Herzlich willkommen beim Naturdonnerstag. Es ist immer noch zu kalt für Ende April, aber immerhin scheint hin und wieder die Sonne. Regen hatten wir bei uns in Hessen wirklich genug. Dieses Frühjahr ist so ganz anders als in den letzten Jahren, sodass ich gar nicht das Gefühl habe, dass nächste Woche bereits der Mai beginnt. Am 25. April war in Deutschland „Tag des Baumes“ und ich war dafür im Arboretum, das sich nicht weit von uns entfernt befindet. Es gab am Dienstag schon einen Beitrag dazu, den ich hier als meinen zweiten Beitrag zum DND verlinken werde. Die meisten Fotos habe ich mir aber für den Naturdonnerstag aufgehoben 😉 Am Sonntag war ich außerdem im Auwald an den Nidda-Altarmen unterwegs. Vielleicht interessiert euch auch dieser Beitrag.

Welcome to Nature Thursday. It’s still too cold for the end of April, but at least the sun is shining every now and then. We really had enough rain here in Hesse. This spring is so different than in previous years that I don’t have the feeling that May will start next week. April 25th was „Arbor Day“ in Germany and I went to the arboretum, which is not far from us. There was already a contribution on Tuesday that I will link here as my second contribution to the DND. But I saved most of the photos for the natural Thursday 😉 On Sunday I was also out and about in the floodplain forest at the Nidda old arms. You might also be interested in this post.


Das Arboretum befindet sich zwischen drei Gemeinden, der Stadt Eschborn und den Orten Sulzbach und Schwalbach am Taunus. Es gibt mehrere Zugänge. Ich benutze fast immer den Eschborner/Schwalbacher Zugang, der mich zunächst durch einen Bereich mit Obstbäumen führt. Dort blühen gerade Apfelbäume und Kirschbäume, aber auch die Traubenkirsche. Im anschließenden Esskastanienhain gibt es im Moment noch nicht viel zu sehen. Hier eine große Traubenkirsche (Prunus padus) -ein schöner Solitärbaum – und eine Nahaufnahme der Blüten. Zum Vergrößern bitte anklicken. Die Gewöhnliche Traubenkirsche kann bis zu 15 Meter hoch werden. Von der Idee, dass das ein Baum für unseren Garten sein könnte, bin ich wieder abgekommen 😉

 

Ich bin nicht sehr gut im Bestimmen von Bäumen, aber die Blätter im nächsten Bild sollten zur Rosskastanie gehören Aesculus hippocastanum. Die Blätter sind sehr groß, fingerförmig gefiedert, oberseits sattgrün, kahl, schwach glänzend und unterseits hellgrün mit filzigen Adern.

Die nächsten Gehölze dürften aus dem asiatischen Raum stammen. Hin und wieder gibt es Schilder mit Erklärungen. Leider zu wenige, weil sie immer wieder zerstört werden.

Der einzelne Baum dürfte eine Tränen-Kiefer (Pinus wallichiana) aus dem Himalaya sein, in der Baumgruppe ganz links im Bild. Die gelben Blüten gehören zu einer Berberitzen-Art, Hookers Berberitze (Berberis hookeri).

Birken mag ich immer. Und die Rinde ist einfach nur faszinierend.

Das Wetter wechselte von ziemlich kaltem Wind und bewölkt bis zur warmen Sonne am späten Nachmittag. Man sieht es den Bildern an. Manche Farben sind eher kontrastarm, andere sehen richtig gut aus.

Ich habe es am Dienstag bereits geschrieben, dass ich vom Equipment her überhaupt nicht auf Vogelfotografie eingestellt war. Das mit dem Rotmilan ging ja auch voll daneben. Aber den Eichelhäher kann man zumindest besser erkennen. Ein gutes Foto ist es natürlich nicht. Ich hatte die Canon EOS RP mit dem RF 24 – 105 mm dabei, also nur auf Landschaftsfotografie abgestimmt. Der Eichelhäher ist eine Ausschnittsvergrößerung und hochskaliert mit Topaz Photo AI.

Als das Arboretum angelegt wurde (um 1980 herum), hat man auch ganz unterschiedliche Gesteinsbrocken aus Hessen zusammengetragen. Ich mag diesen Gesteins’pfad‘ (eher eine Wiese) sehr. Leider sind die wenigsten noch beschriftet. Erkennen kann ich Sandstein und Schiefer und eventuell noch Granit. Dann hört’s aber auch schon auf.

Dieser hier sieht doch richtig bequem aus. Gegenüber sind weitere Steine fast vollständig unter zwei Kastanien verborgen. Da konnte ich nicht widerstehen. Ein Selfie musste sein 😉

Zu den außergewöhnlichsten Bäumen im Arboretum gehören unbedingt die Araukarien. Es sind Bäume, die von der Südhalbkugel unserer Erde stammen.


Das war’s für heute. Ich hoffe, euch hat mein Spaziergang durch das Arboretum gefallen. Ich werde bald wieder hinfahren und hoffe, dass ich bei wärmerem Wetter auf den Wiesen auch Insekten fotografieren kann. Nun freue ich mich auf eure Beiträge. Bitte maximal zwei posts pro Teilnehmer. Die Linkparty öffnet um 00:00 Uhr (Donnerstag) und schließt um 00:00 Uhr am Sonntag.
That’s all for today. I hope you enjoyed my walk through the arboretum. I’ll be going back soon and hope to be able to photograph insects in the meadows when the weather warms up. Now I look forward to your posts. Please maximum two posts per participant. The link party opens at 00:00 (Thursday) and closes at 00:00 on Sunday.


Moment, da war doch noch was! Meine Wildkamera hat den Fuchs tatsächlich noch einmal erwischt und – tadaaa! – wir haben also doch Igel im Garten. Ich vermisse sie seit Jahren. Leider sieht man den kleinen Kerl nur ganz kurz und sehr schlecht. So eine Wildkamera ist schon interessant, auch wenn bei uns weder Rehe noch Braunbären herumschleichen.


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