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Leute, ich werde alt. Okay, bin ich schon. Aber ich dachte bisher, ich wäre nicht zu alt, um mich im Internet-DEnglisch noch zurecht zu finden. Aber inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher. 

Immer öfter begegne ich zwei Begriffen, die mir Kopfzerbrechen bereiten: 

  • Meme (ausgesprochen vermutlich ‚miem‘)
  • POV (Abkürzung für Point of View)

Soweit, so gut. Ein Meme ist – habe ich gelesen – eine Mediendatei (Bild, Text, Video?) mit einem vorwiegend unterhaltsamen Inhalt. Ist mein Blogbeitrag ein Meme? Vermutlich nicht, denn kurz soll das Ding wohl auch sein und sich schnell (=viral) im Netz verbreiten. Unsere ZiBs hätten also das Zeug dazu, sofern sie witzig genug sind. Denn oft sind diese Meme(s) offenbar Bildchen mit lustigen Unterschriften – oder so . . . Wisst ihr denn, was ein Meme genau ist?

POV begegnet mir neuerdings auf YouTube Videos, die sich mit Fotografie beschäftigen, vorwiegend bei der Streetfotografie. Point of View kenne ich als Erzählperspektive des Ich-Erzählers aus der Schriftstellerei. Aber ein Foto mache ich doch immer aus meiner Perspektive oder etwa nicht? Oder muss meine Kamera dabei immer auch einen Teil von mir selbst erfassen, vorzugsweise meinen ausgestreckten Arm oder eine Hand, um zu signalisieren, dass ich selbst Teil der Szene bin? Albern!

Ich sag’s doch, ich bin vermutlich doch schon zu alt für diesen neumodischen Kram.

Das Headerbild ist von https://unsplash.com/de/@edelputte (Eduard Delputte), gefunden unter dem Stichwort ‚memes‘, in Adobe Photoshop Express – unter dem Stichwort ‚memes‘ mit einem Spruch verziert 🤣.