Seltsamer Titel – oder? Erdmännchen sind doch sowas von niedlich. Meistens steht man vor dem Gehege und macht ein Foto nach dem anderen. Mir geht es jedenfalls so. Auch heute fing alles ganz harmlos an. Erstens bekam man die Kerlchen kaum zu Gesicht. Denen war’s wohl auch zu heiß. Und außerdem hatten sie Junge, die sie noch gut versteckten.


Ich wollte dann gerade weitergehen, als ein Jungvogel im Gehege gegen die Glasscheibe flog und betäubt liegen blieb. Er muss knapp über dem Boden geflogen sein, denn die Scheibe ist nicht hoch. Und dann dauerte es nur eine Sekunde, bis das erste Erdmännchen dort war und zubiss. Gleich darauf scharten sich bis zu zehn weitere Erdmännchen um ihn und versuchten ihm die Beute abzujagen.
Dass das Foto an der entscheidenden Stelle unscharf ist, ist vielleicht gut so. Die Erdmännchen haben sich anschließend noch gut fünf Minuten durchs Gehege gejagt, immer dem Stärksten hinterher, der die Beute nicht hergab.

Damit ihr euch kurz erholen könnt, habe ich auch eine kleine Erfrischung mitgebracht.

Das sind Brillenpinguine. Mit dem Galápagospinguin gehört der Brillenpinguin zu den einzigen Pinguinen, die auf der nördlichen Hemisphäre brüten. Die Galápagos-Inseln befinden sich direkt am Äquator.

So, ich muss noch raus in den Garten und die Pflanzen wässern. Es vertrocknet ja alles total. Heute waren es über 35°C bei uns. Für heute nur noch ein letztes Bild von einer gefräßigen Schildkröte, die sich gleich komplett in die Salatschüssel gelegt hat. Gut für sie, dass es keine Suppenschüssel ist.

Mein Beitrag geht an den Naturdonnerstag – DND – von Ghislana. Ich habe noch mehr Bilder. Die gibt es so nach und nach.

 


8.5.2021 - Neuer Beitrag auf Elke Heinze.de: Über das Schreiben und das Bloggen: Schaut mal rein!