Kameras & mehr

Nachdem ich bei den spiegellosen Systemkameras gelandet war, habe ich fast alle Marken mal durchprobiert. Und auch die Sensorgrößen. Alle haben ihre Vor- und ihre Nachteile. Schlussendlich benutze ich nun in erster Linie Kameras von OM-System (früher Olympus) und damit das Mft-System. Und ich denke, dass ich damit mein System gefunden habe. Eine kleine Ausnahme ist die Canon R8 mit dem 100-400 mm Telezoom. Ich nenne sie meine „Eichhörnchen-Kamera“. Dazu weiter unten mehr.

OM-3 – meine Hauptkamera

Sie war die vorletzte Kamera, die ich mir geleistet habe und ersetzt mir sowohl meine alte Olympus PEN-F und eine der alten OM-D Kameras. Obgleich sie vom Gehäuse her nicht unbedingt ideal ist, um sie mit größeren Objektiven zu benutzen, haben mich die inneren Werte überzeugt. Und ich komme gut damit zurecht, auch noch mit meinem schwersten Objektiv, dem 75-300 mm. Die Alternative wäre die OM-1MII gewesen, die mir aber zu klobig ist. Der fehlende Griff ist halt dem Retrolook geopfert worden. Nachempfunden wurde das Gehäuse der analogen Olympus OM-1 von 1972.

Die OM-3 hat einen 20,4 Megapixel 4/3“ Stacked BSI Live MOS Sensor. Trotz des „fehlenden“ Handgriffs ist sie mit knapp unter 500 g (mit großem Akku) sehr handlich. Ihr Äußeres erinnert stark an die alte PEN-F, was eindeutig auch auf das Kreativrad vorn am Body zurückzuführen ist.

Die Kamera hat so ziemlich alles, was man sich (oder jedenfalls ich mir) wünschen kann. Wer sich dafür interessiert, kann das bitte direkt bei OM-System tun oder liest sich den Test bei Digitalkamera.de durch: Link

OM-5MarkII – Klein und fein

Nein, ich hätte sie nicht wirklich gebraucht, denn ich hatte ja bereits die OM-D E-M5MarkIII, die ebenfalls immer noch eine sehr gute Kamera ist. Aber nachdem ich mal wieder diverse nutzlos herumliegende Objektive verkauft hatte und die noch fast nagelneue OM-5MII zu einem tollen Preis angeboten bekam, habe ich doch zugegriffen. In Schwarz! Beworben wurde sie ja wochenlang in diesem seltsamen Outdoor-Wildlife-Beigebraun. Ich wäre mir damit sehr seltsam vorgekommen.

Sie kann sehr viel von dem, was die OM-3 kann, wenn auch nicht alles. Dafür ist sie noch kleiner und leichter und hat einen kleinen Handgriff. Sie ist wirklich eine Kamera zum immer Dabeihaben. Und beide Kameras zusammen sind durchaus noch leicht genug, um sie mit unterschiedlichen Objektiven bestückt auf Fototour mitzunehmen. An einer das Telezoom, an der anderen das Makroobjektiv – perfekt! So liegen sie zumindest zu Hause herum. Ich nehme sie natürlich nicht immer beide mit. Auch hier gibt es einen ausführlichen Testbericht bei Digitalkamera.de: Link.

Canon EOS R8 – Vollformat

Von der R8 kann ich mich noch nicht so wirklich trennen. Ich dachte ja mal, es müsse unbedingt Vollformat sein. Und eins muss man der Kombination aus R8 und dem 100-400 mm Telezoom lassen – klein und leicht ist die Kombi trotz Vollformat auch. Eichhörnchenkamera nenne ich sie deshalb, weil sie immer griffbereit im Wintergarten liegt und zum Einsatz kommt, sobald sich im Garten etwas fotografisch Interessantes zeigt. Das ist natürlich Luxus pur, aber praktisch. Und ja – Vollformat hat immer noch Vorteile, wenn man wie jetzt im Winter eher schlechte Lichtverhältnisse hat und Eichhörnchen und Vögel etwas weit weg sind. Auf Tour nehme ich diese Kombi aber nicht mehr mit. Mein M.Zuiko 75-300 mm (Vollformatäquivalent 150-600 m) an einer der Olympuskameras bietet noch mehr Brennweite und ist als Kombination trotzdem noch kleiner.

Mehr will ich zu den Kameras nicht schreiben. Testberichte gibt es zu allen im Netz und Dutzende Videos auf YouTube. Und wer trotzdem eine spezielle Frage an mich hat, kann mir gern eine Mail schreiben.


Kleine Galerie aus Fotos der letzten Wochen (Ende 2025 – Anfang 2026)

Ihr kommt durch Anklicken irgendeines der Bilder in die Slideshow mit vergrößerter Darstellung.

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