… in die neue Woche. Ziemlich genau zwei Wochen habe ich nun auf der Nase gelegen. Mein Kopf ist zwar immer noch nicht frei, aber gestern musste ich unbedingt mal wieder Luft schnappen. Ich habe mich zu einem Spaziergang an die Nidda entschlossen. Eigentlich hatte ich nur den Stadtpark geplant, aber der sah – obwohl nun in neuem Glanz – bei dem grauen Himmel so trist aus, dass ich weitergelaufen bin. Hinter dem Park wurde auch der Sportplatz grunderneuert. Der sieht nun richtig chic aus. Von dort habe ich das „T“ in die neue Woche für Nova mitgebracht. Es ist ein großes Tor, so richtig mit Kassenhäuschen und allem Drum und Dran.Gestern stand es offen. Es wurde fleißig trainiert.
Immer schön sportlich bleiben! Bewacht wurde das Tor von einer Nilgans, die sich hoch oben auf einem Flutlichtstrahler eingerichtet hatte.


Ich habe diesmal die recht matschige Apfelbaum“allee“ links liegen gelassen und bin am Westerbach entlang gelaufen, der unweit des alten Wehrs in die Nidda mündet. Der Bach führte noch ziemlich viel Wasser und überall blühten Schneeglöckchen. An den ausgewaschenen Ränder sieht man ganz gut, dass es hier Anfang des Jahres auch Hochwasser gab.

Dieser Baumpilz im Gras hat mich überrascht, bis ich den kaum noch erkennbaren, vermoderten Baumstumpf darunter entdeckte. Auch den nächsten fand ich interessant. Er erinnerte mich von weitem an das Gehäuse einer dieser länglichen Schnecken oder Muscheln. Weiß nicht, wie sie heißen.
An der Nidda selbst war bei diesem trüben Wetter nicht viel los. Einen Kormoran konnte ich beobachten. Zunächst fischte er eifrig im ziemlich aufgewühlten Gewässer, später saß er auf einem Zweig und schöpfte offenbar neue Kräfte.


Und wenn man schon keine eigenen Katzen mehr hat, dann schaut man auch gerne mal nach fremden . . .

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.-