Herzlich willkommen im Frühling! Ja, nun ist auch der kalendarische oder astronomische Frühlingsanfang erreicht. Das Wetter ist leider nicht danach. Es ist zwar relativ mild, aber nass und ziemlich trüb. Nass ist vermutlich gut, denn die Natur braucht immer noch Wasser, zumindest bei uns. Den Pflanzen gefällt das. Die Vogelwelt ist in Hochzeitsstimmung und auch die ersten Insekten fliegen schon. Kennt ihr den Begriff der Vogel-Uhr? Darum soll es heute gehen.

Welcome to spring! Yes, now the calendar or astronomical beginning of spring has also been reached. Unfortunately the weather isn’t up to it. While it’s relatively mild, it’s wet and fairly cloudy. Wet is probably good, because nature still needs water, at least for us. The plants like it. The bird world is in a wedding mood and the first insects are already flying. Do you know the term Vogel-Uhr? That’s what today should be about.


Die Vogeluhr – Wer singt wann?

Von wem werdet ihr frühmorgens geweckt? Von einem Wecker, eurem Smartphone, vielleicht sogar noch von einem Hahn oder dem Nachbarn, der sein Auto startet und das Garagentor mit Karacho zufallen lässt? Bei mir sind es seit kurzem wieder Vogelstimmen.
Vögel singen fast nur zur Brutzeit. Daher hört man Vogelgesang vor allem ab dem Spätwinter bis Ende Juli. Vor allem von Ende April bis Anfang Juni kann man besonders viele Arten gleichzeitig hören. Meist singen nur die Männchen, um ihre Reviere abzustecken und Weibchen anzulocken. Fast alle Vogelarten singen früh am Morgen am intensivsten. Dabei hat jede Vogelart einen anderen Zeitpunkt für den morgendlichen Gesangsbeginn, der durch die zunehmende Tageshelligkeit vorgegeben wird.“ Quelle: NABU 
Die Grafik oben gibt es auf der NABU-Seite als interaktive Vogeluhr. Kann ich nur empfehlen, denn dort könnt ihr die Vogelstimmen auch alle hören.
Der Sonnenaufgang ist dabei der Referenzzeitpunkt. Fast alle Vogelarten beginnen bereits vor Sonnenaufgang zu singen, die ersten bereits, wenn es noch fast vollständig dunkel ist. Mit fortschreitendem Frühjahr verlagert sich daher der morgendliche Gesangsbeginn in immer frühere Morgenstunden. Gleichzeitig sind die Vögel im Osten wegen des früheren Sonnenaufgangs immer früher dran als Artgenossen weiter im Westen.“

Zu den frühsten Sängern gehören Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) und Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros), die Rauchschwalbe, Singdrossel und Kuckuck. Vom Gartenrotschwanz habe ich nur ein einziges Foto und das ist aus dem Jahr 2017 und nicht das allerbeste. Aber man sieht, dass der Gartenrotschwanz um vieles farbenprächtiger ist als der Hausrotschwanz. Rauchschwalbe, Kuckuck und Singdrossel habe ich gar nicht anzubieten. Aber danach wird’s besser 😉

Gartenrotschwanz

Aus meinem Archiv habe ich nun das darauffolgende Rotkehlchen (Erithacus rubecula) anzubieten und den Hausrotschwanz. Vergessen wurden eindeutig die Tauben. Die hört man auch immer 😉

Wenn es dann allmählich heller wird, folgen die Gesänge von Amsel (Turdus merula), Goldammer und Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla). Auch der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) lässt sich hören. Ein Foto von der Goldammer (Emberiza citrinella) habe ich leider nicht.

Amsel, männlich


Nun hat das Tageslicht die Oberhand gewonnen. Dann kommen auch schon Kohlmeise (Parus major) und Blaumeise (Cyanistes caeruleus) und der Zilpzalp (Phylloscopus collybita). Der Zilpzalp hört auch auf den schönen Namen Weidenlaubsänger. Stieglitz (Carduelis carduelis) und Fitis schließen sich an. Auch der Stieglitz trägt einen zweiten Namen. Nach seinem Lieblingsnahrungsmittel heißt er auch Distelfink.

Blaumeise

Die letzten im Konzert sind Grünfink (Carduelis chloris) und Buchfink (Fringilla coelebs) und der Star(Sturnus vulgaris). An den lateinischen Namen von Grünfink und Buchfink könnt ihr erkennen, dass beide zwar zur Familie der Finken gehören, aber der Grünfink zu den Stieglitzartigen gezählt wird.

>>> Mein zweiter Beitrag: Ein Traum in Weiß und Rosa

>>> Dieser Beitrag ebenfalls verlinkt mit der Linkparty Frühlingsglück von Loretta & Wolfgang

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