Ich hoffe zumindest, dass auch euch das Beitragsbild ein leichtes Grinsen ins Gesicht zaubert.
Nachdem ich heute bereits kurz nach dem Aufstehen schon wieder im Stehen einzuschlafen drohte, musste ich einfach an die Luft. Und glücklicherweise kam am späten Vormittag auch tatsächlich die Sonne zum Vorschein. Nach kurzem Überlegen habe ich mich für eine ausgiebige Runde durchs Arboretum entschlossen. Das war wirklich schön, auch ohne die „Neonhunde“. Aber die konnte ich mir nicht entgehen lassen. Ich habe gefragt, ob ich sie fotografieren dürfe. Und hatte den Eindruck, dass sie sich nicht zum ersten Mal in Positur stellten. Sind das Windhunde? Ich kenne mich mit Hunden nicht so gut aus.
Nachtrag: Es scheint sich um eine spanische Windhundrasse zu handeln, die auch wirklich sehr kälteempfindlich ist. Dann ist es vermutlich doch nicht übertrieben, sie bei den gegenwärtigen Temperaturen „einzukleiden“.
Mit den quirligen Schwanzmeisen hoch oben zwischen den Ästen der Lärche hatte ich schon mehr Probleme.

Nie ist das Arboretum übersichtlicher als im Winter. Dieses Mal aber extrem. Es ist sehr viel gerodet, aber auch sehr viel neu gepflanzt worden. Das Arboretum ist inzwischen auch schon mehr als vierzig Jahre alt und da muss schon ab und an etwas gemacht werden. Es ist ja nicht als Urwald geplant. Ich habe aber auch den Eindruck, dass die in Frankfurt allgegenwärtige Fa. Imm* H*rbst (Garten-und Landschaftsbau) inzwischen dort mitmischt. Die haben vor ein paar Jahren das Gelände des alten Fliegerhorstes Eschborn erworben, das sich inmitten im Arboretum befindet. Ein etwas undurchsichtiger Deal. Aber wenn er sich positiv auswirkt, soll es mir recht sein.

Die Gesteinsblöcke des geologischen Lehrpfades kommen im Winter auch besser zur Geltung, vor allem die, die sonst fast völlig unter den Ästen der alten Kastanienbäume verschwinden.


Eine wirklich interessante Entdeckung habe ich auch gemacht. Dass es im Arboretum Wasser gibt, wusste ich schon immer, auch wo. Aber das Gebiet ist normalerweise überhaupt nicht einzusehen, geschweige denn zu erreichen. Heute entdeckte ich durch das eher kahle Gestrüpp eine Eisfläche. Ich habe das Gelände akribisch umrundet und dann tatsächlich eine Stelle entdeckt, an der ich mich durchs Unterholz bewegen konnte, ohne ständig an Brombeerranken hängenzubleiben. Und sieht da, es gibt da tatsächlich, zumindest im Moment, ein größeres Gewässer, das mich ein wenig an die Nidda-Altarme erinnert. Ich glaube aber, dass es normalerweise nur ein Bächlein ist. Es gibt einen Abfluss, der im Sommer fast immer trocken ist. Auf den Karten vom Arboretum ist nichts dergleichen eingezeichnet. Schon seltsam.



Ein weiteres Rotkehlchen. Und weil wir bunt angefangen haben, hören wir auch bunt auf.

Mit den inzwischen aufgeblühten Freitags-Tulpen wünsche ich euch einen angenehmen Samstagabend und morgen einen gemütlichen Sonntag.

Ich mache mich jetzt noch an meine Bücherseiten. So ganz sollen die auch nicht untergehen. Auch wenn Elke Schwarzer inzwischen Mordgelüsten im Gartenbeet nachgeht *lol*.



