Micro four thirds Objektive

Wichtiger als das Kameragehäuse (neudeutsch Body), so heißt es oft, seien die Objektive. Ich weiß nicht, ob man das so vereinfachen kann. Aber natürlich ist ein schlechtes Objektiv an einer tollen Kamera nicht sinnvoll. Aber was sind gute, was sind schlechte Objektive? Ähnlich wie es Kameras in allen Preisklassen und für alle Ansprüche gibt, so trifft das auch auf Objektive zu. Fast alle Marken haben Standardobjektive und solche, die oft als „Pro“-Version bezeichnet werden. Mit den Standard-Olympus-Objektiven (M. Zuiko) habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Die „Pro“-Versionen sind natürlich meist schärfer und vor allem lichtstärker und wetterfest (Staub- und Spritzwasser geschützt), wie auch die neusten Kameragehäuse. Aber „Pro“-Versionen haben ihren Preis.
Hier mal ein Beispiel:

 

Das M. Zuiko Digital ED 12-200mm F/3.5-6.3 kostet UVP knapp unter 1000 Euro. Gebraucht bekommt man es wesentlich günstiger. Das von der Brennweite ähnliche, aber nicht ganz vergleichbare M.Zuiko Digital ED 50-200mm F2.8 IS PRO – Objektive kostet um die 3.500 Euro.

Das 12-200 mm ist mein Lieblingsobjektiv. Ich habe es fast immer auf der OM-3, wenn ich rausgehe und noch nicht so genau weiß, was ich fotografieren werde. Es ist enorm vielseitig, da der Brennweitenbereich vom Weitwinkel bis zu einem ordentlichen Tele (12-200mm entsprechen 24-400 mm Kleinbildäquivalent). Obwohl kein „Pro“ ist es spritzwassergeschützt und staubdicht. Und es ist ziemlich klein und leicht. Es ist knapp 10 cm lang und wiegt 455 g. Das große „Pro“ ist 22,5 cm lang und wiegt mehr als ein Kilo. Natürlich hat das „Pro“ seine Vorteile, aber keine, die mich als Hobbyfotografin dazu greifen lassen würden.

Ich habe noch eine ganze Reihe weiterer Objektive, alle nach und nach gebraucht gekauft. Keins davon hat mich bisher enttäuscht. Aber sie werden nicht alle gleich häufig benutzt.

Noch nie benutzt! Ist ein lichtstarkes Ultra-Weitwinkel mit einem Naheinstellbereich von unter 1 cm.

Ich werde mal meinen Tulpenstrauß mit Offenblende fotografieren. Aber eigentlich ist das eher was für die Frankfurter Skyline.

Sehr kleines, leichtes Weitwinkel (55 g), auch ziemlich lichtstark bei Offenblende 2.5; ein typisches Pancake-Objektiv.

 

Zusammen mit dem Leica Summilux 9 mm ist das meine lichtstärkste Festbrennweite, die einem 50 mm Vollformat entspricht.

Der Zwilling zum Lumix 25 mm. Minimal lichtschwächer, wird aber besser bewertet. Da ich mit OMs fotografiere, benutze ich das M. Zuiko lieber. Es ist auch kleiner und rein optisch etwas ansprechender.

Zurzeit nutze ich das M. Zuiko ED 30mm  3.5 Makroobjektiv und das M. Zuiko ED 60mm 2.8 Makroobjektiv. Das 30mm ist für Makros an Blumen und statischen Gegenständen gut einsetzbar. Wenn man etwas mehr Distanz braucht, also bei Insekten, dann nutze ich lieber das 60mm, das auch recht lichtstark ist. Das Drehrädchen (der Fokusbegrenzer) an der Seite finde ich leider sehr unpraktisch. Es ist einfach fummelig.
Im Moment bin ich geneigt, mir das neue 90mm Makro zuzulegen – ein Träumchen, aber auch teuer. Und natürlich größer und schwerer.

Ein sehr gut einsetzbares, alltagstaugliches kleines Telezoom – sehr klein, sehr leicht, für Nahaufnahmen einsetzbar. Und es ist Stacking fähig an der OM-3 und der OM-5MII.

Eines meiner Lieblingsobjektive neben dem 12-200 mm. Das Lumix Vario 14-140 ist bei jedem Spaziergang gut einsetzbar, wenn auch nicht sehr lichtstark: 1:3.5 – 5.6. Aber meistens nutze ich sowieso Blende 5.6 bis 8 eher als die Offenblende.

Siehe oben. Eines meiner  Lieblingsobjektive.

Mein Telezoom mit der längsten Brennweite, wird aber nicht so häufig eingesetzt. Nachteil sind die 75 mm am kurzen Ende, mit denen man oft schon zu nah am Objekt ist. Für Wildlife auf große Distanz aber sehr schön. Es wiegt knapp über 420 g und ist keine 12 cm lang. Länge und Gewicht sind für mich derzeit interessant, weil ich es mit dem 90mm Makro vergleiche, das etwas leichter ist, aber auch etwas länger. Beide Objektive sind sicher besser an einer OM-1 als an der OM-3 einsetzbar. Aber es geht schon auch.

Das ist ein rein manuell fokussierbares Fish-Eye, das auch nur in der Schublade liegt. Ich sollte es verkaufen.

Solange die neue Website noch über keine Galerieseiten verfügt, gibt es immer mal zwischendurch was zu gucken. Das sind alles Makroaufnahmen, die mit den beiden Makroobjektiven gemacht wurden.

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