Ja, da bin ich also wieder wohlbehalten zurück und total überwältigt von meinem Garten. Ich habe ja in Andalusien mitbekommen, was hier für ein sommerliches Wetter vorherrschte, während wir alle Klamotten angezogen haben, die wir dabeihatten.
So sah das zumindest zeitweise aus *lol*. Das war noch am Rio Roche – ihr erinnert euch. Aber so blieb es glücklicherweise nicht die ganze Zeit. Einige von euch haben ja bereits auf Facebook ein wesentlich sommerlicheres Selfie von mir gesehen. Allerdings war es hier trotz des Windes ganz angenehm. Anders zwei Tage später in Tarifa. Das ist dieser südlichste Punkt Europas gegenüber Marokko, wo nur 14 Kilometer das europäische Festland von Afrika trennen. Dass es dort immer windig ist, wusste ich zwar, aber dass dieser Wind derartig kalt sein würde, das hatte ich unterschätzt. Die Windjacke, die ich auf dem Foto noch trage, hatte ich leider nicht dabei und war am Ende durchgefroren bis auf die Knochen, wie man so schön sagt.
Am Rio Roche hat übrigens noch ein stolzer Spanier Reiter für mich posiert, während seine Ehegattin meinte: “Mich müssen sie nicht aufnehmen“. Hm – ich sag’s mal so, mir hatte sowieso in erster Linie das Pferd gefallen.

Die Pflanze im nächsten Foto habe ich noch nicht bestimmt, aber vielleicht weiß jemand von euch, was das ist. Im Hintergrund sieht man Ginster gelb leuchten, der wächst und blüht dort in Hülle und Fülle.

Heute Morgen hat es hier in Frankfurt geregnet und war auch ziemlich kalt. Aber inzwischen scheint die Sonne und es ist schön geworden. Ich habe erstmal die Gartenmöbel abspritzen müssen, die waren komplett vom gelben Blütenstaub der Nadelbäume überzogen. Die nächsten Tage werde ich im Garten viel zu tun haben. Aber es blüht ganz herrlich. Auch der Rhododendron blüht schon teilweise, die Strauchpäonie ist leider schon verblüht, aber die hatte nicht viele Knospen. Dafür hat die normale Pfingstrose diesmal ganz viele Knospen. Ich glaube, ich höre hier auch gleich wieder auf. Das Wetter ist zu schön, um am PC zu sitzen. Der Göga ist eh schon wieder auf dem Tennisplatz. Die haben heute große Saisoneröffnung. Und da mein Mann inzwischen dort an allen Ecken und Enden mitmischt, kann ich mich schon darauf einstellen, dass ich ihn die nächsten Wochen kaum noch zu Gesicht bekomme.


Im Grunde hatten wir mit dem Wetter noch echt Glück. In den Wochen zuvor gab es in Andalusien Dauerregen. Die Leute, die vor uns Urlaub machten, hatten bestimmt keinen großen Spaß am Wetter. Das ist für die Costa de la Luz schon sehr ungewöhnlich. Ich habe aber in meinem Reisetagebuch Aufzeichnungen vom letzten Jahr gefunden, die mich etwas verblüfft haben. Das Wetter war in exakt der gleichen Zeit 2017 schlechter als diesmal. Mir war das gar nicht so in Erinnerung geblieben, nur der Regentag bei der Abreise im letzten Jahr. Davon blieben wir diesmal verschont. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

Hier kommt noch mein “Tor in die neue Woche” für Nova: Das ist aus der alt-römischen Niederlassung Baelo Claudia in der Nähe von Tarifa. Dazu ein ander Mal mehr.