Nachdem mir Kriftel dann doch nicht die richtigen Inspirationen für meinen fiktiven Ort im neuen Krimi geboten hatte, bin ich heute durch Sulzbach spaziert. Habe ich auch schon länger nicht mehr gemacht. Aber hier habe ich mich gleich viel ‚heimischer‘ gefühlt. Letzten Endes wird Grimbach sowieso von allen Orten und Örtchen im Vordertaunus bzw. Main-Taunus-Kreis inspiriert sein und soll auch nicht einem einzelnen Ort zu sehr ähneln.
- Impressionen aus Sulzbach
- Black & White für Marius (weiter unten)



Total spannend fand ich vor einiger Zeit in einem Taunus-Krimi, der in Sulzbach spielt – den ‚Stichel‘ – einen schmalen, von der Mauer einer ehemaligen Ortsbefestigung von 1452 begrenzten Weg, der sich natürlich prächtig für einen nächtlichen Überfall eignete. Ich hatte mir auf Google Maps die Finger (eher den Cursor heiß) wund gesucht, und diesen Stichel einfach nicht gefunden. Heute stand ich plötzlich direkt davor bzw. vor einer Tafel mit Erklärung. Es ist doch gut, das ich immer so neugierig bin. Sie war nämlich unscheinbar und kaum lesbar. Ich habe sie mal mit Photoshop ein bisschen lesbarer gemacht:

Überlegt mal: 1452! Da wusste noch niemand etwas von einer Neuen Welt. Immerhin entdeckte damals der portugiesische Seefahrer Diogo de Teive die zu den Azoren gehörenden Inseln Flores und Corvo. Die Richtung stimmte immerhin schon. Und in Mainz entsteht die Gutenberg-Bibel. Friedrich III. wird als letzter Kaiser des Heiligen Römischen Reichs in Rom gekrönt. Es war schon ganz schön was los damals, wovon die Bauern in Sulzbach aber vermutlich nichts wussten.


Und auf dem etwas außerhalb gelegenen Brühlhof gibt es nicht nur echte Kühe 😉 – sondern auch einen Milchautomaten, an dem man Rohmilch für 1 Euro pro Liter selbst zapfen kann. Auch sonntags.
Aber ich habe für Marius noch ein Schwarz-Weiß-Bild
Black & White für Marius / Czoczo




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