Weil das Wetter ja ganz angenehm war, habe ich mein Fahrrad mal wieder aktiviert und bin gegen Abend noch mal losgefahren. Aber völlig ohne Plan und das war doof. Erst die elend lange und langweilige Farbenstraße runter bis Sindlingen. Meine Hoffnung, dass sich vor der Waschstraße der Deutschen Bahn vielleicht ein chicer Zug befinden könnte, hat sich nicht erfüllt. Die waschen wohl vorwiegend nachts. Man hört das manchmal. Dreizehn Mal im Jahr fährt jede der 205 S-Bahnen, die im Rhein-Main-Gebiet verkehren, durch diese Waschanlage. Dann in Sindlingen durch die eigentlich sehr nette Ferdinand-Hofmann-Siedlung durch, die aber schon komplett im Schatten lag und auch kein Fotomotiv ergab.


Also auf der anderen Seite der Bahnlinie zurück und an den Feldern entlang. Die Viecher in den Stoppelfeldern waren leider nur Tauben. – Hier wird das Stroh mal zu eckigen Paketen gepresst.

Aber runde Ballen gibt es auch. Wenn ich mir die Bilder so angucke, tippe ich mal auf Großbauer versus Kleinbauer.

Das komplette Gelände an der Jahrhunderhalle ist für die Großveranstaltung „Sommerwiese“ abgesperrt und eingezäunt. Ich schätze mal, von Wiese wird da auch nicht mehr viel zu sehen sein. Von Reggae über Hip-Hop bis Italo-Pop gibt es angeblich alles zu hören, weiß die FAZ zu berichten. Heute gastiert das Hypnotic Brass EnsembleBad Boys of Jazz.

Für Juttas Projekt ‚Ich sehe Rot‘ habe ich zum Schluss noch etwas Großes mitgebracht.

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