Willkommen im April! Und dieser DND in meinem Blog ist kein Aprilscherz 😉 Bis auf Weiteres hat ihn mir Jutta K. übergeben. Hier noch mal kurz die Regeln:

  • Euren Beitrag bitte mit www.mainzauber.de verlinken. Ihr könnt – wie gewohnt – Juttas DND – Button verwenden.
  • Bitte maximal zwei Blogbeiträge, die möglichst aktuell sein sollten.
  • Die Fotos müsst ihr selbst gemacht haben und sie sollten etwas mit Natur zu tun haben.
  • Die Verlinkung beginnt donnerstags ab Mitternacht (von Mittwoch auf Donnerstag) und endet sonntags, ebenfalls wieder um Mitternacht (von Sonntag auf Montag).

Viel Spaß und euch allen Fröhliche Ostern!

Schwanheim kennt ihr von mir meist in Zusammenhang mit der Schwanheimer Düne. Aber der südwestlichste Stadtteil Frankfurts hat noch mehr zu bieten. Zum Beispiel die Schwanheimer Wiese(n).  Die Schwanheimer Wiese im Süden des Stadtteils ist Frankfurts größte Waldwiese. Hier floss vor 10.000 Jahren der Ur-Main und bildete jenen fruchtbaren Boden, auf dem der Schwanheimer Wald entstand. Auch die Düne ist ja ein Überbleibsel aus jener Zeit. Hier gibt es ganz viel zu entdecken. Am Dienstagnachmittag habe ich mich auf den Weg zu den neugeborenen Lämmern gemacht. Hier weiden nämlich die Schafe eines Unterliederbacher (!) Bio-Bauern. Bei uns in Unterliederbach gibt es halt keine passenden Wiesen mehr. Die Schafe sind ostfriesische Milchschafe mit dichtem Fell, die nicht im Stall, sondern auf der Winterweide ablammen. Meine Informationen habe ich aus der FNP. Danke an Michael Forst. Mehr über die Familie Christian gibt es hier: www.best-farm.de/


Muttertiere und Lämmer sahen teilweise ganz schön erschöpft aus. Vielleicht tat das Wetter ein Übriges dazu. Dienstag war es schon sommerlich warm. Mir war es in der Sonne teilweise schon wieder zu warm.  Auf den Wiesen und am Waldrand blühte so allerlei, vor allem das leuchtend gelbe Frühlings-Scharbockskraut. Hier habe ich auch das erste Tagpfauenauge entdeckt (siehe Headerbild).


Die Lämmer kommen schon mit einem sehr dichten Fell auf die Welt. Sie waren weiß, schwarz oder gefleckt. Manche Muttertiere hatten von jeder Sorte eins, hatte ich den Eindruck. Wobei Drillinge eigentlich eher selten sind. Am Zustand der Nabelschnur konnte man ganz gut erkennen, ob sie neugeboren waren oder doch schon ein paar Tage alt.


Ein schöner Rücken …  So richtig attraktiv ist diese Rasse ja nicht, aber das ist bei Nutztieren vermutlich nicht das Wichtigste. Aber die Kleinen sind niedlich.

Wiesenschafstelze (Motacilla flava)

Auf der Wiese waren viele Bachstelzen unterwegs, und mitten unter ihnen habe ich eine Schafstelze entdeckt. Das ist ein seltener Anblick bei uns. Leider hatte ich das große Tele zu Hause gelassen. Ich wollte ja auch keine Vögel fotografieren 🙁  Aber wenn Not am Mann ist, habe ich immer noch die TZ 202 dabei – besser als nichts. Ein Rotkehlchen habe ich dann tatsächlich auch noch „erwischt“.

Kleines Garten-Update: Einmal im Jahr darf sich auch die Korsische Nieswurz (Helleborus argutifolius) meiner Bewunderung sicher sein. Sonst ist sie ja eher abweisend und wehrhaft mit ihrem gezähnten Blattwerk.


Bereits im Altertum und im Mittelalter wurde von der überaus starken Heilkraft der Staude als Herzmittel berichtet. Auch heute noch wird sie in der Medizin verwendet. Schon die alten Berghirten auf der Insel Korsika wussten von den wunderbaren Bestandteilen der Korsischen Nieswurz. Sie platzierten die Pflanze um ihren Hirtenkäse. So konnten lästige Fliegen keine Eier in ihm ablegen, woraus dann gefräßige Maden entstanden wären.
Die Nieswurze gehören zur Familie der Hahnenfußgewächse oder Ranunculaceae . Diese ist unglaublich groß. Weltweit gibt es etwa 2500 Arten. Unter anderen gehört die Akelei dazu, die Clematis, das Adonisröschen oder auch Nigella, der Schwarzkümmel.
Schlussendlich geht um diese Jahreszeit aber nichts über die Magnolienblüte 😉

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