benutzte sie hauptsächlich mit einem großen Tele-Zoom-Objektiv für die Tierfotografie. Praktisch alle Eichhörnchen- und Vogelfotos sind bis zur Canon R7 mit dieser Kombination gemacht worden. Mehr zur Kamera hier: www.sony.de/Alpha 6100

Ihre “große Schwester”, die A7III – eine Vollformatkamera – habe ich wieder verkauft, weil selten benutzt. Für mich hatte sie im Grunde nur Nachteile. Da ich eine Reihe von Altglasobjektiven samt Adapter für Sony besitze, werde ich die Alpha 6100 vermutlich behalten. Da wäre sowieso kein großer Verkaufspreis mehr zu erzielen.


Während das also drei spiegellose Systemkameras mit APS-C Sensor sind – anders ausgedrückt: Kameras mit Wechselobjektiven – Nachfolger des Spiegelreflexsystems – ist die nächste Kamera eine Kompaktkamera mit Zoom und einem 1-Zoll-Sensor. Ich habe die Panasonic Lumix TZ202 eigentlich immer in der Handtasche, sofern ich nicht eine der Großen dabei habe.

Lumix TZ 202

Die kleine Lumix TZ 202 macht hervorragende Bilder. Trotz des 1-Zoll-Sensors (für Kompakte schon eine tolle Sensorgröße) kann sie bei Fotos fürs Internet absolut mithalten. Was der Kleinen fehlt, das ist ein klappbarer Monitor – sehr schade, denn das war ich früher von allen Lumixkameras gewöhnt. Aber sie hat einen Sucher – brauche ich unbedingt! – einen eingebauten Blitz (brauch ich weniger) und eine Panoramafunktion (finde ich ab und zu praktisch). Da ich ungern Fotos mit dem Smartphone mache, ist sie meine “Immer-dabei-Kamera”. Und begleitet mich auf so manchem Fotospaziergang, wenn ich einfach mal keine Lust habe, die Großen zu schleppen. Der Brennweitenbereich 24 – 360 mm wird wie bei den Kompakten üblich als 15-fach Zoom bezeichnet. Immerhin hat mir die TZ 202 mal das Foto eines Eisvogels möglich gemacht, als ich “nur” mit der Alpha 6100 und einem 50mm Objektiv unterwegs war. Der Vogel war so nett und blieb sitzen, bis ich die Kleine aus der Tasche gefummelt hatte. Mehr zur Kamera hier: www.panasonic.com/de

Stockente mit Canon R7 und Canon RF-S 18-150 mm

Sony Alpha 6100 mit Sony SEL 70-350 mm

Eisvogel, fotografiert im November 2020 mit der Lumix TZ202

Die Objektive

Unter Fotografen heißt es, dass das Kameragehäuse – der Body – nicht halb so wichtig ist wie das Objektiv. Kein Wunder, dass die Preise mancher Objektive geradezu durch die Decke gehen. Ganz im Kontrast dazu steht die augenblickliche Lust am Retrolook, der sich mit Vintageobjektiven oder “Altglas” erzielen lässt. Ich besitze bisher nur moderne Objektive, die meisten abgestimmt auf die Automatiken der modernen Kameras. Da ich aber auch gerne mal manuelle Einstellungen vornehme, befindet sich ein rein manuelles “modernes” Objektiv in meiner Sammlung und ein Altglas habe ich mir gerade ersteigert. Die Objektive verlinke ich nicht. Die könnt ihr mit den Angaben leicht im Internet finden. Manche preiswerten Objektive sind besser als ihr Ruf. Das gilt in meinen Augen für die 50 mm Festbrennweite von Sony ebenso wie für die manuellen Weitwinkelobjektive von Walimex und TT Artisan. Die Meike Zwischenringe habe ich gekauft, bevor ich mir echte Makroobjektive zugelegt habe. Und ich muss sagen, damit kann man durchaus sehr schöne Makros machen. Die Kommunikation zwischen Gehäuse, Zwischenringen und Objektiven war hervorragend.

