Für die 365-Tage-Fotochallenge mal nur noch ein Handybild von heute Morgen und noch etwas zum „turbulenten“ Vormittag. Als ich vom Friseur nach Hause kam, begegnete mir der Müllwagen. Schlagartig wurde mir klar, dass wegen Karfreitag der Restmüll schon heute geleert werden würde. Und unsere Tonne war noch reichlich leer. Also habe ich alles von mir geworfen, Gartenschuhe angezogen und zunächst ein paar kleine Äste der alten Kiefer, die noch vom letzten Sturm herumlagen, in die Tonne gestopft. Was noch? Das Unkraut am Gartenzaun entlang, vor allem wildes Gras … Also rausgerupft, was ging und ab in die Tonne. So lange, bis mir der Müllmann die Tonne quasi entrissen hat *lach*. Aber das hat sich gelohnt.

Mein 365-Tage-Bild Nr. 102 für die Challenge, hosted by Bernhard.

Ich hab es wegen der Kaiserkronen fotografiert. Die habe ich ja leider nicht im Garten. – So, draußen piept das Ladegerät von den Akkus. Vorhin habe ich mal ein paar Geh-Schneisen in die Wiese gemäht, aber noch ganz viele Gänseblümchen und vor allem Schlüsselblümchen stehen gelassen. Aber an einige Stellen muss ich ran, entweder um Beete zu erweitern oder um so hartnäckiges Unkraut wie den Kriechenden Hahnenfuß zu entfernen. Der hat sich teilweise fürchterlich ausgebreitet. Ich mag die Butterblümchen schon, wenn sie blühen, aber was zu viel ist, ist zu viel. Stefans 3D-Drucker druckt am zweiten Halter für den Insektenhotelschutz. Das dauert noch.

Aber ich werde euch gleich noch ein Buch vorstellen. Oder morgen … mal sehen. Vorhin habe ich noch den Inhalt des zweiten Bokashi-Eimers zusammen mit dem feuchten Rasenschnitt auf den zweiten Komposter geleert. So richtig Bokashi war das nicht, nur leicht anfermentiert, roch aber einwandfrei. Ich denke, das tut dem relativ trockenen Kompost gut. Den zweiten Bokashi werde ich jetzt etwas lehrbuchmäßiger ansetzen.


Da tummelt sich so einiges im Kompost. Das hier sind Kellerasseln (Porcellio scaber).  Sie haben eine wichtige Aufgabe beim Kompostieren. Kellerasseln zersetzen abgestorbene Pflanzenteile und bereiten den Kompost für andere Nützlinge vor. Wenn die Asseln ihre Arbeit erledigt haben, können Bakterien und Pilze ihrer Aufgabe nachkommen. Sie sorgen dafür, dass der gewünschte Humus aus dem Kompost entsteht. Kellerasseln sind so was ähnliches wie Urzeit-Krebschen.

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