Eigentlich hatten wir am Nachmittag mit Regen oder zumindest mit Bewölkung gerechnet. Aber noch strahlt die Sonne ungehindert vom blauen Himmel. Am Vormittag war ich wieder im Garten. Endlich habe ich mal daran gedacht, Rhododendren und Hortensien zu düngen. Den Dünger hatte ich noch vom letzten Jahr liegen. Da das Pflanzen sind, die einen Boden mit niedrigerem ph-Wert (4 – 5,5) lieben, kommt man mit Kompost allein auf Dauer nicht weiter. Aber solche Arbeiten vergesse ich gern mal. Ein paar andere Arbeiten ergeben sich dann auch immer noch. Mit einem Käffchen auf der Terrasse sitzend, habe ich später die Vogelwelt beobachtet.


Der lauteste „Krachmäscher“ (Frankfurterisch) hebt mal wieder ein Ameisenbeet aus. Ameisen sind die Leibspeise des Grünspechts schlechthin.
Die Elstern sind noch mit dem Nestbau beschäftigt . . .



. . . während die Meisen vermutlich schon Nachwuchs haben. Jedenfalls geht es beim Nistkasten ständig rein und raus.


Aber hin und wieder muss man sich auch selbst stärken dürfen.

Dazu fällt mir gerade ein – habe ich gestern zum ersten Mal bei den Berichten während der Demos zum Weltfrauentag gehört: Eltern kümmern sich nicht mehr – die leisten jetzt Care-Arbeit! Nicht zu verwechseln mit Kehrarbeit. Das machen ja meistens unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund. Als ob die deutsche Sprache nicht schon genug Zweideutigkeiten hätte. Jetzt auch das noch.
Nicht nur der Grünspecht sucht in der Weise nach Nahrung. Die kleinen Veilchen sind bei den Wildbienen außerordentlich beliebt.

Die Gehörnten Mauerbienen sind auch die Wildbienen, die unser Insektenhotel am meisten umschwirren und belegen. Kann ich nur wegen der Plexiglasscheibe, die wir zum Schutz vor Räubern angebracht haben, nicht fotografieren.


Wirklich klein, aber sehr hübsch, sind die Wildtulpen, die jetzt aufgeblüht sind. Die frühe Rote war eigentlich keine echte Wildtulpe, eher eine botanische Tulpe. Diese hier haben Blüten, die kleiner sind als mancher Krokus.
Weil das Wetter auch am Nachmittag weiterhin schön blieb, habe ich noch einen Spaziergang durch den Höchster Stadtpark gemacht. Die Fotos muss ich mir aber erst noch angucken. Zeige ich vielleicht morgen. Wird nichts, ich habe sie aus Versehen gelöscht. Das ist mir auch schon ewig nicht mehr passiert. Ich habe die Gartenfotos zuerst in ihren Ordner abgespeichert und wollte die vom Stadtpark später separat speichern, habe dann aber die Karte komplett formatiert. Nun ja, shit happens. Das waren wenigstens kein unwiederbringlichen Bilder. Das blühende Scharbockskraut am Bächlein hätte ich gern gezeigt. Aber das läuft nicht weg.
Inzwischen hat sich der Himmel aber doch etwas zugezogen und am späten Nachmittag kam dann ein kühler Wind auf. So viel für heute.



Ooo diesmal bon ich durch.
Endlich… tolle beitrag.
Bei uns auch seit tagen 19-21°C allerdings heute war schon bewölkt und jetzt bestimmt regnet draussen.
Die Natur brauch ein wenig nässe also kein problem
Liebe grüße czoczo
Ich habe gerade meine Einstellungen überprüft und mal das mit den regulären Ausdrücken abgeschaltet. Vielleicht liegt es an deinem „Czoczo“. Das hast du gleich dreimal, als Name, für die Website und in der E-mailadresse.
Liebe Elke,
Ich bin gespannt ob diesmal mein kommentar durchkommt.
Seit tagen versuche ich bei dir kommentar hinterlassen und irgendwas blockiert mich.
Nanu, aber nun bist du drin.