ja, das hundebild hat mir wirklich ein lächeln (oder war es eher ein grinsen?) ins gesicht gezaubert! da haben frauchen oder herrchen wirklich lust auf farbe! besonders habe ich mich aber über das bild mit den schwanzmeisen gefreut, denn ich habe lange keine mehr gesehen und finde sie einfach entzückend.… Weiterlesen »
Bei uns kommen sie hin und wieder vorbei, aber nicht regelmäßig. Wovon das abhängt, kann ich nicht sagen. Sie sind ja durchaus Standvögel, auch im Winter, keine Durchreisende.
Liebe Elke, die drei Hunde sind ja echt cool. Windhunde sind sehr empfindlich gegen kälte. Hier in der Nähe sehe ich oft ein paar mit einem Windhund spazieren und der ist auch immer in seinem warmen Mäntelchen. Die beiden haben mir auch gesagt dass Windhunde kälteempfindlich sind und es daher… Weiterlesen »
Solche geologischen Lehrpfade sind schon interessant, auch wenn man sich unter diesen Millionen Jahren der Erdgeschichte nicht wirklich etwas vorstellen kann. Toll ist es natürlich, wenn man in diesen Gesteinen auch mal kleine Muscheln und dergleichen entdecken kann.
Liebe Elke, beim Anblick der Windhunde auf der Bank musste ich tatsächlich schmunzeln. Gerne habe ich Dich ins Arboretum begleitet. Momentan sind für mich keine Ausflüge möglich, weil es draußen sehr ungemütlich ist. Die Böden sind entweder hart gefroren oder pappig und beides tut meinen Knien beim Laufen nicht gut.… Weiterlesen »
Ungemütlich ist es heute leider auch bei uns. Und ich fürchte, es wird sogar noch etwas ungemütlicher werden *seufz*.
Was für ein lustiges Trio liebe Elke, Ich finde das Foto ist genial !!! Auch Deine anderen Fotos vom Arboretum haben mir sehr gefallen. Ich mag diesen Ort auch sehr. Wasser hab ich gar nicht gewusst dass es das dort gibt aber ich bin ja auch dort kein Insider sondern… Weiterlesen »
Oh ja, heute ist es eh schon wieder mehr als trist. Liebe Grüße zurück.
Liebe Elke,
das ist aber eine sehr bunte und lustige Begegnung, die gibt es nicht jeden Tag. Waren die Hunde groß oder klein? Wenn es kleine waren könnten es auch Pinscher sein. Bei Sonnenschein kann man auch schöne Bilder machen, bei Nebel bleibts grau.
Einen schönen Sonntag
liebe Grüße
Edith
Am Größenverhältnis Hunde/Bank kann man ganz gut erkennen, dass sie nicht klein waren. Nein, Pinscher bestimmt nicht. Es werden schon Windhunde gewesen sein.
Liebe Elke,
grinsen muss ich schon, aber als ehemaliger Hundebesitzer (immer aus dem Tierheim) kann ich mir ein Kopfschütteln auch nicht verkneifen.
Da sind mir die kleinen Federbällchen doch lieber und deine wunderschönen Tulpen geben ja auch reichlich Farbe.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Jutta
Das mit dem Kopfschütteln kann ich absolut nachvollziehen, liebe Jutta.🐾🐾🐕🦺
Nachtrag: Aber lies mal, was Inge und Gabi dazu schreiben. Vielleicht ist es bei den aktuellen Temperaturen doch notwendig.
Liebe Elke, das Foto von dem gefrorenen Gewässer ist fantastisch, auch die anderen Bilder gefallen mir sehr. Die bunten Hunde sind meines Erachtens Galgos , meine Tochter hatte lange Jahre diese Hunde. ( aus dem Tierschutz in Spanien ) Sie frieren bei kalten Temperaturen sehr, und es ist nicht übertrieben,… Weiterlesen »
Also schon Windhunde, wie ich vermutet habe. Der Galgo scheint eine spezielle Züchtung zu sein.
Piep, liebe Elke, vielen Dank für deine Sorge. Tatsächlich war ich seit Weihnachten „out of order“. Zwei Krankenhausaufenthalte mit einer Gallenblasen-OP und danach eine Pankreatitis zwangen mich definitiv in die Knie. Nun bin ich wieder zuhause, aber noch ziemlich schwach auf den Beinen. Aber es wird wieder, dabin ich sicher.… Weiterlesen »
Ach du liebe Zeit, was machst du denn für Sachen? Ich wünsche dir gute Besserung. Mach schön langsam mit allem und dann wird das wieder. 🥰💐
Hallo Elke, die Hunde sind natürlich der Hingucker. Das könnten Podencos sein, einen kleinen Windhundrasse aus Spanien, die haben überhaupt keine Unterwolle und müssen wirklich vor kälte geschützt werden. Bei Sonnenschein sieht alles gleich viel schöner aus, nicht dieses ewige Grau in Grau, was uns seelisch so runter zieht. Und… Weiterlesen »
Danke dir für den weiteren Hinweis auf eine spanische Windhundrasse. Außerdem ist es interessant, dass sowohl Inge als auch du schreiben, dass diese Hunde vor Kälte geschützt werden müssen. Ich neigte nämlich eher wie Jutta zum Kopfschütteln.
hihi.. jaa.. die bunten Hunde sind ein toller Aufmacher … 😉 ein schöner Spaziergang .. auch hier kam die Sonne raus vormittags war ich einkaufen.. wie immer und musste zwei mal fahren ..da ich mein Geld vergessen hatte 😀 die Schwanzmeisen sind süüß und Rotkehlchen sind ja auch immer meine… Weiterlesen »
ach ja.. die Hunde scheinen Dobermänner zu sein
Ich würde bei einem Dobermann keinen so schmalen Kopf erwarten. Aber, wie gesagt, ich kenne mich bei Hunderassen kaum aus.