Zu den Formaten bzw. Sensorgrößen

Das sogenannte Vollformat entspricht der Größe des früheren Kleinbildfilms, also 36 x 24 mm.
ASP-C (Sony) entspricht 23.6 x 15.6 mm / DX von Nikon 24 x 16 mm / und bei Canon 22,2 x 14,8 mm.
Micro-Four-Thirds 17.3 x 13.0 mm
Darunter liegt dann der bei vielen Kompaktkameras benutzte 1″Zoll-Sensor (12.8 x 9.6 mm) 
Die Angaben der Brennweiten beziehen sich immer auf das Vollformat.
Vollformatobjektive lassen sich problemlos an APS-C Kameras verwenden, umgekehrt nur unter Verlust. Entweder entsteht ein kreisförmiges Bild mit starken Vignetten oder die Kamera lässt sich umstellen und es kommt zu Pixelverlust.

Originalobjektive sind gebrandet, d.h. ein Sony E-Mount Anschluss passt nicht auf eine Kamera von Nikon, Fuji oder Canon. Die großen Kamerahersteller vergeben aber teilweise Lizenzen, sodass z.B. Tamron Objektive mit ganz verschiedenen Anschlüssen anbieten kann. Manchmal helfen auch Adapter. Das funktioniert zum Teil sehr gut bei “Altglas”. Canon mauert hinsichtlich des neuen RF-S Formates leider. Das ist schon einigermaßen ärgerlich. Aber mehr als meine beiden Telezooms und das EF-S Makro brauche derzeit nicht.

 

Objektive für Vollformat

  • Nikkor Z MC 50mm Makro 1:2.8
  • Canon RF 100-400mm 5.6-8.0
  • Canon RF 50mm F1.8 STM

Objektive für APS-C (DX)

  • Sony E 3.5-5.6 /PZ 16-50 mm OSS
  • Sony E 3.5-5.6/18-135 mm OSS
  • Sony E 4.5-6.3/70-350 mm G OSS
  • Nikkor Z DX 16-50 mm 1:3,5-6,3 VR Silver Edition
  • Nikkor Z DX 50-250 mm 1:4.5-6.3 VR
  • Canon RF-S 18-150mm 1: 3.5-6.3
  • Canon EF-S 60 mm Macro 1:2.8
  • Canon EF-S 24 mm Macro 1:2.8
  • Viltrox AF 23 mm / 1.4 für Nikon Zfc
  • Viltrox AF 56 mm / 1.4 für Nikon Zfc

Rein manuelle Objektive

  • Walimex pro 12 mm 1:2.0 NSC CS E für APS-C, Sony E-Mount
  • TT Artisan APS-C 35 mm F 1.4 für Sony E-Mount

“Alt-Glas” – will heißen: Analoge, alte (bis historische) Objektive

  • Asahi Pentax Takumar 1:3.5 / 28mm – M42
  • Pentacon (Meyer Görlitz Lylith) 3.5 / 30mm – M42
  • Domiplan 2.8 50mm – M42
  • Helios 44-2 58mm – M42
  • Jupiter 37A 135mm Tele mit 15 Blendenlamellen – M42
  • Weltblick 1:2.8 135mm Tele – M42

Diese alten Objektive sind ursprünglich alle für Kleinbildkameras gemacht worden, waren also perfekt um sie an meine Sony A7III zu adaptieren. Jetzt liegen sie aber doch wieder in der Schublade. Ich glaube, Altglasfotografie ist doch nicht so mein Ding. Und an einem APS-C Sensor haben sie eine andere Wirkung als an Vollformat. Die alten Festbrennweiten sind nicht leicht, weil durchweg aus Metall, aber zierlich. Dadurch passen sie auch gut an die Nikon Zfc.

Zwischenringe & Adapter

  • Canon Mount EF-EOS-R
  • Meike MK-S-AF3A 10 mm und 16 mm Zwischenringe für Makro / Sony E-Mount
  • Quenox M42 – Nex zum Adaptieren der Altgläser mit M42 Gewinde an Sony E-Mount
  • Megadap, ein Adapter um die Sony E-Mount Objektive an die Nikon Zfc zu schrauben
  • K & F Oncept M42 – Nikon
  • K & F Oncept M42 – EOS-R
“Swirly Bokeh” – fotografiert mit dem Helios 44-2 58mm adaptiert an meiner früheren Sony A7III

Womit habe ich früher fotografiert? Folgt mir mal auf die nächste Seite . . . Fotohistorie

2 Kommentare

  1. Czoczo

    Danke …
    Tolle Equipment … tolle Ergebnisse
    👏👏🖖

    Antworten
    • Elke

      Danke. Das neue Nikkor 50 mm Macro muss ich noch nachtragen und dafür das Sony 50 mm rauswerfen. Habe ich verkauft.

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