Leute, ich sehe aus, als hätte ich eins auf die Nase bekommen. Habe ich ja auch, aber Gott sei Dank nicht von einer Faust sondern von einem blöden Mülltonnendeckel. Oder besser gesagt von der Holzverkleidung unserer Mülltonnebzw. deren Kante,  und die ist entschieden schwerer, als der Plastikdeckel. Das hat geblutet wie blöd und weh tut’s auch. Jetzt liege ich erstmal auf der Couch und bemitleide mich selbst ein bisschen. Außer mir ist auch keiner da. Dabei war das bis eben ein so schöner Tag. Ich habe fast die ganze Zeit im Garten gearbeitet und das Wetter ist toll. Bloggen mit Smartphone ist auch mal eine neue Erfahrung. Tippen finde ich unpraktisch, aber man kann ja heutzutage fast alles auch drauf sprechen.  Und so seh ich aus:

Im Garten bin ich gerade dabei, rund um den Teich mal etwas auszulichten und vor allem versuche ich der Quecke den Garaus zu machen. Aber das ist kaum möglich. Zwei vergreiste und mit Unkraut durchsetzte Seggen habe ich heute ausgegraben und einiges versetzt, das keinen Platz mehr hatte. Jetzt warte ich auf eine Pflanzenlieferung, damit es wieder hübscher wird.

Ich brauche die Bepflanzung auch, weil mir die Tauben immer den ganzen Kies abtragen. Ich dachte früher, das seien vor allem die Katzen – sprich Garfield – aber die Tauben reichen völlig.
An den Platz der zweiten Segge habe ich eine kleine Hortensie gesetzt und links die Dreiblattspiere (Gillenia trifoliata), die mittlerweile ganz verdeckt zwischen verschiedenen Gräsern ihr Dasein fristete und sich gar nicht mehr weiterentwickelt hatte. Ich hoffe, dass ihr der neue Platz gefällt. Mal ein Zitat von der Seite der Baumschule Horstmann: ‚Im Frühjahr stechen ihre roten Blütenknospen hervor, im Sommer erscheinen die schneeweißen und hauchzarten Blütensterne und im Herbst leuchtet das Laub der Pflanze mit all seiner Kraft und Farbvielfalt.‘  So würde ich mir das für die Zukunft wünschen.