Tja – heute ist es mal wieder nichts mit dem versprochenen schönen Wetter, gestern dagegen war es wirklich klasse. Schon am Morgen überraschte uns ein strahlend blauer Himmerl mit viel Sonnenschein (und Mond ***). Ich habe erst einmal einen schönen Spaziergang durch unseren Stadtpark in Höchst gemacht, mich dann später in die Gartenarbeit gestürzt. Auch heute war ich schon wieder fleißig im Garten unterwegs, aber es ist leider nur grau da draußen, aber wenigstens trocken und auch nicht kalt. Zu tun gibt es noch genug.  *** Fotomontage: Den Mond habe ich separat fotografiert. Er stand zwar an genau dieser Stelle, wäre aber auf diesem Foto nur sehr klein zu sehen gewesen.

Hier kommen ein paar Bilder von gestern. So richtig bunt ist es nicht (mehr). Viele Bäume haben schon reichlich Blätter verloren. Am schönsten leuchten die Ahornbäume. Der Gingko ist noch erstaunlich grün. Ich dachte, dass die Restaurierung des Park abgeschlossen sei, aber das war keineswegs der Fall. Es gibt noch reichlich zu tun, und überall stehen auch noch Absperrgitter herum.

Die Fontäne am großen Weiher ist noch in Betrieb. Da wir gestern teilweise kräftigen Wind hatten, wurde das Wasser teilweise mächtig verblasen. Meine Haare übrigens auch 😉 Am sumpfigen Ende des kleinen Weihers waren auch wieder Heidelibellen unterwegs. Unter einem Baum hatte ich ein lustiges Erlebnis. Ich sah ganz kurz einen Kleiber und drückte auf den Auslöser meiner Kamera. Dann habe ich gewartet. Dachte mir, er käme wieder hinter dem Stamm hervor. Was aber das nächste Mal auftauchte, war ein Specht. Den habe ich aber auch nur ein einziges Mal gesehen. Es muss ein noch recht junger Buntspecht gewesen sein.

Die Gleditschie – auch Lederhülsenbaum – war schon völlig blattlos. Nur ihre langen Samenhülsen hingen noch von den Zweigen herunter.

Im Hintergrund der Fontäne meine alte Schule. Erstaunlich, das die noch steht. Viele Bauten aus den späten 1960ern sind inzwischen schon wieder abgerissen worden, weil marode. Die HeLa steht noch (Helene-Lange-Schule).

Gestern Nachmittag habe ich mich über das Beet im Garagenhof hergemacht – wieder einmal *seufz*. Aber nun sieht es wieder ordentlich aus. Heute musste der restliche Rasen gemäht werden und dann bin ich auch wieder an die Beete ran. Nächste Woche will ich unbedingt noch Blumenzwiebeln setzen.

Ursprünglich wollte ich heute auf die Buchmesse. Aber nachdem ich nun fast drei Wochen mehr oder weniger krank war, habe ich einfach keine Lust, durch überfüllte Messehallen zu laufen und mir vielleicht die nächsten Viren einzufangen. Allerdings hatte ich heute auf besseres Wetter gehofft. Jetzt schnappe ich mir noch mal die Kamera und schau nach den seltsamen Pilzen hinten im Garten. Jutta hat kürzlich so einen interessanten Korallenpilz gezeigt. Unsere kleinen weißen Pilze erinnern mich ein wenig daran. Sie stehen allerdings vereinzelt. Man nennt sie wohl „Kammförmige Koralle“ oder Clavulina cristata. Sie wachsen – was sehr typisch ist – im mit Tannennadeln übersähten Boden im Bereich der großen Tanne. Im Rasen gibt es momentan auch viele kleine, braune Pilze, die zwischen den Blättern unserer Laubbäume kaum auffallen.

Geweihpilz
Wesentlich größere Pilze habe ich gestern noch im Stadtpark entdeckt. Ich glaube, das waren wieder solche Tintenschirmlinge oder Schopftintlinge, wie wir sie auch schon im Garten hatten.

Schopftintling, jungDas müsste der Schopftintling vor der Entfaltung sein – ohne Gewähr!
So – das war’s für heute. Die Sonne kommt wohl nicht mehr durch. Es ist schon 16:30 Uhr – schade. Aber ich höre gerade irgendwo einen Specht! Muss ich gleich noch mal gucken gehn.

17 Uhr: Frei nach Udo Jürgens „Und immer wieder geht die Sonne auf“ 😉