Und raus aus dem Karton. Heute Vormittag war es zwar kalt, aber noch trocken. Also habe ich die Clematis dann doch eingepflanzt. Und das hat sogar Spaß gemacht. Beim Graben und Pflanzen wurde mir warm. (Die Blüten im Header sind per Photoshop in den Karton gezaubert. Da blüht natürlich noch nichts.)
Clematis viticella

Clematis viticella“Tango“ ist zum Haus hin ausgerichtet, Clematis viticella „White Heart“ nach hinten. Geplant ist, dass die beiden ineinanderwachsen. Am Geräteschuppen wächst noch die Clematis viticella „Alba luxurians“ mit den weiß-grünen Blüten. Die habe ich heute nochmal stark zurückgeschnitten, weil sie von Efeu überwuchert war. Der Efeu musste dort weg. Das ging nicht ohne Kollateralschaden ab. Ist aber nicht schlimm. Die Clematis wächst ganz schnell wieder nach oben. Alle Viticella-Sorten sollen nicht von der Clematiswelke befallen werden. Von der Alba luxurians kann ich das bestätigen. Jetzt bin ich gespannt, wie sich die Neuen entwickeln und wann sie die ersten Blüten bekommen. Jetzt am Nachmittag regnet es wieder ständig.

Die Bezeichnung ‚luxurians‘ hat nichts mit Luxus zu tun, sondern bezieht sich auf das Luxurieren (Vergrünen) der Blütenblätter. Bei der Alba luxurians ist das sehr typisch und offensichtlich, kommt aber auch bei anderen Viticella-Sorten vor. Bei den Farbigen fällt es nur weniger auf. Die grünen Einschlüsse in den Blütenblättern hängen maßgeblich von der Temperatur ab. Je kühler, desto grüner sind die Blüten. An sich ist Lux ja ein lateinisches Wort und bedeutet Licht. Deshalb hätte ich jetzt nicht an Temperatur, sondern eher an das zur Verfügung stehende Licht gedacht. Vergrünen bei Lichtmangel hätte mir eher eingeleuchtet. (Man bemerke das Wortspiel.)
Eichhörnchen
Ich wollte euch noch etwas von den Eichhörnchen erzählen. Gestern habe ich erst das Eichhörnchenfutterhaus aufgefüllt, dann das Vogelfutterhaus. Beide sind derzeit immer ratzfatz leer. Man merkt, dass das Aufziehen der Jungen anstrengend ist und die Elterntiere, egal ob Vogel oder Hörnchen, dankbar das bereitgestellte Futter annehmen. Dass unsere Meisen gerne mal ins Eichhörnchenfutterhaus fliegen, ist nichts Neues. Auch die Eichhörnchen sehe ich nicht zum ersten Mal am Vogelfutterhaus. Nur warum, wenn es in ihrem doch leckere Nüsse gibt?

Nachdem das Eichhörnchen fort war, habe ich das Vogelfutterhaus genau inspiziert. Und siehe da – fast komplett weggefuttert waren die Mehlwürmer! Das hätte ich nicht gedacht. Aber ganz offensichtlich fehlt den Hörnchen in ihrer Nahrung das Protein. Jetzt gebe ich auch immer Mehlwürmer mit ins Eichhörnchenfutterhaus. Und nun weiß ich zudem, warum im Vogelfutterhaus oft leere Sonnenblumenschalen liegen. Die werden von den Hörnchen noch so nebenbei mit weggeknabbert.

Black & White: Was fehlt?

Diese Frage könnt ihr aber nur beantworten, wenn ihr euch an das Black & White-Bild von neulich erinnert. Ich helfe euch mal auf die Sprünge und zeige es noch einmal:

Das sah als Motiv mit dem maroden Dachstuhl aber besser aus ;-).

Das war’s für heute. Ich wünsche noch einen angenehmen Tagesausklang und morgen einen schönen Feiertag. Übertreibt’s nicht, ihr Männer!
Am Donnerstag verlinkt mit Marius‘ Nature Thursday.



Neueste Kommentare