Heute war nicht viel los mit mir. Das Wetter war zwar nicht schlecht, aber wieder von der Sorte wenig motivierend – warm, aber der Himmel meist bedeckt. Erst am Abend habe ich mich zu einem Spaziergang durchs Viertel aufgerafft, über die Bahn rüber durch die Parkstadt, dann in die Felder und zurück. Immerhin hatte ich am Ende rund 10.000 Schritte zu verbuchen. Besser als nichts.

Für Marius‘ Black & White Projekt habe ich den altbekannten Bauschuttcontainer fotografiert, dessen Inhalt immer mehr zum interessanten, mit Ruderalpflanzen bewachsenen, Schottergarten wird. Kein einfaches Motiv für Schwarz-Weiß, aber ich habe es mal gewagt. Durch etwas verstärkte Kontraste und Vignettierung habe ich dem Ganzen etwas Tiefe verpasst.

Canon EOS RP + RF 24 – 105 mm; ISO 400 – f/7.1 – 1/60 Sek – 01.05.23 20.05 Uhr

Das war aber schon am Ende des Spazierganges. Vorher habe ich an der anderen Bauruine in den Garten hinein fotografiert. Da blühten Tulpen und ein Eichhörnchen sprang auch herum. Das war für das kleine Tele aber etwas weit weg. Noch mehr Tulpen gab es vorne vorm Haus.

Die E-Roller stehen inzwischen überall herum. Vor dem Freibad warten die Fahrradstangen noch auf die ersten Besucher. Wer macht da wohl in diesem Sommer das Rennen?

Durch den Zaun gelunzt, bald müsste das Silobad aufmachen. Die Froschköniginsel im Nichtschwimmerbecken gibt es schon seit meiner Kinderheit.
Kann es sein, dass der Raps, der tagsüber betörend süß duftet, am Abend regelrecht stinkt? Zwischen den Rapsfeldern war wirklich ein seltsamer Geruch.
Mal wieder im „Heimchen“ entdeckt. Dieses Viertel und seine Bewohner sind irgendwie einzigartig.
Ich dachte erst, da laufen Hasen im Vorgarten herum. Aber ich glaube, es sind allen Ernstes Hühner.

Gestern turnten zwei Eichhörnchen den Stamm der Kiefer hoch und runter, als ich hier am Schreibtisch saß und meinen Beitrag über den Mönchbruch geschrieben habe. Ich musste natürlich fotografieren. Zusammen habe ich sie nicht erwischt, weil sie immer den Stamm umrunden, und dabei hoch und runter flitzen. Aber ich habe ein bisschen gemogelt und ein Bild zusammengebastelt.

Das war’s für heute. Kommt gut in die neue Arbeitswoche, sofern ihr werktätig seid. Morgen wird der Göttergatte fünfundsiebzig. Die Zeit rast. Man darf nicht darüber nachdenken.

Mein Tor in die neue Woche – Einfahrt zum Jagdschloss Mönchbruch