Ich meine einen echten und will einfach nur schnell schreiben, was passiert ist und wie mir Gemini auch dabei geholfen hat. Ich wollte mal wieder ein bisschen Gymnastik machen und die fing an mit Auflockern und Bewegung der Fußgelenke durch Auftippen (Pointen) der Zehen. Kaum war eine Minute vorbei, hatte ich plötzlich einen Krampf zwischen dem Fußrücken und dem Ansatz des Schienbeins. Was für ein Mist! Das tat ziemlich weh und normales Auftreten hat nichts geholfen. Ich habe allen Ernstes Gemini gefragt und erfahren, dass es sich um eine Verkrampfung des Musculus tibialis anterior handelt und dass ich am besten die Zehen kräftig zu mir hinziehen soll. Das hat tatsächlich schnell geholfen und der Schmerz war nach dem „Ausstreichen“ der Schienbeinmuskulatur vom Knie aus nach unten dann auch komplett weg. Uff, ich hatte schon eine kleine Panikattacke. Wadenkrämpfe kenne ich ja, aber einen Krampf an dieser Stelle hatte ich noch nie. Ich sag’s doch: Sport ist Mord! Und ein Hoch auf die KI.
Auch das Headerbild habe ich mir von Gemini erstellen lassen. Zweimal 😉. Das erste sah aus wie aus einem historischen Anatomieatlas. Ich habe dann ein modernes Äußeres angefordert. Ich werde mir das Bild noch ausdrucken und mit Erklärung in mein künftiges Common-Place-Book übertragen. Der Eintrag bekommt für den Index ein „M“ für medizinische Notizen.
Welches Buch denn nun?
Ich habe gestern meine alten Schätze gesichtet, Für und Wider gegeneinander abgewogen und bin dann zu der Überzeugung gekommen, dass ich keine Experimente mehr machen will. Es bleibt wie bei meinem BuJo bei einem gebundenen Notizbuch. Die einzelnen Hefte, die mit Gummibändern in ein Cover eingebunden werden, waren mir immer zu lose. Und bei den Ringbüchern mag ich einfach die Ringe nicht. Ich schreibe ja oft abends im Sessel auf meinen Knien. Beim Beschreiben der linken Seiten stört einfach die Ringmechanik. Würde ich grundsätzlich brav am Tisch schreiben, wäre das etwas anderes. Da könnte ich die Blätter zum Beschreiben einfach herausnehmen.
Ich bin aber noch am Überlegen, ob ich wirklich zwei Notizbücher haben will. Wenn ich an das klassische BuJo denke, (es gibt dort auch die „Sammlungen oder engl. Collections“), ist es eine Überlegung wert, ob ich nicht einfach die hintere Hälfte als Common-Place Book nutze, während vorn bis zur Mitte das ganz normale Tagebuch weitergeführt wird. So etwas ähnliches habe ich früher schon einmal gemacht. Man muss das Rad nicht neu erfinden und ich bin immer für das Praktische. Und – ganz ehrlich – was Ryder Carroll mit dem Bullet Journal entwickelt hat, ist ja schon genial und lässt jederzeit Platz für individuelle Anpassungen. Was ich nicht brauche, lasse ich längst weg. Dazu gehören die ganzen „FutureLogs“, also Seiten zum vorausschauende Planen von Wochen, Monaten bis hin zum gesamten Jahr.
Analoge Notebooks sind echt mein Ding. Während ich meine Blogs schon ein halbes Dutzend mal (mindestens) gelöscht, existieren meine BuJos noch mindestens zehn oder gar fünfzehn Jahre zurück. Der Inhalt ist natürlich nicht derselbe. Meine analogen Notizbücher sind sehr viel persönlicher, privater.
So, das war es jetzt zum Thema Common-Place-Books. Aber falls ihr noch Fragen habt, auch zum Bullet Journal oder aber zu meinen Erfahrungen mit Gemini, dann fragt einfach. Womit ich mich aber noch beschäftigen will, rein aus Interesse, ist die App „Notion“. Das könnte eine gute Alternative sein für alle, die nicht mit der Hand schreiben können oder wollen. Und falls mich Notion überzeugt . . . Schau’n wir mal.




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